Die Firma "berlinfunk.de" hat eine recht gut lösbare Alternative für eine große Vertikalantenne im Kurzwellenbereich im Angebot, die sich sowohl unterwegs, als auch auf dem Balkon verwirklichen läßt (auch stationär) und dabei einen beträchtlichen Wirkungsgrad vorweisen kann.
Die Antenne selbst besteht aus einem 8 m Teleskop-Fiberglasmast, an dem insgesamt 17 m Draht incl. einer Verlängerungsspule angebracht sind und die am Speisepunkt eine PL-Buchse besitzt.
Desweiteren ist eine Vorrichtung für Drahtradiale vorgesehen (zwei sind schon dabei),an die ohne Weiteres noch mehr Radiale angebracht werden können und sollten, da bekanntlich jede Vertikale mit besserem Gegengewicht auch mehr Effizienz aufweist.
Die Antenne kann beim Fieldday oder im heimischen Garten schnell aufgebaut werden, aber genauso gut beim Portabelbetrieb auf dem Balkon oder als stationäre Ausführung auf dem Dach.
Unabdingbar ist dabei in allen Fällen der Antennentuner, mit dem man von 1,5 - 30 MHz arbeiten kann.
Für den Balkon gibt es extra noch eine spezielle Halterung, die im 30 ° Winkel z.B. gestellt werden kann, so daß die Antenne nicht vom obersten Balkon abhängig wäre und überall betrieben werden könnte.
Die Transportlänge dieser Konstruktion liegt bei 1 m mit einem Gewicht von 3 kg und einer Belastbarkeit von gut 500 Watt PEP.
Damit ist diese Teleskopantenne ideal für fast alle Einsatzgebiete, selbst im Urlaub schnell irgendwo auf- und wieder abgebaut und ist mit seiner Drahtlänge im flachstrahlenden Bereich optimal für DX-Verkehr.
Praktische Erfahrungen haben gezeigt, daß die Antenne an einem Mast montiert keine Unterschiede zu einer "ausgewachsenen" G5RV (Dipol) aufwies und auf den klassischen DX-Bändern (10,15 und 20 m) dieser sogar überlegen war.
Das hat auf jeden Fall mit der weit besseren Flachstrahlung zutun, die sich natürlich auf diesen Bändern erheblich bemerkbar macht.
Wichtig wäre zu erwähnen, daß bei stationären Betrieb ein Zusammenrutschen des Mastes verhindert werden sollte, indem man selbstverschweißendes Band um die einzelnen Verbindungsteleskopstücke wickelt (kein Klebeband !).
Ich habe auch schon mit dem OM Klaus Verbindung aufgenommen, weil ich Interesse daran hege, diese Konstruktion bei mir stationär zu betreiben anstelle einer G5RV, weil diese eine Hühnerleiter als Anpassungsverbindung zum Koaxialkabel hat und nicht immer unterbringbar ist.
Interessant wäre noch der Preis, der mit 89,- Euro nicht übermütig gewählt ist und eine solche Antenne natürlich vielen anderen (kürzeren) Kompromißantennen weit überlegen wäre!
Samstag, 4. Juni 2011
Freitag, 3. Juni 2011
SOTA - Summit on the air
Ein wirklich spezieller und recht sportlicher Teil des Amateurfunks ist "SOTA" (Summit on the air), wobei hier Erhebungen über 150 m über dem Meeresspiegel zu aktivieren sind.
Das bedeutet, man muß portabel unterwegs sein (keine Stromagregate) und den letzten Teil des Weges zum Gipfel zu Fuß überwinden.
Danach müssen 4 bestätigte QSOs (nicht über Relais) auf UKW und/oder KW getätigt werden.
Für alle Gipfel gibt es unterschiedliche Punktezahlen, die sich nartürlich nach Höhe und Schwierigkeitsgrad richten.
Dabei gibt es eben die SOTA-Aktivisten und die Jäger, welche wiederum Punkte dafür bekommen, Gespräche mit Gipfelaktivierer geführt zu haben.
Hier gibt es dann auch sogenannte Diplome zu verteilen.
Hier einige Bilder von SOTA-Aktivisten.
Es gibt kein anderes Hobby, bei dem Sport, ausgedehntes Wandern und das Interesse an Elektronik so miteinander harmonieren wie beim Amateurfunk das SOTA-Programm.
Es ist alles vorhanden, der Körper wird bewegt, man wandert und sieht vieles dabei, genießt die Freuden der Natur und kann zudem dem Funkhobby frönen.
Hauptsächlich das Gepäck muß genaustens überdacht werden, hier geht es um Gewichtsersparnis und um einfaches Händeln des Equipments.
Somit stellt sich am Anfang die Frage, möchte man nur UKW machen, oder soll auch KW dabei sein, was erstmal auf die Verteilung der Punkte keinen Einfluß hat.
Aber man muß fairerweise dazu sagen, daß es direkt auf UKW manchmal schwierig ist, jemanden auf den Direktfrequenzen zu erreichen, weil die meisten nur die Relaisfrequenzen überwachen.
Zwar kündigt man im "Sota-Watch" (Programm für SOTA-Aktivisten und Jäger) sein Vorhaben einer Aktivierung an, aber sicherer und natürlich ebenfalls interessant ist eine Aktivierung mit Kurzwelle.
Es schadet also nichts, vielleicht doch auf einen Allbander zu setzen, der beides kann.
Dementsprechend sollte auch die Wahl einer Antenne sein, sie muß leicht, einfach zu handhaben und zumindestens 10 - 20 m können, für UKW reicht eine aufsteckbare Antenne (für Handgerät oder mit PL-Flansch).
Das Gepäck sollte incl. Akku nicht über 9 Kg auf die Waage bringen, das ist schwer genug und kann bei einem weitem und erschwerlichen Marsch entscheidend sein.
Wer zu zweit auf Tour geht, hat dabei natürlich klar einen Vorteil, die Gewichtsverteilung läßt einen schönen Bergtag mit Funk zum krönenden Erlebnis werden.
Der OV C16 im Chiemgau hat in letzter Zeit einige Sota-Aktionen unternommen, da waren Fredl (DJ1MD) und Ludwig (DL1LMN), die 2 m und 20 m gemacht haben.
Als Equipment war ein UKW-Handgerät und eine Yaesu FT-817 mit einer ATX-1000 Portabelantenne dabei.
Desweiteren hat Wolfgang ( DG2MEL ) eine Erstaktivierung des Teisenbergs unternommen und ebenso 20 m mit einer Yaesu FT.897 und einem Langdraht gemacht.
Weitere Aktivierungen sind schon im Gespräch.
Teilweise gehen die Aktivisten bis an ihre Grenzen, trotzen widrigen Witterungseinflüssen und dem beschwerlichen Aufstieg auf schwer erreichbare Gipfel.
Aber der Erfolg und der Sieg über diese hinderlichen Einflüsse sind immer wieder Ansporn zu neuen Gipfeleroberungen.
Im Zuge dieser Aktivität kann man in meinem Blog einige Ideen bzgl. Antennen mitnehmen.
Wer also mal das Erlebnis nachempfinden möchte, sollte einfach sein Portabelequipment einpacken und auf eine Erhebung hinaufwandern, dort den Ausblick genießen und zwischendurch ein paar QSOs fahren.
Vielleicht kommt der eine oder andere auf den Geschmack und reiht sich ein in die Liste der Aktivierer.
Wer es mehr ruhig angehen mag, kann ja zum Jäger werden!
Auf gehts ...
Das bedeutet, man muß portabel unterwegs sein (keine Stromagregate) und den letzten Teil des Weges zum Gipfel zu Fuß überwinden.
Danach müssen 4 bestätigte QSOs (nicht über Relais) auf UKW und/oder KW getätigt werden.
Für alle Gipfel gibt es unterschiedliche Punktezahlen, die sich nartürlich nach Höhe und Schwierigkeitsgrad richten.
Dabei gibt es eben die SOTA-Aktivisten und die Jäger, welche wiederum Punkte dafür bekommen, Gespräche mit Gipfelaktivierer geführt zu haben.
Hier gibt es dann auch sogenannte Diplome zu verteilen.
Hier einige Bilder von SOTA-Aktivisten.
Es gibt kein anderes Hobby, bei dem Sport, ausgedehntes Wandern und das Interesse an Elektronik so miteinander harmonieren wie beim Amateurfunk das SOTA-Programm.
Es ist alles vorhanden, der Körper wird bewegt, man wandert und sieht vieles dabei, genießt die Freuden der Natur und kann zudem dem Funkhobby frönen.
Hauptsächlich das Gepäck muß genaustens überdacht werden, hier geht es um Gewichtsersparnis und um einfaches Händeln des Equipments.
Somit stellt sich am Anfang die Frage, möchte man nur UKW machen, oder soll auch KW dabei sein, was erstmal auf die Verteilung der Punkte keinen Einfluß hat.
