Freitag, 13. April 2012

Neues am Amateurfunkmarkt

Sollte es wirklich wahr sein, daß Yaesu endlich mal seinen in die Jahre gekommenen Yaesu FT-817 QRP-Transceiver auswechselt und einen erweiterten Nachfolger ins Rennen schickt?
Zu wünschen wäre es auf jeden Fall, da der "Alte" schon recht antiquiert daherkommt und so langsam neues Blut ins Rennen gehört.
Gerade diese Sparte des QRP wurde bisher ziemlich vernachlässigt seitens aller Hersteller, denn SOTA und Portabelbetrieb sind groß im Kommen, man möchte eben wieder öfter hinaus in die Natur und dabei nicht auf sein Hobby verzichten.
So wäre es eine große Sache, wenn tatsächlich zur Dayton-Messe und evtl. zur HAM RADIO ein solches Gerät zur Vorstellung kommt.
Ein paar technische Daten sind ja schon bekannt, der Neue soll sogar 23 cm inne haben bei 2 Watt Leistung, ansonsten bleibt es bei 160 m bis in den UKW-Bereich mit den schon bekannten 5 Watt Ausgangsleistung.
Ein neuer Akku wird dem Gerät spendiert, ebenso soll den neuen Bändern Rechnung getragen werden im 70 MHz-Bereich inclusive 5 MHz.
Die technischen Daten wären wie folgt:


All mode, all bands 1.8-1296MHz with 5MHz and 70MHz
US version with additional 500 KHz and 5 MHz Bands
QRP 5W RF (2W 1296MHz not yet confirm)
3.5AHr Li-Ion battery pack (2hr charging)
Built in random wire and whip auto-ATU
Full color TFT display
Mulch-functionDSP noise reduction
RF Speech processor
QSK in CW





Zu Erwähnen wäre natürlich auch noch das neue Design, welches vom Display sehr stark an Vorgängermodelle von Icom erinnert (z.B. der IC-7000).
Das Gerät selbst wirkt wesentlich ausgereifter und dürfte dem Nutzer sicherlich viel Freude bereiten.
Ein Antennentuner rundet das ganze Konzept scheinbar noch ab, damit wäre der neue FT-818 ein neuer Klassiker seiner Kategorie.
Gedanken habe ich mir allerdings noch nicht über dessen Preis gemacht, denn derzeit sind die Geräte im Durchschnitt um 10 - 15% teurer geworden als vor der Zeit des Tsunamis in Japan.
Wir können also davon ausgehen, daß bei dem Neuen, sofern er wirklich kommt, ein recht straffer Kurs aufgerufen werden wird, der so manchen HAM davor scheuen lassen könnte, hier gleich zuzuschlagen.
Ich persönlich würde höchstwahrscheinlich noch etwas warten und die ersten Kinderkrankheiten wieder ins Land gehen lassen, vielleicht normalisiert sich genauso der anzunehmende Preis.
Gespannt darf man auf jeden Fall auf die erwähnten Funkmessen sein, denn dort müßte er ja dann spätestens auftauchen !
vy 73
Tom

Dienstag, 10. April 2012

Amateurfunk - Was ist das ?


Amateurfunk - was ist das überhaupt ?
Dieser Frage bin ich schon auf meiner Webseite " http://www.dc7hs.de " nachgegangen, habe sie aber mehr im technischen Bereich durchleuchtet, weshalb ich den Versuch unternehme, das mal von der allgemeinen Sichtweise anzugehen.

Man stelle sich folgende Situation vor, ein Vater fährt mit seinem Sohn im Auto eine Straße entlang, plötzlich sehen sie ein anderes Auto vor sich, welches im ersten Moment aussieht wie ein entsprungendes Autoscooterfahrzeug mit einer langen, dünnen Stange auf dem Dach, was beide mehr als nur bestaunen.
Jetzt kommt natürlich bei dem Jungen die Frage auf "Vater, was ist das ?".
Und da sind wir nun an dem Punkt angelangt, eine Erklärung dafür zu finden, was eben diese etwas längere Stange auf dem Autodach des Vordermannes überhaupt bedeutet.
Vielleicht ist der Vater in der glücklichen Situation, dieses lange "Etwas" als Antenne identifizieren zu können, deren Zweck er auf Anhieb entweder kennt, oder zumindest erahnen kann.
Ebenso kommt man des öfteren mal an Häusern und Plätzen vorbei, wo irgendwelche Drähte gespannt sind, oder vertikale Antennengebilde den Garten zieren, geschweige denn riesige drehbare Konstruktionen den Himmel bevölkern.
Viele Menschen kennen evtl. noch die früheren CB-Funk-Zeiten, in denen öfter mal Autos im Verkehr auftauchten, die eine solche Antenne irgendwo montiert hatten und deren Fahrer ein Mikrofon in der Hand hielten, mittels dessen sie mit anderen Gleichgesinnten kommuniziert haben.
Damals gab es noch keine Mobiltelefone, oder sie waren strikt einfach zu teuer, das mobile Internet war noch nicht erfunden, also war der Funkverkehr die einzigste Lösung zur drahtlosen Kommunikation untereinander.
Für den Laien war es natürlich schwierig, hier nun feststellen, war das nun ein CB-Funker, oder gar ein Funkamateur, weil Viele eben diesen Unterschied auch gar nicht kannten.