Aber man muß fairerweise dazu sagen, daß es direkt auf UKW manchmal schwierig ist, jemanden auf den Direktfrequenzen zu erreichen, weil die meisten nur die Relaisfrequenzen überwachen.
Zwar kündigt man im "Sota-Watch" (Programm für SOTA-Aktivisten und Jäger) sein Vorhaben einer Aktivierung an, aber sicherer und natürlich ebenfalls interessant ist eine Aktivierung mit Kurzwelle.
Es schadet also nichts, vielleicht doch auf einen Allbander zu setzen, der beides kann.
Dementsprechend sollte auch die Wahl einer Antenne sein, sie muß leicht, einfach zu handhaben und zumindestens 10 - 20 m können, für UKW reicht eine aufsteckbare Antenne (für Handgerät oder mit PL-Flansch).
Das Gepäck sollte incl. Akku nicht über 9 Kg auf die Waage bringen, das ist schwer genug und kann bei einem weitem und erschwerlichen Marsch entscheidend sein.
Wer zu zweit auf Tour geht, hat dabei natürlich klar einen Vorteil, die Gewichtsverteilung läßt einen schönen Bergtag mit Funk zum krönenden Erlebnis werden.
Der OV C16 im Chiemgau hat in letzter Zeit einige Sota-Aktionen unternommen, da waren Fredl (DJ1MD) und Ludwig (DL1LMN), die 2 m und 20 m gemacht haben.
Als Equipment war ein UKW-Handgerät und eine Yaesu FT-817 mit einer ATX-1000 Portabelantenne dabei.
Desweiteren hat Wolfgang ( DG2MEL ) eine Erstaktivierung des Teisenbergs unternommen und ebenso 20 m mit einer Yaesu FT.897 und einem Langdraht gemacht.
Weitere Aktivierungen sind schon im Gespräch.
Teilweise gehen die Aktivisten bis an ihre Grenzen, trotzen widrigen Witterungseinflüssen und dem beschwerlichen Aufstieg auf schwer erreichbare Gipfel.
Aber der Erfolg und der Sieg über diese hinderlichen Einflüsse sind immer wieder Ansporn zu neuen Gipfeleroberungen.
Im Zuge dieser Aktivität kann man in meinem Blog einige Ideen bzgl. Antennen mitnehmen.
Wer also mal das Erlebnis nachempfinden möchte, sollte einfach sein Portabelequipment einpacken und auf eine Erhebung hinaufwandern, dort den Ausblick genießen und zwischendurch ein paar QSOs fahren.
Vielleicht kommt der eine oder andere auf den Geschmack und reiht sich ein in die Liste der Aktivierer.
Wer es mehr ruhig angehen mag, kann ja zum Jäger werden!
Auf gehts ...
Mobile UKW-Antenne zur Stationsantenne machen
Es kommt des öfteren schon mal vor, daß man irgendwo hinfährt, wo man dann ohne Weiteres auch gerne schnell mal qrv werden möchte und UKW dafür völlig ausreichen würde.
Mir ist das schon mehrmals so gegangen, daß ich irgendwo im Kurzurlaub war, oder jemanden einen Besuch abgestattet habe, und mir gewünscht hätte, jetzt doch mal ein paar QSOs auf einem Relais oder Echolink führen zu können - nur ich hatte keine Antenne dabei und ins Auto wollte ich mich dazu nicht hocken.
Deshalb hatte ich mir überlegt, eine Vorrichtung zu bauen, mit deren Hilfe ich meine Mobilfunkantenne zur Stationsantenne umrüsten konnte.
Dazu bedurfte es nicht viel, ich brauchte eine stabile Metallhalterung, die man an einem Balkongeländer oder Gitter anbringen könnte, oder eben einen Maststummel, an dem eine Halterung angebracht war, die einen Mobilfunkfuß inne hatte.
Das gibt es schon fertig bei diversen Händlern zu kaufen, oder man baut sich selbst ein stabiles Blech mit eingebauten Fuß.
War nur noch die Frage des Gegengewichts zu klären, entweder ein paar Drahtradiale von je 50 cm Länge anbringen, oder eine feste Struktur mit Stahlrute als Radial.
Auch da wurde ich bei diversen Händlern findig.
Hier sehen wir ein paar Lösungen von WIMO zum Befestigen eines Mobilantennenfußes am Balkon oder Mast.
Alle diese Möglichkeiten sind stabil genug und können auch recht robuste Mobilfunkantennen tragen.
Und hier nun die Radiallösung von Thiecom.
Dabei handelt es sich um einen PL-Adapter, der auf einen PL-Fuß aufgeschraubt wird und auf der anderen Seite auch wiederum eine PL-Antenne aufnehmen kann.
Die Radiale selbst sind 50 cm lang und geben Antennen von 50 MHz - 700 MHz genug Gegengewicht, um also überall angepasst werden zu können.
Das Radialset gibt es bei Thiecom für gut 22,- Euro, was nun auch nicht unbedingt die Welt ist und schon mal investiert werden könnte.
Bei den Halterungen kommt es darauf an, ob man mit Selbstbau besser wegkommt.
Wer manuell nicht so begabt ist, sollte dann lieber auf die WIMO-Lösungen z.B. zurückgreifen und weiß, daß die Antenne nicht gleich ein paar Stockwerke tiefer landet.
Auch Versuche mit einem Magnetfuß auf nicht metallischem Untergrund in Verbindung mit dem Radialsatz verliefen sehr zufriedenstellend, somit macht es auch ein Stuhl oder Campingtisch.
Damit ist man jederzeit irgendwo schnell mal auf UKW unterwegs und kann zumindestens der ansässigen Ortsrunde folgen, oder gar via Echolink die Heimat erreichen.
Wer anstelle von 3/8 Anschlüssen den Fuß auf PL-Basis benötigt, setzt einfach einen PL-Einbauflansch ein, diese sind immer überall zu bekommen.
Gleiches gilt für KW, da wird man Drahtradiale nehmen und diese (4 oder 8 x) auf je 250 cm in den Balkon "schmeissen".
Übrigens, von berlinfunk.de gibt es eine kleine Mastlösung, die mit 19,90 Euro auch erschwinglich ist.
Diese Möglichkeit kann auch an jeden beliebigen Mast aufgebracht werden und ist somit im eigenen Garten genauso verwendbar.
Mir ist das schon mehrmals so gegangen, daß ich irgendwo im Kurzurlaub war, oder jemanden einen Besuch abgestattet habe, und mir gewünscht hätte, jetzt doch mal ein paar QSOs auf einem Relais oder Echolink führen zu können - nur ich hatte keine Antenne dabei und ins Auto wollte ich mich dazu nicht hocken.
Deshalb hatte ich mir überlegt, eine Vorrichtung zu bauen, mit deren Hilfe ich meine Mobilfunkantenne zur Stationsantenne umrüsten konnte.
Dazu bedurfte es nicht viel, ich brauchte eine stabile Metallhalterung, die man an einem Balkongeländer oder Gitter anbringen könnte, oder eben einen Maststummel, an dem eine Halterung angebracht war, die einen Mobilfunkfuß inne hatte.
Das gibt es schon fertig bei diversen Händlern zu kaufen, oder man baut sich selbst ein stabiles Blech mit eingebauten Fuß.
War nur noch die Frage des Gegengewichts zu klären, entweder ein paar Drahtradiale von je 50 cm Länge anbringen, oder eine feste Struktur mit Stahlrute als Radial.
Auch da wurde ich bei diversen Händlern findig.
Hier sehen wir ein paar Lösungen von WIMO zum Befestigen eines Mobilantennenfußes am Balkon oder Mast.
Alle diese Möglichkeiten sind stabil genug und können auch recht robuste Mobilfunkantennen tragen.
Und hier nun die Radiallösung von Thiecom.
Dabei handelt es sich um einen PL-Adapter, der auf einen PL-Fuß aufgeschraubt wird und auf der anderen Seite auch wiederum eine PL-Antenne aufnehmen kann.
Die Radiale selbst sind 50 cm lang und geben Antennen von 50 MHz - 700 MHz genug Gegengewicht, um also überall angepasst werden zu können.
Das Radialset gibt es bei Thiecom für gut 22,- Euro, was nun auch nicht unbedingt die Welt ist und schon mal investiert werden könnte.
Bei den Halterungen kommt es darauf an, ob man mit Selbstbau besser wegkommt.
Wer manuell nicht so begabt ist, sollte dann lieber auf die WIMO-Lösungen z.B. zurückgreifen und weiß, daß die Antenne nicht gleich ein paar Stockwerke tiefer landet.
Auch Versuche mit einem Magnetfuß auf nicht metallischem Untergrund in Verbindung mit dem Radialsatz verliefen sehr zufriedenstellend, somit macht es auch ein Stuhl oder Campingtisch.