Gehen wir einfach davon aus, daß es sich allgemein um Funker gehandelt hat, denn beide Arten dienen zu allererst mal der Kommunikation über größere Entfernungen.
Daß CB-Funk ein sogenannter Jedermannsfunk ist und dadurch ohne jeglichen Wissensnachweis von allen Bürgern genutzt werden kann, hatten wohl schon Viele gewußt, aber was war jetzt eigentlich der Amateurfunk, worin unterscheidet er sich nun von dem besser bekannten CB-Funk ?
Beide dienen der Kommunikation, beide vereinen eine Menge Menschen, die ein gemeinsames Interesse und Gesprächsbedarf untereinander haben, denen Technik und dessen vielfältige Anwendung sehr am Herzen liegt und einer gewissen Hilfsbereitschaft der Gesellschaft gegenüber, weil mittels Funk sehr oft Hilfe in brenzligen Situationen herbeigeschafft werden kann.
Und genau diese Gemeinsamkeiten und das dafür bestehende Interesse schweißen auch Funker zusammen, sie stehen für die gleichen Werte ein, sie pflegen im Allgemeinen ebenso einen freundlichen Umgangston untereinander (Ausnahmen gibt es überall) und sie stehen füreinander ein.

Somit ist das Funkhobby erstmal ein Gemeinschaftsprojekt, welches Fremde zu Freunde macht und wo ein Jeder sich einbringen kann und dabei noch den Spass genießt, sich kostenfrei in größerem Rahmen unterhalten zu können, Funker sind nie alleine!
Das alte Bild eines im Keller hockenden Funkers ist schon längst passe, denn Funker kommunizieren nicht nur über ihr Medium zusammen, sondern sie treffen sich zu vielen verschiedenen Veranstaltungen und gemeinsamen Aktionen, die z.T. für ihren Spaß durchgeführt werden, aber eben auch Hilfsaktionen darstellen, um im Ernstfall den anderen Menschen und natürlich den Hilfs- und Rettungsdiensten zur Hand gehen zu können.
Und das geht auch Heute noch nicht ohne Funkverkehr vonstatten, weil eben moderne Kommunikationsmittel in solchen Fällen an ihre Grenze stoßen und gar ausfallen!
Das Handy, der Computer und das Internet versagen häufig in Katastrophenfällen, da wäre ohne Funkverkehr keine einzige Rettungsaktion planbar.
Und die jeweiligen Dienste könnten das alleine auch nicht schultern, sie kommunizieren über verschiedene, technische Systeme und können sich so nicht untereinander koordinieren, und hier setzt schon der Amateurfunk ein.




Nun kommen wir zum Teil schon in den Bereich des Unterschiedes zwischen Amateur- und CB-Funk, der im ersten Moment niemandem auffällt.
Ein Funkamateur muß im Gegensatz zum CB-Funker ein hohes fundiertes Wissen über Hochfrequenz- und Antennentechnik haben, grundlegende Kenntnisse der Elektrotechnik besitzen und sich mit Regel- und Gesetzeskunde bei der Kommunikation auskennen.
Dieses Wissen muß er in einer Prüfung vor einer Kommission der zuständigen Behörde - in diesem Fall der Bundesnetzagentur (früher Post) - nachweisen, bevor er seine Lizenzurkunde erhält und damit dann erst zur Teilnahme am Amateurfunk berechtigt ist.
Ein Funkamateur bekommt ein ihn eindeutig personifizierendes Rufzeichen, mit dem er sich immer zu melden hat und welches ihn dadurch klar für alle Anderen (auch der Behörde gegenüber) identifizierbar macht.
Der Amateurfunker besitzt natürlich weitgehende Rechte und Pflichten gegenüber dem Staat und der Gesellschaft, er ist von Hause aus schon zur Hilfe verpflichtet, kann aber dafür auch recht ausgedehnte Rechte in seinem Bereich in Anspruch nehmen.
Amateurfunk umfasst ein großes Arsenal an zur Verfügung stehenden Frequenzen, höhere Leistungen und damit größere Reichweiten, Selbstbau technischer Geräte, Weiterentwicklung von bestehenden Techniken und auch Forschung und Entwicklung neuer Technologien, die z.B. in der Raumfahrttechnik eingesetzt werden.
Ein Funkamateur ist praktisch ein Pionier der HF- und Elektrotechnik, sein Wissen verhilft zu neuen Erkenntnissen durch Planung,Testphase und Entwicklung einer neuen Technik.

Genau deshalb finden Funkamateure auch ihren festen Platz im Katastrophenschutz und Einsatz wieder, da nur sie durch ihr Wissen den Behörden und deren ausführenden Organen behilflich sein können.
Die Bundesnetzagentur achtet schon peinlichst genau darauf, daß Funkamateure keine Gefahr für menschliches Leben darstellen können, wie es leider z.T. in der Presse aufgebauscht worden ist, im Gegenteil, ein Funkamateur in der unmittelbaren Nachbarschaft kann im Ernstfall mal der einzigste Kontakt nach draussen sein, da seine Funkanlage größtenteils autark arbeitet, nicht unbedingt auf moderne technische Mittel und auf externen Strom angewiesen ist.
Die Funkamateure untereinander sind in den meisten Fällen einem gewissen "HAM-Spirit" unterlegen, jeder steht für den Anderen mit ein, gemeinsame Stärke und Ehrlichkeit führen zum Erfolg und machen gemeinsame Aufgaben lösbar.
Das Interesse am Hobby und der Kommunikation, die variantenreiche Ausübungsvielfalt des Hobbys bringen dabei Spaß und Freude mit sich, man redet viel miteinander und fördert dadurch den Zusammenhalt.
Dieses ist in unserer heutigen Zeit nicht gar selbstverständlich, leider eher häufig zu kurz geraten, weshalb wir nicht umsonst von einer "Ellbogengesellschaft" und egoistisch angehauchten Welt sprechen, hier kann sie durchbrochen werden!

Amateurfunk ist kurz gesagt ein Hobby, welches durchaus auch mit Pflichten und Aufgaben behaftet ist, wo durch Kommunikation oft Freundschaften geknüpft, gemeinsame Interessen gefördert und Entwicklungen vorangetrieben werden, und alles im Sinne der Gemeinschaft und ebenso zum Wohle der Gesellschaft.
Freude, Spaß und ein Zugewinn an Wissen machen dieses Hobby interessant, es ist vielfältiger als Computer oder Handy, es ist unabhängiger von technischen Ressourcen und dient tatsächlich der Allgemeinheit.
Die Ausübung des Hobbys ist wesentlich persönlicher, keine Anonymität wie beim Internet, Selbstbeweihräucherung muß hier nicht sein, denn jeder bringt sich so ein, wie er kann, gemeinsam kommt man nur zum Ziel.
Es ist auch das Hobby, welches die meisten Charaktere vereinen und verkraften muß, um den schon erwähnten HAM-Spirit bewahren zu können, was zum größten Teil auch gelingt.
Bei rund 5 Millionen Funkamateure weltweit gibt es wirklich eine Menge zu vereinen, aber gerade diese Meinungsvielfalt macht u.a. den Erfolg des Amateurfunks aus.
Es ist im Gegensatz zu anderen Dingen schon noch eine überschaubare Anzahl an Interessenvertretern, die sich aber darüber bewußt sind, daß sie eine besondere Aufgabe im gesellschaftlichen Leben auf unserer Erde erfüllen, nämlich auch den Frieden zu erhalten durch Kommunikation.
Der Amateurfunk ist völlig frei von wirtschaftlichen, religiösen oder gar politischen Zwecken, hier geht es rein nur um das Hobby und was damit bewirkt werden kann.

Je größer eine solche Gemeinschaft wird, desto eher hat sie Aussichten auf Erfolg, weshalb Funkamateure und deren Organisationen weltweit zwingend Nachwuchs brauchen und vieles dafür tun, um diesen zu erhalten.
Noch ist dieses Hobby nicht so stark in das Interesse der jüngeren Generation gerutscht, da Internet und Mobilfunk durchaus übermächtige Konkurrenten sind und vor allem ohne einen Wissensnachweis ausgeübt werden können, jedoch führt deren Ausübung nicht zu den angestrebten Zielen, ist angreifbar und wird mehr als nur politisch und wirtschaftlich genutzt, zudem versagt es im entscheidenen Augenblick!
Was gibt es Schöneres als ein nettes Gespräch mit tausenden von Gleichgesinnten auf der ganzen Welt, eben persönlich und mit all seinen Charakteren, das schärft den Zusammenhalt und ergibt wirklich feste Freundschaften.
Es gibt einem zusätzlich das Gefühl, zu etwas Großem dazuzugehören, nicht alleine zu sein, keinen stummen Kasten vor der Nase zu haben, das Verständnis füreinander zu stärken.
Zumal das Eine das Andere Heute eh nicht mehr ausschließt, denn Amateurfunk ohne Computer und Internet ist fast undenkbar bei den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und den vielen Betriebsarten, die es momentan gibt.
Wichtig ist nur, es geht im Ernstfall auch Ohne, das muß einem Jeden bewußt sein, ein Funkgerät kann autark arbeiten und seine Aufgabe erfüllen, wenn der Operator weiß, was er macht!

Aber es sei noch gesagt, viele der heutigen und auch der zukünftigen Funkamateure kommen aus dem Bereich des CB-Funks, der ohne Zweifel genauso seinen Platz im Großen Ganzen hat, denn auch dort wird für Gemeinsamkeit, Hilfe und Spaß am Hobby gearbeitet.
CB-Funker sind flexibel und unterstehen nicht so sehr dem behördlichen Regelwerk, sie können ebenso eine wichtige Rolle beim Katastropheneinsatz einnehmen, denn auch sie besitzen zum Teil große Erfahrungen im Umgang mit der Funktechnik und sind in der Masse noch breiter angelegt.
Darum sollte auch kein Funkamateur herabwirkend auf CB-Funker dreinschauen, unter ihnen befinden sich recht fähige Leute, die das gleiche Ziel wie die Funkamateure haben und vor allem die Erfahrungen der CB-Zeit zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung nutzen.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß ich meine CB-Funkzeit nicht missen möchte und dabei viel gelernt habe, ohne sie wäre ich kein Funkamateur geworden!