Damit ist man jederzeit irgendwo schnell mal auf UKW unterwegs und kann zumindestens der ansässigen Ortsrunde folgen, oder gar via Echolink die Heimat erreichen.
Wer anstelle von 3/8 Anschlüssen den Fuß auf PL-Basis benötigt, setzt einfach einen PL-Einbauflansch ein, diese sind immer überall zu bekommen.
Gleiches gilt für KW, da wird man Drahtradiale nehmen und diese (4 oder 8 x) auf je 250 cm in den Balkon "schmeissen".
Übrigens, von berlinfunk.de gibt es eine kleine Mastlösung, die mit 19,90 Euro auch erschwinglich ist.
Diese Möglichkeit kann auch an jeden beliebigen Mast aufgebracht werden und ist somit im eigenen Garten genauso verwendbar.
Montag, 30. Mai 2011
Ausbreitungsbedingungen
Wir fragen uns manchmal zurecht, warum erreicht der eine den anderen nicht, obwohl das vom eigentlichen Standpunkt aus gehen müßte.
Um diese Frage zu klären, betrachten wir einfach mal die uns bekannten,typischen Ausbreitungsbedingungen auf den einzelnen Bändern.
Da fängt man am besten mit dem UKW-Funk an, hier spricht man von der "Quasi optischen" Ausbreitung, also alles, was ich sehen kann, erreiche ich normalerweise auch.
Vereinfacht geht man davon aus, daß auf UKW die Welle sich geradlinig ausbreitet, aber dem ist nicht immer so!
Auch bei Frequenzen über 30 MHz ist eine Beugung und Reflexion an der sogenannten Troposphäre möglich, welche bis zu einer Höhe von 18 km reichen kann.
Hier kommen auch einige Ausnahmen ins Spiel, wo UKW weiter als nur "Sichtweite" reichen kann, z.B. Sporadic E, Troposcatter, Meteorscatter, Inversionswetterlagen und Regenscatter.
Aber der Regelfall ist eine gerade Ausbreitung, die mit steigender Frequenz sinkt.
Natürlich ist das Ganze auch abhängig von der Funkausstattung, die man nutzt, ebenso gilt hier, je besser die Antenne und das Funkgerät, desto eher besteht die Chance auf größere Reichweiten.
Dann natürlich noch der Unterschied zwischen FM- und SSB-Betrieb, bei dieser Modulationsart fängt UKW eigentlich erst richtig an.
Es wird mit Richtantennen gearbeitet, höheren Leistungen u.s.w., so daß man im Mittel bei 2 m mit ca. 500 km und bei 70 cm mit 350 km Entfernung rechnen kann.
Auch das Umfeld ist sehr entscheidend bei UKW, sitze ich in der Nähe von Wasser und keine störenden Erhebungen um mich herum, trägt das auch dazu bei, bin ich aber von Hochhäusern umgeben, Stahlbetonbauten und Bergen, kann dieses genau zum Gegenteil führen.
Jedoch gibt es wiederum in dieser Situation die Möglichkeiten von Reflexionen z.B., die das Signal auch wieder weiter tragen können.
Im Grunde ist gar nichts sicher, jeder Standort, jeder Tag, selbst jede Frequenz ist anders und wirkt sich auf die Ausbreitung aus!
Ich für mich kann sagen, weil mein QTH (Standort) in den Bergen sich befindet, erreiche im Normalfall eine Entfernung von 100 km auf 2 m und 60 km auf 70 cm.
Allerdings arbeite ich nur FM und mit Vertikalstrahlern (Rundstrahlcharakteristik), weil in FM die beste Sprachqualität zu erreichen ist.
Deshalb arbeiten viele Funkamateure auch FM über sogenannte Relaisfunkstellen, also Umsetzer an erhöhten Standorten, die das empfangene Signal aufnehmen und wieder abgeben, so daß sich dadurch die Reichweite erhöht.
Über diese Relais haben auch Mobilisten und Portabelstationen (Handfunkgeräte u.a.) die Chance, ihre Reichweite um ein Vielfaches auszuweiten.
Wenn ich somit ein QSO von Punkt A zum evtl. 70 km entfernten Punkt B führen möchte, aktiviere ich das Relais und überbrücke so fast mühelos diese Reichweite.
Möchte ich aber ein QSO nach München z.B. führen, was von mir ca. 110 km entfernt ist, geht das damit auch nicht mehr!
Dann müßte ich doch auf große und gewinnträchtige Richtantennen umsteigen, um vielleicht meinen Gesprächspartner direkt oder ein in seiner Nähe befindliches Relais zu erreichen.
Es würde mir natürlich entgegenkommen, wenn mein Gesprächspartner auch eine bessere Antennensituation hat.
Bilder sind von Wikipedia.
Im Gegensatz dazu haben wir auf der anderen Seite die Kurzwelle, sie unterliegt zwar ähnlichen Bedingungen, hat aber den Vorteil, daß sie zwei Wellenausbreitungen hat.
Einmal die bekannte Bodenwelle, die ohne Weiteres von 30 - 100 km reichen kann und mit sinkender Frequenz noch weiter trägt.
Aber das Interessante für uns Funkamateure ist die sogenannte Raumwelle, hier werden die Funkwellen an der Ionosphäre reflektiert und wieder zur Erde geschickt, was mehrmals passieren kann.
Dadurch kann ein KW-Signal per Raumwelle um den ganzen Erdball wandern, wobei ein Gesetz der Optik hier zumeist Anwendung findet, nämlich "Einfallwinkel gleich Ausfallwinkel".
Aus diesem Grunde kann man mit Kurzwelle um die ganze Erde funken, kein Frequenzbereich überbrückt größere Reichweiten auf der Erde.
Darum ist auch die Antennenform wichtig, Vertikalstrahler sind Flachstrahler, überbrücken damit sehr weite Entfernungen, sind z.B. nicht so gut im Europaverkehr, weil der auftreffende Winkel an der Ionosphäre sehr flach ist und dadurch der abgehende Winkel auch flach wieder abgeht.
Also nimmt man für den Europaverkehr lieber einen Steilstrahler wie z.B. den Dipol.
Aber genau das ist u.a. ein Grund dafür, warum man in unmittelbarer Umgebung nicht gehört wird, aber dafür vielleicht in Spanien oder gar weiter weg mit gutem Signalwert ankommt.
Es gibt somit tote Zonen, wo die Bodenwelle nicht mehr hinkommt, die Raumwelle aber noch gar nicht da ist !
Man springt über diese Bereiche hinweg.
Deshalb findet der meiste Deutschland- und Europaverkehr auch auf 40 bzw. 80 m statt, hier wird logischerweise fast ausschließlich mit Steilstrahlern gearbeitet, oder eben Kompromißantennen, die dafür sorgen, daß die Raumwellen steil zurückkommen und die Bodenwelle auch weiter reicht.
Hinzu kommt noch der Unterschied zwischen Tag und Nacht, da geht es um mehrere Schichten, die noch vor der Ionosphäre liegen und eine starke Dämpfung auf die Funkwellen ausüben.
Die Ionosphäre wird durch die Sonneneinstrahlung aufrecht erhalten, nachts entfällt diese Aktivität (Ionisierung), die Dämpfung durch die darunter liegenden Schichten sinkt.
Die Reflexion wird zum Teil umgekehrt, es entsteht auch ein steilerer Winkel und mit sinkender Frequenz gewinnt nachts die Reflexion an Stärke.
Das sind alles Erklärungen, warum nachts das 40 und 80 m - Band die eigentlichen Verbindungsorgane sind und 10 - 17 m fast völlig "Tot" sind.
Einfach erklärt, niedrige Frequenzen können eher reflektiert werden als hohe, nur erleiden sie tagsüber eine hohe Dämpfung in den unteren Schichten.
Um eben genau diese Physik beeinflussen und doch überall hinfunken zu können, hat der Mensch die Sateliten und Relais erfunden, die Kurzwelle ist zumeist dem Radio, dem Amateurfunk und zum Teil noch dem Militär dienlich.
Aber auch das steigt mehr und mehr in die sicheren Kommunikationswege um, selbst die entfernt kämpfenden Truppen telefonieren Heute mit dem Satelitentelefon !
Aber eben genau diese Ausbreitungsproblematik ist eines der interessantesten Gebiete des Amateurfunks, wie mit bescheidenen Mitteln doch versucht wird, eine bestimmte Station zu erreichen, wie am besten Antennen gebaut und modifiziert werden und und und...
Die Kurzwelle ist der Teil des Amateurfunks, der den größten Aufwand erfordert, aber auch sehr viel Spass macht.
Experimentieren kann man auf UKW und auf KW, aber das Prickeln beim Versuch der Kontaktierung einer Station ist mit nichts vergleichbar.
So ein wenig Anfangsenthusiasmus entsteht bei UKW auf SSB, deshalb erwähnte ich vorhin, daß damit der Funk erst anfängt.
Relaisverbindungen und Echolink sind relativ sichere Wege, den Kontakt herzustellen und dienen mehr der reinen Kommunikation.
Um diese Frage zu klären, betrachten wir einfach mal die uns bekannten,typischen Ausbreitungsbedingungen auf den einzelnen Bändern.
Da fängt man am besten mit dem UKW-Funk an, hier spricht man von der "Quasi optischen" Ausbreitung, also alles, was ich sehen kann, erreiche ich normalerweise auch.
Vereinfacht geht man davon aus, daß auf UKW die Welle sich geradlinig ausbreitet, aber dem ist nicht immer so!
Auch bei Frequenzen über 30 MHz ist eine Beugung und Reflexion an der sogenannten Troposphäre möglich, welche bis zu einer Höhe von 18 km reichen kann.
Hier kommen auch einige Ausnahmen ins Spiel, wo UKW weiter als nur "Sichtweite" reichen kann, z.B. Sporadic E, Troposcatter, Meteorscatter, Inversionswetterlagen und Regenscatter.
Aber der Regelfall ist eine gerade Ausbreitung, die mit steigender Frequenz sinkt.
Natürlich ist das Ganze auch abhängig von der Funkausstattung, die man nutzt, ebenso gilt hier, je besser die Antenne und das Funkgerät, desto eher besteht die Chance auf größere Reichweiten.
Dann natürlich noch der Unterschied zwischen FM- und SSB-Betrieb, bei dieser Modulationsart fängt UKW eigentlich erst richtig an.
Es wird mit Richtantennen gearbeitet, höheren Leistungen u.s.w., so daß man im Mittel bei 2 m mit ca. 500 km und bei 70 cm mit 350 km Entfernung rechnen kann.
Auch das Umfeld ist sehr entscheidend bei UKW, sitze ich in der Nähe von Wasser und keine störenden Erhebungen um mich herum, trägt das auch dazu bei, bin ich aber von Hochhäusern umgeben, Stahlbetonbauten und Bergen, kann dieses genau zum Gegenteil führen.
Jedoch gibt es wiederum in dieser Situation die Möglichkeiten von Reflexionen z.B., die das Signal auch wieder weiter tragen können.
Im Grunde ist gar nichts sicher, jeder Standort, jeder Tag, selbst jede Frequenz ist anders und wirkt sich auf die Ausbreitung aus!
Ich für mich kann sagen, weil mein QTH (Standort) in den Bergen sich befindet, erreiche im Normalfall eine Entfernung von 100 km auf 2 m und 60 km auf 70 cm.
Allerdings arbeite ich nur FM und mit Vertikalstrahlern (Rundstrahlcharakteristik), weil in FM die beste Sprachqualität zu erreichen ist.
Deshalb arbeiten viele Funkamateure auch FM über sogenannte Relaisfunkstellen, also Umsetzer an erhöhten Standorten, die das empfangene Signal aufnehmen und wieder abgeben, so daß sich dadurch die Reichweite erhöht.
Über diese Relais haben auch Mobilisten und Portabelstationen (Handfunkgeräte u.a.) die Chance, ihre Reichweite um ein Vielfaches auszuweiten.
Wenn ich somit ein QSO von Punkt A zum evtl. 70 km entfernten Punkt B führen möchte, aktiviere ich das Relais und überbrücke so fast mühelos diese Reichweite.
Möchte ich aber ein QSO nach München z.B. führen, was von mir ca. 110 km entfernt ist, geht das damit auch nicht mehr!
Dann müßte ich doch auf große und gewinnträchtige Richtantennen umsteigen, um vielleicht meinen Gesprächspartner direkt oder ein in seiner Nähe befindliches Relais zu erreichen.
Es würde mir natürlich entgegenkommen, wenn mein Gesprächspartner auch eine bessere Antennensituation hat.
Bilder sind von Wikipedia.
Im Gegensatz dazu haben wir auf der anderen Seite die Kurzwelle, sie unterliegt zwar ähnlichen Bedingungen, hat aber den Vorteil, daß sie zwei Wellenausbreitungen hat.
Einmal die bekannte Bodenwelle, die ohne Weiteres von 30 - 100 km reichen kann und mit sinkender Frequenz noch weiter trägt.
Aber das Interessante für uns Funkamateure ist die sogenannte Raumwelle, hier werden die Funkwellen an der Ionosphäre reflektiert und wieder zur Erde geschickt, was mehrmals passieren kann.
Dadurch kann ein KW-Signal per Raumwelle um den ganzen Erdball wandern, wobei ein Gesetz der Optik hier zumeist Anwendung findet, nämlich "Einfallwinkel gleich Ausfallwinkel".
Aus diesem Grunde kann man mit Kurzwelle um die ganze Erde funken, kein Frequenzbereich überbrückt größere Reichweiten auf der Erde.
Darum ist auch die Antennenform wichtig, Vertikalstrahler sind Flachstrahler, überbrücken damit sehr weite Entfernungen, sind z.B. nicht so gut im Europaverkehr, weil der auftreffende Winkel an der Ionosphäre sehr flach ist und dadurch der abgehende Winkel auch flach wieder abgeht.
Also nimmt man für den Europaverkehr lieber einen Steilstrahler wie z.B. den Dipol.
Aber genau das ist u.a. ein Grund dafür, warum man in unmittelbarer Umgebung nicht gehört wird, aber dafür vielleicht in Spanien oder gar weiter weg mit gutem Signalwert ankommt.
Es gibt somit tote Zonen, wo die Bodenwelle nicht mehr hinkommt, die Raumwelle aber noch gar nicht da ist !
Man springt über diese Bereiche hinweg.
Deshalb findet der meiste Deutschland- und Europaverkehr auch auf 40 bzw. 80 m statt, hier wird logischerweise fast ausschließlich mit Steilstrahlern gearbeitet, oder eben Kompromißantennen, die dafür sorgen, daß die Raumwellen steil zurückkommen und die Bodenwelle auch weiter reicht.
Hinzu kommt noch der Unterschied zwischen Tag und Nacht, da geht es um mehrere Schichten, die noch vor der Ionosphäre liegen und eine starke Dämpfung auf die Funkwellen ausüben.
Die Ionosphäre wird durch die Sonneneinstrahlung aufrecht erhalten, nachts entfällt diese Aktivität (Ionisierung), die Dämpfung durch die darunter liegenden Schichten sinkt.
Die Reflexion wird zum Teil umgekehrt, es entsteht auch ein steilerer Winkel und mit sinkender Frequenz gewinnt nachts die Reflexion an Stärke.
Das sind alles Erklärungen, warum nachts das 40 und 80 m - Band die eigentlichen Verbindungsorgane sind und 10 - 17 m fast völlig "Tot" sind.
Einfach erklärt, niedrige Frequenzen können eher reflektiert werden als hohe, nur erleiden sie tagsüber eine hohe Dämpfung in den unteren Schichten.
Um eben genau diese Physik beeinflussen und doch überall hinfunken zu können, hat der Mensch die Sateliten und Relais erfunden, die Kurzwelle ist zumeist dem Radio, dem Amateurfunk und zum Teil noch dem Militär dienlich.
Aber auch das steigt mehr und mehr in die sicheren Kommunikationswege um, selbst die entfernt kämpfenden Truppen telefonieren Heute mit dem Satelitentelefon !
Aber eben genau diese Ausbreitungsproblematik ist eines der interessantesten Gebiete des Amateurfunks, wie mit bescheidenen Mitteln doch versucht wird, eine bestimmte Station zu erreichen, wie am besten Antennen gebaut und modifiziert werden und und und...
Die Kurzwelle ist der Teil des Amateurfunks, der den größten Aufwand erfordert, aber auch sehr viel Spass macht.
Experimentieren kann man auf UKW und auf KW, aber das Prickeln beim Versuch der Kontaktierung einer Station ist mit nichts vergleichbar.
So ein wenig Anfangsenthusiasmus entsteht bei UKW auf SSB, deshalb erwähnte ich vorhin, daß damit der Funk erst anfängt.
Relaisverbindungen und Echolink sind relativ sichere Wege, den Kontakt herzustellen und dienen mehr der reinen Kommunikation.
Die Yaesu ATAS-25
Wenn wir von Portabel- und Mobilantennen reden, dürfen wir die Yaesu ATAS-25 dabei nicht vergessen, eine Allroundantenne auf PL-Basis für 40 m bis 70 cm.
Sie hat eine Gesamtlänge von 220 cm und wird mit 3 Radiale betrieben.
2 m und 70 cm müssen dabei nicht angepasst werden, alle weiteren Bänder werden manuell an der Antenne abgestimmt.
U.a. gibt es 3 austauschbare Teleskopspitzen und natürlich die Radiallänge, das hat einen direkten Einfluß auf das Stehwellenverhältnis.
Die eigentliche Abstimmung erfolgt am Unterteil durch Drehen.