Dieser Beitrag ist eigentlich nur ein Erklärungsversuch der Frage "Was ist Amateurfunk", ich glaube stark, daß es bisher kaum gelungen ist, jemals eine komplett zusammenhängende Erklärung dieser Frage zu gestalten und niederzuschreiben.
So auch in diesem Fall, sicher fehlen einige Aspekte und ebenso gravierende Fakten, aber ich hoffe eigentlich nur, das Ganze mal aus meiner Sicht etwas nähergebracht zu haben, dann ist schon mein Ziel erreicht.
Jeder kann sich seine Gedanken dazu machen und vielleicht für sich selbst entscheiden, ob er nicht teilhaben möchte an der weiteren Entwicklung des Funkverkehrs mit all seinen Pro und Contras.
Es wäre wünschenswert, da nur eine flächendeckende Struktur im Ernstfall richtig hilfreich sein und nur eine starke Gemeinschaft Ziele wie Frieden und Verständnis durchsetzen kann.
Es grüßt Euch Euer Tom
-DC7HS-

Bilder von DF1KSP, DD7LP, DK8VD und HB9CIC

Freitag, 6. April 2012

2. ARENA-Treffen am Haunsberg

Gestern, am 05.04.2012, fand in der Nähe von Salzburg auf dem Haunsberg ein weiteres ARENA-Treffen ( Not- und Katastrophenfunk) statt, welches wieder sehr informativ und aufschlußreich gewesen ist.
Die österreichischen Verbände und Organisatoren fangen an, die Notwendigkeit der Hilfe von Funkamateuren im Ernstfall anzuerkennen, was ebenso deren Dachverband größtenteils finanziell unterstützt.
Im März fand ja schon das erste Gemeinschaftstreffen aller dortigen Bundesländer statt, bei dem Vorschläge erarbeitet worden sind, die eine weitere Zusammenarbeit der notwendigen Rettungsdienste mit den Funkamateuren erleichtern und vor allem weiterbringen soll.
Funkamateure könnten z.B. auch Ausbildung einzelner Koordinationshelfer in den jeweiligen Diensten vornehmen und sie technisch schulen.
Auf jeden Fall wird dort in letzter Zeit auf österreichischer Seite eine Menge Kraftanstrengung unternommen, um für den Katastrophenfall gewappnet zu sein.



Jeder kann sich dabei vorstellen, und die Vergangenheit hat das auch in verschiedenen Ländern gezeigt, daß im Ernstfall Telefon, Internet und Satelitenverbindungen zusammenbrechen, so daß die sogenannten "modernen" Kommunikationsmittel nicht mehr zur Verfügung stehen.
Erschwerend kommt hinzu, daß leider jeder Rettungsdienst sein eigenes Funksystem und seine eigene Infrastruktur hat, die sich dann im Ernstfall nicht gegenseitig decken und so eine koordinierte Zusammenarbeit ausschließén.
Das kostet Menschenleben, Zeit für die gezielten Einsätze, die Betroffene dann nicht mehr haben!
Und hier setzt die Hilfe der Funkamateure ein, sie können binnen kürzester Zeit an verschiedenen Stellen sofort eine Koordinationsstelle einrichten, weil sie das Wissen, das nötige Know How und das Equipment dafür besitzen.
Denn nur eine gezielte und gut koordinierte Rettung kann viele Leben retten, und das hängt nun mal sehr stark von der Möglichkeit der Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, den Leitstellen und den verantwortlichen Behörden ab.
Wir können in einem Beitrag von CNN erleben, wie Funkamateure bei der Tsunami-Katastrophe 2004/2005 zu Lebensrettern und Verbindungspartnern der Rettungsdienste wurden.



Leider müßen wir immer wieder feststellen, daß gerade in Deutschland in diesem Punkt ein riesiges "Loch" existiert, scheinbar nimmt man die Situation hier nicht so ernst.
Leider ist es (wie woanders natürlich auch) sehr schwer, bei den Behörden und den zuständigen Diensten auf ein offenes Ohr zu stoßen, weil jeder auf keine weitere Hilfe von außen "scharf" ist, man läßt sich schließlich nicht in die Karten schauen und wird auch nie zugeben, daß es irgendwo an gewissen Stellen Nachholbedarf geben könnte.
Man möchte viel lieber beweisen, daß ein jeder Verantwortliche seine Arbeit versteht und keine Hilfe benötigt.
Dieses sei auch unbgestritten, aber sie können nicht alle "Löcher" stopfen, da es an manchen Stellen eben doch an Wissen und Möglichkeiten fehlt, zumal eben keiner mit dem Anderen kommunizieren kann!
Das sollte doch auch bei uns mal zu denken geben,oder?
Zumal an finanzielle Unterstützung für die Notfunkreferate in den einzelnen OVs gar nicht erst zu denken ist.
Hilfe wird eben leider noch kleingeschrieben, dem ist einfach so.
Deshalb wohnen wir diesen Treffen in unserem Nachbarland immer mit einem weinenden Auge bei, da man dort so langsam die Zeichen der Zeit verstanden hat und eben auf dem besten Wege ist, hier eine wirkliche Notfalleinrichtung zu schaffen, die jederzeit innerhalb kürzester Zeit überall einer Katastrophe Herr werden könnte.