Da sie einen PL-Fuß hat, eignet sie sich bestens für den Mobilbetrieb, muß aber natürlich am Fahrzeug abgespannt werden.
Mit speziellen Geräten von Yaesu (FT-817 / FT-857 und FT-897 z.B.) arbeitet sie direkt zusammen, sie wird dort im Menü extra eingestellt, damit alle Bänder an einem Antennenausgang anliegen und der Diplexer eingespart werden kann.
Die Antenne selbst kann auf entsprechenden Balkonhalterungen angebracht werden, oder unterwegs auf einem normalen Kamerastativ.
Allerdings wird gleich darauf hingewiesen, daß die Verwendung eines Magnetfußes keine Aussicht auf Erfolg hat, weil diese Art der Massegebung nicht ausreichend ist.
Die Sendeleistung darf bei maximal 120 Watt PEP liegen, was bei portabler Nutzung oder am Balkon auch völlig ausreichend ist.
Zerlegt wird sie gerade mal auf eine Länge von 60 cm, somit recht einfach zu transportieren und schnell aufbaufähig.
Erfahrungen mit dieser Antenne zeigen, daß sie für die Bänder 6 - 20 m hervorragend geht, natürlich auf 40 m einen Kompromiß bietet.
Mit dem dazugehörigen 10 m langen Radial ist sie aber auch da noch zu recht ordentlichen Signalen fähig und steht ihren anderen portablen "Vertikal-Kollegen" in nichts nach.
Im Prinzip geht sie genauso gut wie die sonst so bekannte MP-1, welche auch manuell abgestimmt werden muß.
Auf dem Fahrzeug schlägt sie sogar so manche gute Mobilantenne, da hier bei genügend HF-Erde (Gegengewicht) erst ihre Stärke so richtig zur Geltung kommt.
Aber man weiß im Allgemeinen, daß verkürzte Vertikalstrahler viel von den an Ihnen verwendeten Radialen oder sonstigen Gegengewichten leben und dann recht ordentliche Rapporte hervorrufen.
Danke für die Fotos an VR2HAM.
Für Antennengeschädigte ist dieses wiederum eine Chance, schnell mal relativ gut und einfach auf mehreren Bändern qrv zu werden und somit ebenso der Kurzwelle frönen zu können.
Da die Antenne auf den UKW-Bändern eh schon resonant ist, hat man also eine wirkliche Allroundantenne, die hält, was sie verspricht, zumal uns hier nicht vorgegaukelt wird, die Antenne wäre sogar noch für 80 m zu nutzen!
Rein von der Verarbeitung ist sie eben qualitativ Yaesu-Like, gut und robust aufgebaut, was auch ihrem Preis entspricht, der liegt ohne Weiteres schon mal bei gut 200,- Euro.
Mein Resumee wäre dabei recht positiv, der Preis ist etwas zu hoch, da der Name "Yaesu" selbstverständlich einen Teil dazu beiträgt.
Manchmal wird sie aber bei Ebay neu für 145,- Euro angeboten, was dann schon zu überlegen wäre.
Wer die Antenne in guter Qualität und funktionstüchtig kaufen und dabei gleich beraten werden möchte, wendet sich an unseren Christian ( DK5FTV ).
Sie hat eine Gesamtlänge von 220 cm und wird mit 3 Radiale betrieben.
2 m und 70 cm müssen dabei nicht angepasst werden, alle weiteren Bänder werden manuell an der Antenne abgestimmt.
U.a. gibt es 3 austauschbare Teleskopspitzen und natürlich die Radiallänge, das hat einen direkten Einfluß auf das Stehwellenverhältnis.
Die eigentliche Abstimmung erfolgt am Unterteil durch Drehen.
Da sie einen PL-Fuß hat, eignet sie sich bestens für den Mobilbetrieb, muß aber natürlich am Fahrzeug abgespannt werden.
Mit speziellen Geräten von Yaesu (FT-817 / FT-857 und FT-897 z.B.) arbeitet sie direkt zusammen, sie wird dort im Menü extra eingestellt, damit alle Bänder an einem Antennenausgang anliegen und der Diplexer eingespart werden kann.
Die Antenne selbst kann auf entsprechenden Balkonhalterungen angebracht werden, oder unterwegs auf einem normalen Kamerastativ.
Allerdings wird gleich darauf hingewiesen, daß die Verwendung eines Magnetfußes keine Aussicht auf Erfolg hat, weil diese Art der Massegebung nicht ausreichend ist.
Die Sendeleistung darf bei maximal 120 Watt PEP liegen, was bei portabler Nutzung oder am Balkon auch völlig ausreichend ist.
Zerlegt wird sie gerade mal auf eine Länge von 60 cm, somit recht einfach zu transportieren und schnell aufbaufähig.
Erfahrungen mit dieser Antenne zeigen, daß sie für die Bänder 6 - 20 m hervorragend geht, natürlich auf 40 m einen Kompromiß bietet.
Mit dem dazugehörigen 10 m langen Radial ist sie aber auch da noch zu recht ordentlichen Signalen fähig und steht ihren anderen portablen "Vertikal-Kollegen" in nichts nach.
Im Prinzip geht sie genauso gut wie die sonst so bekannte MP-1, welche auch manuell abgestimmt werden muß.
Auf dem Fahrzeug schlägt sie sogar so manche gute Mobilantenne, da hier bei genügend HF-Erde (Gegengewicht) erst ihre Stärke so richtig zur Geltung kommt.
Aber man weiß im Allgemeinen, daß verkürzte Vertikalstrahler viel von den an Ihnen verwendeten Radialen oder sonstigen Gegengewichten leben und dann recht ordentliche Rapporte hervorrufen.
Danke für die Fotos an VR2HAM.
Für Antennengeschädigte ist dieses wiederum eine Chance, schnell mal relativ gut und einfach auf mehreren Bändern qrv zu werden und somit ebenso der Kurzwelle frönen zu können.
Da die Antenne auf den UKW-Bändern eh schon resonant ist, hat man also eine wirkliche Allroundantenne, die hält, was sie verspricht, zumal uns hier nicht vorgegaukelt wird, die Antenne wäre sogar noch für 80 m zu nutzen!
Rein von der Verarbeitung ist sie eben qualitativ Yaesu-Like, gut und robust aufgebaut, was auch ihrem Preis entspricht, der liegt ohne Weiteres schon mal bei gut 200,- Euro.
Mein Resumee wäre dabei recht positiv, der Preis ist etwas zu hoch, da der Name "Yaesu" selbstverständlich einen Teil dazu beiträgt.
Manchmal wird sie aber bei Ebay neu für 145,- Euro angeboten, was dann schon zu überlegen wäre.
Wer die Antenne in guter Qualität und funktionstüchtig kaufen und dabei gleich beraten werden möchte, wendet sich an unseren Christian ( DK5FTV ).
Funkgeräte des unteren Preissegments
Viele von uns, und natürlich erst recht Newcomer, stellen sich am Anfang die Frage, was kostet mich das Hobby "Amateurfunk" überhaupt, kann ich mir das in der heutigen Zeit überhaupt noch leisten?
Diese Frage ist durchaus auch berechtigt und wurde schon des öfteren recht kontrovers diskuttiert.
Darauf gibt es nämlich erstmal nur eine ganz einfache Gegenfrage als Einleitung, nämlich, was für Ansprüche stellt ein jeder an sein Equipment, möchte er unbedingt das Neuste haben, möchte er gleich sofort in die Vollen gehen?
Ich denke, daß fast jeder ein wenig realistisch denken kann und weiß, daß die neuste Technik selbstverständlich die Haushaltskasse recht stark belasten kann und wird.
Hier sollte man schon mal darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht auch am Anfang etwas gutes Gebrauchtes sein kann?
Ich persönlich greife sogar noch nach über 20 Jahren auf gebrauchtes Equipment zurück und wurde bisher kaum enttäuscht.
Das hat auch viel Erfahrungen eingebracht, weil man dadurch des öfteren mal etwas anderes kauft und ausprobiert und somit seinen technischen Horizont erweitert.
Aber es muß auch nicht immer gleich das Beste sein, wenn auch preiswertere Geräte einiges zu bieten haben, was im Grunde erstmal völlig ausreicht, um am Hobby erfolgreich teilnehmen zu können.
Womit wir schon beim Thema wären, ich wollte mal die Geräte unter der 1.000,- E - Grenze etwas beleuchten und deren Vorzüge herausarbeiten.
Eines ist klar, wir spielen mit diesen Geräten nicht in der Liga eines Yaesu FT-2000 oder höher, können einem Kenwood TS-2000 nicht das Wasser reichen, oder gar den großen Icoms ins Gehege kommen, aber wir führen auch unsere QSOs damit einwandfrei und werden auch gehört!
Das ist schließlich auch der Sinn des Ganzen, denn man sollte dabei immer seine eigenen finanziellen Grenzen im Auge behalten und das Preis-Nutzungsverhältnis genauer betrachten.
Desweiteren kommt es ja darauf an, was wollen wir überhaupt machen?
Stationären Betrieb - portablen Betrieb - mobilen Betrieb - maritim ?
Ist diese Frage geklärt, können wir uns überlegen, was wir im Minimum von einem solchen Gerät erwarten und ob wir nur mit UKW zufrieden sind, weil wir einfach nur reden und kommunizieren möchten, oder ob es die Jagd nach entfernten Stationen ist, die uns fasziniert.
Wollen wir nur Telefonie machen, oder auch Telegrafie, vielleicht sogar noch digitale Betriebsarten u.s.w. - Fragen über Fragen, die zuerst geklärt sein müssen, danach richtet sich nämlich der Aufwand und somit unsere finanzielle Belastung.
Ich möchte mal auf den Teil eingehen, wo man sich für UKW und KW entscheidet, hauptsächlich erstmal Telefonie und Telegrafie macht und kein riesen Koffer auf dem Tisch zu stehen haben möchte.
Dabei reden wir von Neugeräten mit Garantie, die unter 1.000,- Euro kosten sollen.
Hier haben wir ein paar Vertreter dieser Kategorie:
Als erstes das Yaesu FT-817 - ein kleines und sehr unscheinbares Gerät, welches derzeit mit rund 500,- Euro gehandelt wird.
Dieses Gerät hat einen sehr guten Empfänger, ist über einige Menüs zu konfigurieren, hat eigentlich die wichtigsten Funktionen an Bord, um einen reibungslosen Telefonie- und Telegrafieverkehr zu ermöglichen und wird hauptsächlich für portable Zwecke hergenommen.
Es hat sowohl UKW- als auch KW, macht aber nur 5 Watt und ist unabhängig von einer externen Stromversorgung und Antenne, diese kann direkt aufgeschraubt werden.
Freunde der kleinen Leistung (QRP) sind von diesem Gerät begeistert und erzielen damit immer wieder erstaunliche Erfolge.
Man kann es überall mithinnehmen und ist sofort qrv, aber zum größeren "Bären" wird es erst mit einer externen Endstufe, die nochmal mit gut 300,- Euro zu Buche schlägt, wenn man damit in der Mitte der Leistungsgrenze mitspielen möchte.
Für unterwegs aber ein klarer Sieger und technisch dafür vollkommen ok.
Dann haben wir als nächstes ein Gerät eines typischen UKW-Funkgeräteherstellers, der aber mit seinem KW-Gerät zeigt, daß er es auch schon kann (erwähnt hier im Blog), wir reden vom Alinco DX-SR8E, den wir für gut 580,- Euro neu kaufen können und der soweit alles mitbringt, was ein KW-Gerät braucht.
Auch mit ihm können wir schöne und weite QSOs führen, der Empfänger ist ordentlich, die Sendeübertragung ebenso und er eignet sich auch für unterwegs, wobei er schon 100 Watt PEP mitbringt.
Allerdings bedeutet dieses schon eine externe Stromversorgung, dafür kann das Gerät universell eingesetzt werden und ist mit der Leistung und dem relativ kleinem Gewicht eine echte Alternative für den Haus- und Urlaubsgebrauch.
Aber auch in portabler Umgebung durchaus zu handhaben bei gerade mal 1 kg, der minimal benötigte Akku wiegt ebenso viel.
Wer ein größeres KFZ hat, kann das Gerät auch im Auto benutzen, es hat ein abnehmbares Bedienteil, so daß die Basis woanders sitzen kann (logischerweise in der Nähe der Antenne).
Ein Nachteil gibt es dabei, daß Gerät macht nur 160 - 6 m, also kein UKW !
Das kommt extra dazu, hier gilt die von mir eingangs schon erwähnte Fragenbeantwortung gleichermassen.
Der nächste Kandidat wäre ein Yaesu FT-857d, er ist fast baugleich mit dem FT-817, hat im Unterschied dazu noch DSP und die 100 Watt-Endstufe integriert.
Ihn setzt man zunehmend mobil und portabel ein, da er auch eine externe Stromversorgung benötigt, aber eben sehr kompakt, recht klein und handlich ist.
Für ihn gibt es einiges an Zubehör, was diesen Transceiver zu einem Großen machen kann.
Sein Preis liegt bei rund 700,- Euro derzeit, war auch schon mal preiswerter, aber die Nachfrage u.a. regelt auch dieses bekanntlich.
Der FT-857d wird hauptsächlich menügesteuert, ist ein echter Allbander und geht von 160 m bis 70 cm in allen Modulationsarten.
Viele Funkamateure sagen, daß bei dieser ganzen Serie (FT-817 und FT-857) das Großsignalverhalten zu wünschen übrig läßt (starke Signale an großen Antennen übersteuern den Empfänger), aber zumeist wird dieses Gerät ja an Kompromiß- mobilen - und portablen Antennen betrieben, so daß diese Gefahr erst gar nicht besteht, dafür hört man dann aber auch das Gras wachsen!
Ich selbst hatte und habe ein solches Gerät noch im Einsatz, es läßt für die Zwecke, für welche es gebaut wurde, ansich keine Wünsche offen.
In der selben Preislage findet man inzwischen auch sogenannte SDR-Radios wie z.B. das Flex-Radio, Funkgeräte, die komplett (bis auf den Sender) aus Software für den Computer bestehen und eine recht umfangreiche,graphische Oberfläche bieten, die es wirklich in sich hat.
Diese Art des Funkgerätes nutzt natürlich die Performance des Rechners, welcher schon nicht der Schlechteste dafür sein sollte.
Man regelt dabei alles am Bildschirm, digitale Filtertechnik und die gesamte Steuerung laufen softwareseitig ab, der Sender befindet sich in einem zusätzlichen Gehäuse, welches mit dem Rechner verbunden ist.
In der genannten Preislage um 700,- Euro erhält man allerdings nur 5 Watt-Versionen, an die dann zum Nachdruck noch eine externe Endstufe angefügt werden müßte, um 100 Watt zu erreichen.
Diese Maßnahme erhöht natürlich den Gesamtpreis wiederum auf gute 1.000,- Euro, wobei fairerweise gesagt werden muß, daß diese Technik nicht gerade schlecht ist.
Die gebotenen Möglichkeiten sind immens, die angebotenen Features sind sehr reichhaltig und würden in einer hardwaretechnischen Bauweise sicherlich das Doppelte kosten.
Es gibt natürlich noch teurere Modelle, wo dann von Anfang an die 100 Watt zur Verfügung stehen.
Inzwischen sind wir jetzt bei dem Yaesu FT-897 angekommen, welches auch aus der gleichen Familie wie der FT-817 und FT-857 stammt.
Er bietet ein größeres Display und vor allem als Zubehör erhältliche,einzubauende Akkupacks, was das Gerät völlig unabhängig von einer externen Stromversorgung macht.
Das Funkgerät kann 100 Watt, hat alle Bänder bis 70 cm inclusive und ist damit ebenso ein echter Allbander.
Mit den eingebauten Akkus wird die Leistung automatisch auf 20 Watt begrenzt, womit das Gerät pro Akku (zwei gehen rein) allerdings 3 Stunden betrieben werden kann.
Es liegt in der Preislage bei ungefähr 750 - 800,- Euro zzgl. der Akkus, die es schon für 70,- E das Stück gibt.
Ansonsten wird der FT-897 ganz normal über eine externe Spannungsversorgung betrieben und bringt die volle Leistung bei annähernd 20 Ampere unter den 12 Volt.
Ansonsten nehmen sich der FT-857 und der FT-897 gar nichts, man kann für beide fast die gleiche Beschreibung hernehmen.
Allerdings weiß ich aus Erfahrung, daß beim Einbau ins Fahrzeug der kompaktere FT-857 die bessere Wahl wäre, weil der FT-897 schon recht stattliche Ausmaße hat und genauso kein Leichtgewicht ist.
Dafür, daß er portabel eingesetzt werden soll, bringt er schon ein recht bemerkenswertes Gewicht an den Tag, was sich durch die Akkus noch erhöht.
Alles in allem schon ein recht gutes Gerät, aber da ist so langsam die Grenze zwischen stationärem und portablen Gerät erreicht.
Ein sehr beliebter und auch technisch hoch entwickelter Kandidat ist der bekannte Elecraft K2, dessen Robustheit und vor allem Qualität bei vielen Funkamateuren geschätzt wird.
Nachteil dieses Gerätes, man muß vieles optional hinzukaufen und gerät ganz schnell über die 1.000,- Euro - Grenze hinweg.
Das Gerät geht von 160 - 6 m komplett, kann aber auch kein UKW bieten, das kommt also noch dazu.