Auch wir in Deutschland hatten schon Teilkatastrophen, man erinnere sich an die große Schneekatastrophe in Schleswig Holtstein vor etwa 20 Jahren, denn auch zu dieser Zeit waren es Funkamateure, die die Rettungskräfte maßgeblich bei der Kommunikationstechnik und Koordination der Einsätze geholfen haben.
Wir können nicht einfach auf Handy und Computer setzen, diese Techniken sind im Normalfall zu 90% einsatzbereit, aber im Krisenfall komplett überlastet, oder gar gänzlich ausgefallen.
Und darum wird auch Heute noch auf Funk als Kommunikationsmittel gesetzt, da es völlig autark arbeiten kann, nichts kann diese Möglichkeit ersetzen.
Desto wichtiger ist es, daß gerade die Nachwuchsarbeit im Amateurfunkbereich weiter ausgebaut und vorangetrieben wird, daß eben mehr junge Leute für diese Technik und der Ausübung des Amateurfunkdienstes interessiert werden können, denn umso flächendeckender auch dieses System ist, desto eher kann es hilfreich sein.
Zumal daran ebenso zu erkennen ist, daß Amateurfunk nicht nur ein Hobby als solches sein kann, sondern viel mehr ein gesellschaftliches Hilfsmittel im Falle einer Katastrophe.
Hier wird vielleicht mal jeder Bürger zufrieden sein, wenn ein solcher Funkamateur in seiner Nähe wohnt und durch ihn die Kommunikation nach "draussen" gewährleistet wäre.
Ein Grund mehr noch, seine eigene Einstellung gegenüber diesem "Dienst" nochmals zu überdenken und vielleicht seitens Nachbarn oder Vermieter über dafür notwendige Antennen andere Überlegungen anzustellen.
vy 73
Tom


Mittwoch, 28. März 2012

Portabel und Mobil im Gebirge

So, nun haben wir endlich die Wetterverhältnisse, die man sich für die ersten Outdoor-Einsätze wünscht.
Das bedeutet, wir packen unsere Rucksäcke mit allem möglichen Equipment, was so zum Funkbetrieb in der freien Natur benötigt wird und machen uns auf die Suche nach einem geeigneten Standpunkt, der sich relativ leicht erreichen läßt.
Da wir zu den ersten Aktionen nicht gleich überpesen wollen, suchen wir uns also einen zugänglichen Standort raus, von dem aus wir dann ganz entspannt unserem Hobby frönen können.

Dazu muß man sich jetzt im Klaren sein, was möchte man eigentlich machen?
UKW oder KW oder beides?
Danach richtet sich natürlich unsere Ausrüstung, aber auch der zu wählende Standpunkt.
Wollen wir UKW machen, muß ein freier und am besten halbwegs rundum hindernisfreier Platz gefunden werden, da wir es dabei mit quasi optische Verbindungen zu tun haben.
Entscheiden wir uns aber für KW, so reicht ein schöner, nicht gerade mitten im Wald gelegener Platz aus, der uns den Betrieb auf der Kurzwelle ermöglicht, am besten etwas erhöht gewählt.
Bei mir in den Bergen ist das soweit kein Problem, da gibt es genügend Höhen, auf die man sich begeben kann, die zudem noch recht frei liegen und somit gleichzeitig den UKW-Betrieb ermöglichen.

Jetzt packen wir unsere Sachen, die wir brauchen, dazu gehört selbstverständlich die richtige Antenne, deren Nutzung auch ein wenig vom gewählten Standplatz abhängig ist.
Im bergigem Land mit Steinuntergrund empfehle ich da eher eine Vertikalantenne, während auf wiesigem und leichterem Untergrund mit Bäumen in der Nähe sich natürlich ein Dipol oder Langdraht anbietet.
Bei UKW wäre eine leicht transportable Vertikalantenne, oder eben eine kleine Richtantenne mit Portabelmast zu wählen,je nach gewünschter Betriebsart wegen der Polarisation.
Ich bevorzuge als Standort zum Beispiel die Roßfeldhöhe im Berchtesgadener Land, oder Ebbs bei Kufstein auf einer Alm am Zahmen Kaiser.
Weitere Ziele sind im Zillertal die Zillertaler Höhenstrasse oder der Gerloßpass, ganz prima eignet sich auch die Silvretta-Hochalpenstrasse auf dem Scheitelpunkt u.v.a.