Seine Filtertechnik und der wirklich sehr gute Empfänger machen ihn zu einem begehrenswerten Transceiver, der unter der von mir angeführten Preisklasse sicherlich der Beste von allen ist.
Dieser Transceiver ist ein amerikanisches Produkt, mit viel Sorgfalt und Aufwand gebaut, was natürlich seinen Preis hat und derzeit nur durch den für uns guten Dollarkurs unter diese Rubrik fällt.
Das Gerät läßt sich relativ einfach händeln, die wichtigsten Funktionen sind sofort zugriffsbereit und der Klang des Empfängers ist ein Genuß.
Ein solches Funkgerät wird daher fast ausschließlich für den stationären Betrieb hergenommen und sollte gut gepflegt werden.
Um aber in den vollen Genuß der Möglichkeiten zu gelangen, muß man schon einiges mehr investieren, so daß man gar nicht weiter in unserer Preisklasse auf den TRX eingehen muß.
Nun kommen wir zum Yaesu FT-450 (FT-450AT), welches im Grunde auch noch zu der Familie der 8er-Serie gehört, jedoch schon einige Verbesserungen vorweisen kann, was ihn in die Preisklasse um 750,- Euro neben dem FT-897 bringt.
Den FT-450 gibt es in zwei Versionen, einmal ohne und einmal mit eingebautem Antennentuner, auch das DSP funktioniert nun NF-seitig auf der ZF (Zwischefrequenz), was einen erheblichen Vorteil gegenüber der 8er-Serie darstellt.
Das Gerät ist äußerst kompakt, wiegt auch nur etwas über 1 kg und hat die meisten Funktionen in Griffnähe an der Front.
Es handelt sich um einen ausgewachsenen 100 Watt-TRX, der zudem noch eine Spracheinheit an Bord hat, was für blinde Funkamateure schon erheblich förderlich ist.
Ein großes Display zeigt übersichtlich alles an, was man wissen muß, eine digitale Sprachaufzeichnung wurde zusätzlich integriert.
Der Empfänger ist wirklich gut, für ein Gerät dieser Preisklasse bietet der TRX alles, was das Herz begehrt und bietet sich in seiner Kompaktheit auch als Portabelgerät gerade noch an.
Aber auch hier gilt, ohne externe Stromversorgung geht nichts, zudem handelt es sich nur um einen KW-Transceiver ohne UKW.
Aber ein reiner KW-Transceiver wird immer qualitativ etwas besser sein als ein Allband-TRX, der alles können muß, das muß man sich vor Augen halten.
Es ist im Grunde dasselbe wie in der Antennentechnik, eine Mehrbereichsantenne zwingt einen immer zu mehr Kompromiße gegenüber einem Monopol.
Vergessen dürfen wir natürlich nicht die Firma Kenwood, die in der von uns beleuchteten Preisklasse immerhin den zweiten Platz einnimmt (mal vom SDR abgesehen) mit ihren TS-480SAT und TS-480HX.
Diese Geräte sind qualitativ sehr hochwertig und in einer Preissparte bis 1.000,- Euro kaum zu erwarten, aber Kenwood hat das geschafft.
Mit absetzbaren Bedienteil und einer hervorragenden DSP-Einheit, als auch einen sehr hochwertigem Empfänger, ist das Gerät wärmstens zu empfehlen und bedarf einer guten Pflege.
Allerdings sind die Geräte relativ schwer, aber kompakt und recht bedienungsfreundlich.
Für Portabelzwecke würde ich sie allerdings nicht hernehmen, wäre mir persönlich auch zu schade.
Die beiden Modelle unterscheiden sich nur in zwei Dingen, der eine hat 100 Watt und einen eingebauten Antennentuner, der andere 200 Watt nur ohne AT.
Bei der 200 Watt-Version liegt die Stromaufnahme allerdings schon bei guten 40 Ampere, was einer portablen Nutzung eh widerspricht.
Das Display ist ordentlich sortiert, recht groß und übersichtlich, die Bedienung gelingt im Handumdrehen - eben echte Kenwood-Qualität!
Das Bedienteil wird auf eine Art Ständer gesetzt und kann überall mittels Separations-Kit getrennt von der Basis angebracht werden.
Die AT-Variante liegt bei gut 830,- Euro, der "Bolive" mit seinen 200 Watt schon bei 900,-Euro insgesamt, das sind aber beide auch wert.
Leider können wir kaum Geräte der Firma Icom hier anführen, da sie sich aus dem Preissegment verabschiedet hat, als einzigstes Modell hat sich der IC-7200 mit gut 900,- Euro noch einreihen können.
Er ist auch ein reiner KW-Transceiver, der allerdings fast gleichzusetzen ist mit der Qualität von Kenwood, nur fehlt ihm das FM-Modul.
Ansonsten ein sehr schöner, robuster und hochwertiger Transceiver, der keine Wünsche offen läßt und an die alte Icom-Qualität anknüpft.
Normalerweise ist er auch als Outdoor-Gerät vorgesehen, so jedenfalls wurde er gebaut, jedoch ist er meines Erachtens nicht unbedingt mehr Rucksack-Beigepäck.
Somit ziert dieses Gerät wohl eher die Stationstische, ein ebenso ausgewachsener 100 Watt TRX, der, mal abgesehen vom fehlendem FM, alles bietet, was man so braucht.
Und FM ist bei KW nicht unbedingt das Wichtigste, es sei denn, man will die 10 m-FM-Relais bearbeiten.
Wir sehen also anhand dieser Betrachtung, daß selbst in dieser Preislage einige Geräte auch für den Ablauf des Funkverkehrs sorgen können und für jeden Geschmack auch etwas dabei ist.
Man muß nicht Unsummen ausgeben, um am Amateurfunk teilnehmen zu können, es ist eben wie bei jedem anderen Hobby auch, investieren muß man immer!
Ich denke, wir haben einen kleinen Überblick erhalten, ohne großartig auf die technischen Details eingehen zu können, aber im Großen und Ganzen weiß man die Punkte, auf die es dabei ankommt.
Wer nicht gleich in die Vollen gehen möchte und dessen Standort auch keine allzu großen Kompromißantennen zuläßt, der wird sicherlich erstmal mit UKW beginnen (immer besser) und sich dann in das Abenteuer "Kurzwelle" stürzen - und sei es portabel.
Aber man muß eben genau überlegen, ob man gleich ein Gerät für alles, oder eben getrenntes Equipment nimmt.
Diese Frage ist durchaus auch berechtigt und wurde schon des öfteren recht kontrovers diskuttiert.
Darauf gibt es nämlich erstmal nur eine ganz einfache Gegenfrage als Einleitung, nämlich, was für Ansprüche stellt ein jeder an sein Equipment, möchte er unbedingt das Neuste haben, möchte er gleich sofort in die Vollen gehen?
Ich denke, daß fast jeder ein wenig realistisch denken kann und weiß, daß die neuste Technik selbstverständlich die Haushaltskasse recht stark belasten kann und wird.
Hier sollte man schon mal darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht auch am Anfang etwas gutes Gebrauchtes sein kann?
Ich persönlich greife sogar noch nach über 20 Jahren auf gebrauchtes Equipment zurück und wurde bisher kaum enttäuscht.
Das hat auch viel Erfahrungen eingebracht, weil man dadurch des öfteren mal etwas anderes kauft und ausprobiert und somit seinen technischen Horizont erweitert.
Aber es muß auch nicht immer gleich das Beste sein, wenn auch preiswertere Geräte einiges zu bieten haben, was im Grunde erstmal völlig ausreicht, um am Hobby erfolgreich teilnehmen zu können.
Womit wir schon beim Thema wären, ich wollte mal die Geräte unter der 1.000,- E - Grenze etwas beleuchten und deren Vorzüge herausarbeiten.
Eines ist klar, wir spielen mit diesen Geräten nicht in der Liga eines Yaesu FT-2000 oder höher, können einem Kenwood TS-2000 nicht das Wasser reichen, oder gar den großen Icoms ins Gehege kommen, aber wir führen auch unsere QSOs damit einwandfrei und werden auch gehört!
Das ist schließlich auch der Sinn des Ganzen, denn man sollte dabei immer seine eigenen finanziellen Grenzen im Auge behalten und das Preis-Nutzungsverhältnis genauer betrachten.
Desweiteren kommt es ja darauf an, was wollen wir überhaupt machen?
Stationären Betrieb - portablen Betrieb - mobilen Betrieb - maritim ?
Ist diese Frage geklärt, können wir uns überlegen, was wir im Minimum von einem solchen Gerät erwarten und ob wir nur mit UKW zufrieden sind, weil wir einfach nur reden und kommunizieren möchten, oder ob es die Jagd nach entfernten Stationen ist, die uns fasziniert.
Wollen wir nur Telefonie machen, oder auch Telegrafie, vielleicht sogar noch digitale Betriebsarten u.s.w. - Fragen über Fragen, die zuerst geklärt sein müssen, danach richtet sich nämlich der Aufwand und somit unsere finanzielle Belastung.