Erste Anlaufstelle für mich, weil in unmittelbarer Nähe, wird die Roßfeldhöhe sein, hier möchte ich ein wenig UKW in SSB-Betrieb mit einer horizontal polarisierten HB9CV für 2 m und 70 cm machen.
Für den Relaisbetrieb nutze ich eine 159 cm lange Duobandantenne von Diamond, das geht schon recht gut damit.
Um auf der Kurzwelle ein wenig Betrieb machen zu können, habe ich einerseits fürs Auto 4 Monobandstrahler für 10, 15, 20 und 40 m, nehme aber zusätzlich noch eine HF-P1 Portabelantenne auf einem umgebauten Fotostativ mit.
Der TRX für alle Betriebsarten und Bänder ist der Yaesu FT-857d, ein Antennentuner wird dabei nicht benötigt.
Eine zweite Batterie steht natürlich im Kofferraum bereit, die auch als Erstes zum Einsatz kommt, da es bestimmt 4 Stunden werden, in denen ich das Equipment fordern werde.







Einen solchen Aufwand kann man natürlich nicht betreiben, wenn man per pedes unterwegs auf diverse Almen und Berge wandert, hier muß eine leichte Antenne (Selbstbau oder HF-P1), ein relativ leichter TRX und eine kleine Batterie (falls nicht im Gerät schon vorhanden) eingepackt werden.
Das Equipment sollte insgesamt 5 - 6 Kg nicht übersteigen, weil man logischerweise auch noch Getränke und Regensachen (evtl.auch etwas zu Essen) mitführen wird.
Beim Kabel sollte man vielleicht auf 5 - 7 m Aircel 7 aufbauen, da es für UKW auch zu gebrauchen ist.
Die HF-P1 bietet sich wegen der geringen Packmaße, ihrer Allbandfähigkeit und der manuellen Abstimmbarkeit an, man benötigt keinen extra Tuner!
Die Ausgangsleistung wird sicherlich in Abhängigkeit von der Batterie zu wählen sein, bei den normalen 7,2 Ah-Batterien wird es wohl bei 10 Watt bleiben (oder gar 5 Watt mit einem Yaesu FT-817), damit nicht schon nach 20 min. Schluß ist.

Jedoch sollte man nicht verkennen, was selbst mit solch kleinen Leistungen von guten Standpunkten aus zu erreichen ist.
Der Spass und die Freude am Hobby in Verbindung mit der freien Natur und der Bewegung ist das eigentliche Ziel und läßt einen wieder aufleben.
Nun viel Spass beim eigenen Outdoor-Betrieb,
Euer Tom

Dienstag, 20. März 2012

Yeticom Optima


Yeticom Optima mit 50 Watt im Outdoorbetrieb

Da jetzt wieder mehr Tage für den Outdoor-Betrieb folgen werden, mußte ich die Gelegenheit nutzen, eine Yeticom Optima (10 - 12 m Mobilfunkgerät) auszuprobieren, was mir sichtlich Spaß gemacht hat.
Das Gerät hatte ich von einem bekannten Funkamateur aus OE gekauft, sie brachte von Hause aus 50 Watt PEP mit und ließ sich über das Fernbedienungsmikrofon wunderbar steuern.
Das Gerät war sehr frequenzgenau und blieb auch im mehrstündigen Betrieb stabil.
Zusätzlich hatte ich noch eine CB-Funk-Endstufe mit 200 Watt PEP Ausgangsleistung bei 20 Watt Eingangsleistungs dazwischengeschaltet, damit das Funkgerät nicht immer Vollast laufen mußte.



Als Antenne für 10 - 12 m wurde eine C-Whip Maxi auf einem guten Magnetfuß und einem extra Masseanschluß zur Karosserie des KFZs genutzt, welche sich auch prima abstimmen ließ.
Der Standpunkt der Antenne befand sich natürlich auf dem Wagendach, das Funk-QTH war extra etwas erhöht gewählt (Alm im Kaisergebirge auf 1.081 m), bis auf eine Richtung (Wilder Kaiser im Rücken) war somit alles frei rundum.
Das Funkgerät selbst wurde mit dem Zigarettenanzünder verbunden,da bei 20 Watt PEP dessen Stromaufnahme völlig ausreichend war, jedoch die PA hatte ich direkt mit einer Zusatz-Autobatterie versorgt, die eine Kapazität von 60 Ah hatte.
Die PA selbst war mittels Bandfilter für 10 - 15 m geeignet und konnte so für die beiden interessanten Bänder 10 und 12 m einwandfrei genutzt werden.

Bei einem SWR von 1,2:1 auf 10 m (28.475 MHz) und 1,1:1 auf 12 m verliefen die ersten Versuche bei ca. 100 Watt PEP recht ordentlich, es wurde Finnland, Dänemark, Italien, Spanien, Irland und Portugal in EU erreicht, außerkontinental immerhin Südafrika, Tunesien, Rußland, Thailand, Oman und die Ostküste der USA.
Die Modulation in USB wurde als sehr angenehm von den Gegenstationen empfunden, sie war recht hell, jedoch noch ausreichend voluminös.
Ich erhöhte dann nochmal auf 200 Watt PEP, was rein rechnerisch nicht allzuviel bringen dürfte, jedoch kam nun erstaunlicherweise noch Japan und Phillipinen dazu.
Schon bestätigte Stationen bescheinigten mir jetzt eine wesentlich höhere Lautstärke, die sogar um 1 Stufe höher als vorher lag.
Also eine Verdopplung der Ausgangsleistung brachte doch schon einen zählbaren Erfolg, was evtl. an dem Mobilbetrieb lag und bei stationärem Betrieb nicht so imposant auffallen würde.

Mein Fazit zu dem Funkgerät mit externer Endstufe fiel danach recht positiv aus, das Gerät selbst ist sehr leicht und relativ handlich, es läßt sich im Handumdrehen schnell montieren, anschließen und dürfte selbst mit seinen eigenen 50 Watt locker für Europaverkehr ausreichen.
Wer also schnell mal auf KW im Auto oder portabel qrv werden möchte, ist damit eigentlich bestens beraten, zumal das Gerät selbst nicht allzu teuer ist.
Allerdings ist es rar und schwer zu bekommen, man muß schon eine Weile recherchieren.
Viel Freude bei Euren eigenen Versuchen,
Euer Tom

Samstag, 3. März 2012

UKW Vertikale gegen Log.Periodic

Nun berichte ich mal über einen etwas hinkenden, doch recht aussagekräftigen Test zwischen einer Diamond X-510N Duoband-Vertikalantenne (520 cm) und einer 2 m langen Log.Periodic-Antenne für 2 m - 23 cm.
Mich hatte einfach mal interessiert, inwieweit man den Gewinnangaben solcher Antennen trauen kann und wie sich beide Antennen unter fast gleichen Voraussetzungen im Weitverkehr verhalten.
Dazu kommt folgender Versuchsaufbau zum Tragen:
Die Vertikalantenne steht auf einem 3,50 m hohen Mast auf dem Dach eines Dreifamilienhauses (ca.12 m über Grund), ihr gegenüber auf einem 6 m Mast ist die Log.Periodic befestigt, beide sind ca. 7 m auseinander.
An beiden Antennen befinden sich inetwa 10 m Aircel 7-Kabel und ein Yaesu FT-7900 am Ende mit 10 Watt Ausgangsleistung.



Da ich hier in den Bergen wohne, ist gerade bei UKW sehr stark mit Reflexionen zu rechnen, die dabei eine entscheidene Rolle spielen, denn eine Direktsichtverbindung zum Straubinger Relais besteht natürlich nicht.
Dieses hatte ich mir extra als Ziel ausgesucht.
Die Entfernung zwischen Bergen (Traunstein) und Straubing dürfte so ca. 180 - 200 km Luftlinie betragen, und da ist einiges an Bergen im Weg.
Also mußte ich erstmal einen RX-Vergleich machen, beide Antennen empfingen das Relais mit S8 - S9, es gab also kaum hörbare Unterschiede, das Relais war sehr deutlich und klar zu hören.

Mit der Log.Periodic hatte ich natürlich vorher auf Maximumausschlag gesucht, mir war klar, daß es irgendwo in den Bergen einen Reflexionspunkt geben mußte, der mir das gewünschte Signal liefern würde.
Aber ich stellte fest, daß die Antenne nach der Ausrichtung inetwa Richtung Traunstein zeigte, wo recht wenig große Berge im Weg sind, also weg von den Bergen in Richtung flacheres Terrain.
Nun begann der Sendevergleich, beim Bestätigungsverkehr des Deutschland-Rundspruches und des Distrikts-Rundspruches Bayern-Ost kam dann die Ernüchterung, der übertragende Operator konnte mich an der Rundstrahlantenne sehr verrauscht mit S1 - S2 lesen, also keine so gute Qualität, hingegen dann beim zweiten Versuch der Bestätigung über die Log.Periodic plötzlich das Signal recht klar und deutlich bei ihm eintraf und ungefähr S4 -S6 ergab.
Der Radiowert war natürlich von R2 - 3 auf R5 gestiegen.

Kommen wir nun zu den Gewinnangaben, die bei 2 m für die Vertikale mit 8,3 dB und bei der Log.Periodic mit 6,5 dB angegeben sind.
Wir sehen also schon hier, daß trotz geringerer Gewinnangabe die Log.Periodic doch intensiver ihr anliegendes Signal aussenden kann, was natürlich an ihrer punktgenaueren Aussendung liegen wird.
Beim vertikalen Rundstrahler wird die Leistung gleichmäßig im Raum verteilt, hier wird ja sozusagen versucht, alles damit abzudecken, was bei regionalen (vor Ort) Kontakten durchaus sinnvoll ist.
Aber bei der wesentlich konzentrierteren Aussendung der Log.Periodic wird die volle Leistung zzgl. Gewinn in eine bevorzugte Richtung geschickt, was dann zumindest beim TX eine ganze Menge ausmachen kann.

Gleiches kann man ja auch bei der Betrachtung einer 250 cm vertikalen Antenne und einer HB9CV-Richtantenne erkennen, gewinnmäßig mögen sie gleich sein, aber die Abstrahlung in eine bevorzugte Richtung (keine Verschwendung in umliegende Richtungen) macht den deutlichen Unterschied klar.
Empfangsmäßig blendet eine Richtantenne natürlich ebenso Störsignale aus allen Richtungen wesentlich besser aus, das zeigt sich wiederum eher bei SSB-Betrieb und horizontaler Polarisation.
Es war einfach nur mal interessant, die Unterschiede beider Antennentypen klar herauszuarbeiten, um eben die Gewissheit zu haben, daß es sich immer lohnt, auch im UKW-Bereich auf zusätzliche Richtantennen zu setzen.
Dabei bieten sich natürlich noch viel eher Richtantennen an, bei denen die Polarisation gewechselt werden kann.
Sehr zu empfehlen wären in diesem Fall X-Quads mit Fernumschaltung, sie sind noch relativ bescheiden in ihrer Größe, bringen aber doch einiges an Gewinn und ermöglichen den Betrieb mit horizontaler, vertikaler und zirkularer Polarisation - ein riesiger Vorteil z.B. im Gebirge!

Weiterhin alles Gute,
vy 73
Euer Tom

Freitag, 2. März 2012

ARENA-Treffen bei Salzburg

C16 als Gäste beim ARENA-Team OE2 

Anm.: ARENA = Amateur Radio Emergency Network Austria
Funkwellen machen an der Grenze nicht halt und gerade beim Thema Katastrophen- und
Not- Funk sollte man die Kontakte mit dem benachbarten Ausland nicht vernachlässigen.
Um mal "über den Tellerrand zu blicken" und uns ein Bild von der Arbeit unserer Funk-
kollegen im Salzburger Land zu machen, besuchten wir am 1. März 2012, im Namen des
OV C16, zu viert das OE2-ARENA-Team-Treffen im Gasthaus Kaiserbuche am Haunsberg
bei Obertrum im Salzburger Land.


                                              OE2WAO, OE2DKL, OE2RWL

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Robert (OE2RWL), Markus (OE2MAL) und Peter
(OE2LIP) und gegenseitigem vorstellen der Truppen, wurde sofort zum Thema losgelegt.
Robert (OE2RWL), als Referent für Not- und Katastrophenfunk, berichtet anschaulich über
seine Arbeit im LV und die Situation des KAT-und Not-Funkes beim OEVSV. Etwas später,
stießen noch Patrick (OE2DKL) und Michael "Mike" (OE2WAE) zur Runde hinzu.

                                 Stehend: OE2MAL, DJ6TB Sitzend: DJ1MD, OE2WAE, OE2DKL, OE2RWL

Ausführlichst berichtet Mike über die Möglichkeiten von digitalen Bertriebsarten (Packet,
HAMNET und Co.) und deren Möglichkeiten BOS, Rettungsdienste und Feuerwehr bei Ihrer
Arbeiten im Notfall zu unterstützen bzw. zu ergänzen. Mike hält das Amt als UKW Referent im
LV2 inne und konnte an diesem Abend, durch Vorführung von praktischer Packet-Radio
Anwendungen, das Thema sehr anschaulich vertiefen und erläutern..

                                                                          OE2MAL, DJ6TB

Nach mehreren Stunden, sehr erfolgreichem Meinungsaustausches, verabschiedeten wir uns von den Kollegen des ARENA-Teams und traten die Heimreise Richtung Traunstein an.

                                                                        DJ6TB, DC7HS, DJ1MD

Das ARENA Team im Landesverband Salzburg, hat in den letzten Jahren zahlreiche Fielddays
veranstaltet und viele Outdoor-Aktivitäten wie bsw. den Kidsday aktiv unterstützt. Und um die
Aktivitäten noch weiter zu steigern, wird seit geraumer Zeit eine Art (Klub)Treffen, der so
genannte Aktivitätsabend veranstaltet. Eingeladen sind alle Funkamateure und Interessierte an
jedem 1. Donnerstag im Monat im Gasthaus Kaiserbuche am Haunsberg bei Obertrum
(Kaiserbuche 1, 5162 Obertrum, Tel. 06219/7518). Beginn ist immer ab 19:30 Uhr.

Das ARENA-Team wurde an diesem Abend wie folgt vertreten:

OE2WAO, Michael "Mike" als UKW Referent
OE2RWL, Robert als Referent für Not- und Katastrophenfunk
OE2MAL, Markus
OE2LIP, Peter
OE2DKL, Patrick

Der OV Traunstein C16 wurde wie folgt vertreten:

DJ6TB, Thomas als Notfunkreferent
DG2MEL, Wolfgang für die Öffentlichkeitsarbeit und Webmaster Charly16.de
DJ1MD, Manfred
DC7HS, Thomas, Sysop des Echolinkzuganges auf DB0TRS
                                                                
                                      

Bericht von DG2MEL

Im Zuge des Informationsaustausches länderübergreifender Funkamateure sind alle übereingekommen, sich jetzt des öfteren gegenseitig zu besuchen, um auf beiden Seiten informiert zu sein.
Sicherlich werden diesmal einige C16-Mitglieder bei anstehenden Veranstaltungen unserer Salzburger Freunde dabei sein wie auch umgekehrt.
Wie wir zudem noch erfahren konnten, sind einige gut aufgelegte OMs dort dabei, diverse modifizierte Amateurfunk-Hardware für Repeater zu entwickeln.
Schöne QSOs weiterhin,
vy 73
Euer Tom