Ich möchte mal auf den Teil eingehen, wo man sich für UKW und KW entscheidet, hauptsächlich erstmal Telefonie und Telegrafie macht und kein riesen Koffer auf dem Tisch zu stehen haben möchte.
Dabei reden wir von Neugeräten mit Garantie, die unter 1.000,- Euro kosten sollen.
Hier haben wir ein paar Vertreter dieser Kategorie:
Als erstes das Yaesu FT-817 - ein kleines und sehr unscheinbares Gerät, welches derzeit mit rund 500,- Euro gehandelt wird.
Dieses Gerät hat einen sehr guten Empfänger, ist über einige Menüs zu konfigurieren, hat eigentlich die wichtigsten Funktionen an Bord, um einen reibungslosen Telefonie- und Telegrafieverkehr zu ermöglichen und wird hauptsächlich für portable Zwecke hergenommen.
Es hat sowohl UKW- als auch KW, macht aber nur 5 Watt und ist unabhängig von einer externen Stromversorgung und Antenne, diese kann direkt aufgeschraubt werden.
Freunde der kleinen Leistung (QRP) sind von diesem Gerät begeistert und erzielen damit immer wieder erstaunliche Erfolge.
Man kann es überall mithinnehmen und ist sofort qrv, aber zum größeren "Bären" wird es erst mit einer externen Endstufe, die nochmal mit gut 300,- Euro zu Buche schlägt, wenn man damit in der Mitte der Leistungsgrenze mitspielen möchte.
Für unterwegs aber ein klarer Sieger und technisch dafür vollkommen ok.
Dann haben wir als nächstes ein Gerät eines typischen UKW-Funkgeräteherstellers, der aber mit seinem KW-Gerät zeigt, daß er es auch schon kann (erwähnt hier im Blog), wir reden vom Alinco DX-SR8E, den wir für gut 580,- Euro neu kaufen können und der soweit alles mitbringt, was ein KW-Gerät braucht.
Auch mit ihm können wir schöne und weite QSOs führen, der Empfänger ist ordentlich, die Sendeübertragung ebenso und er eignet sich auch für unterwegs, wobei er schon 100 Watt PEP mitbringt.
Allerdings bedeutet dieses schon eine externe Stromversorgung, dafür kann das Gerät universell eingesetzt werden und ist mit der Leistung und dem relativ kleinem Gewicht eine echte Alternative für den Haus- und Urlaubsgebrauch.
Aber auch in portabler Umgebung durchaus zu handhaben bei gerade mal 1 kg, der minimal benötigte Akku wiegt ebenso viel.
Wer ein größeres KFZ hat, kann das Gerät auch im Auto benutzen, es hat ein abnehmbares Bedienteil, so daß die Basis woanders sitzen kann (logischerweise in der Nähe der Antenne).
Ein Nachteil gibt es dabei, daß Gerät macht nur 160 - 6 m, also kein UKW !
Das kommt extra dazu, hier gilt die von mir eingangs schon erwähnte Fragenbeantwortung gleichermassen.
Der nächste Kandidat wäre ein Yaesu FT-857d, er ist fast baugleich mit dem FT-817, hat im Unterschied dazu noch DSP und die 100 Watt-Endstufe integriert.
Ihn setzt man zunehmend mobil und portabel ein, da er auch eine externe Stromversorgung benötigt, aber eben sehr kompakt, recht klein und handlich ist.
Für ihn gibt es einiges an Zubehör, was diesen Transceiver zu einem Großen machen kann.
Sein Preis liegt bei rund 700,- Euro derzeit, war auch schon mal preiswerter, aber die Nachfrage u.a. regelt auch dieses bekanntlich.
Der FT-857d wird hauptsächlich menügesteuert, ist ein echter Allbander und geht von 160 m bis 70 cm in allen Modulationsarten.
Viele Funkamateure sagen, daß bei dieser ganzen Serie (FT-817 und FT-857) das Großsignalverhalten zu wünschen übrig läßt (starke Signale an großen Antennen übersteuern den Empfänger), aber zumeist wird dieses Gerät ja an Kompromiß- mobilen - und portablen Antennen betrieben, so daß diese Gefahr erst gar nicht besteht, dafür hört man dann aber auch das Gras wachsen!
Ich selbst hatte und habe ein solches Gerät noch im Einsatz, es läßt für die Zwecke, für welche es gebaut wurde, ansich keine Wünsche offen.
In der selben Preislage findet man inzwischen auch sogenannte SDR-Radios wie z.B. das Flex-Radio, Funkgeräte, die komplett (bis auf den Sender) aus Software für den Computer bestehen und eine recht umfangreiche,graphische Oberfläche bieten, die es wirklich in sich hat.
Diese Art des Funkgerätes nutzt natürlich die Performance des Rechners, welcher schon nicht der Schlechteste dafür sein sollte.
Man regelt dabei alles am Bildschirm, digitale Filtertechnik und die gesamte Steuerung laufen softwareseitig ab, der Sender befindet sich in einem zusätzlichen Gehäuse, welches mit dem Rechner verbunden ist.
In der genannten Preislage um 700,- Euro erhält man allerdings nur 5 Watt-Versionen, an die dann zum Nachdruck noch eine externe Endstufe angefügt werden müßte, um 100 Watt zu erreichen.
Diese Maßnahme erhöht natürlich den Gesamtpreis wiederum auf gute 1.000,- Euro, wobei fairerweise gesagt werden muß, daß diese Technik nicht gerade schlecht ist.
Die gebotenen Möglichkeiten sind immens, die angebotenen Features sind sehr reichhaltig und würden in einer hardwaretechnischen Bauweise sicherlich das Doppelte kosten.
Es gibt natürlich noch teurere Modelle, wo dann von Anfang an die 100 Watt zur Verfügung stehen.
Inzwischen sind wir jetzt bei dem Yaesu FT-897 angekommen, welches auch aus der gleichen Familie wie der FT-817 und FT-857 stammt.
Er bietet ein größeres Display und vor allem als Zubehör erhältliche,einzubauende Akkupacks, was das Gerät völlig unabhängig von einer externen Stromversorgung macht.
Das Funkgerät kann 100 Watt, hat alle Bänder bis 70 cm inclusive und ist damit ebenso ein echter Allbander.
Mit den eingebauten Akkus wird die Leistung automatisch auf 20 Watt begrenzt, womit das Gerät pro Akku (zwei gehen rein) allerdings 3 Stunden betrieben werden kann.
Es liegt in der Preislage bei ungefähr 750 - 800,- Euro zzgl. der Akkus, die es schon für 70,- E das Stück gibt.
Ansonsten wird der FT-897 ganz normal über eine externe Spannungsversorgung betrieben und bringt die volle Leistung bei annähernd 20 Ampere unter den 12 Volt.
Ansonsten nehmen sich der FT-857 und der FT-897 gar nichts, man kann für beide fast die gleiche Beschreibung hernehmen.
Allerdings weiß ich aus Erfahrung, daß beim Einbau ins Fahrzeug der kompaktere FT-857 die bessere Wahl wäre, weil der FT-897 schon recht stattliche Ausmaße hat und genauso kein Leichtgewicht ist.
Dafür, daß er portabel eingesetzt werden soll, bringt er schon ein recht bemerkenswertes Gewicht an den Tag, was sich durch die Akkus noch erhöht.
Alles in allem schon ein recht gutes Gerät, aber da ist so langsam die Grenze zwischen stationärem und portablen Gerät erreicht.
Ein sehr beliebter und auch technisch hoch entwickelter Kandidat ist der bekannte Elecraft K2, dessen Robustheit und vor allem Qualität bei vielen Funkamateuren geschätzt wird.
Nachteil dieses Gerätes, man muß vieles optional hinzukaufen und gerät ganz schnell über die 1.000,- Euro - Grenze hinweg.
Das Gerät geht von 160 - 6 m komplett, kann aber auch kein UKW bieten, das kommt also noch dazu.
Seine Filtertechnik und der wirklich sehr gute Empfänger machen ihn zu einem begehrenswerten Transceiver, der unter der von mir angeführten Preisklasse sicherlich der Beste von allen ist.
Dieser Transceiver ist ein amerikanisches Produkt, mit viel Sorgfalt und Aufwand gebaut, was natürlich seinen Preis hat und derzeit nur durch den für uns guten Dollarkurs unter diese Rubrik fällt.
Das Gerät läßt sich relativ einfach händeln, die wichtigsten Funktionen sind sofort zugriffsbereit und der Klang des Empfängers ist ein Genuß.
Ein solches Funkgerät wird daher fast ausschließlich für den stationären Betrieb hergenommen und sollte gut gepflegt werden.
Um aber in den vollen Genuß der Möglichkeiten zu gelangen, muß man schon einiges mehr investieren, so daß man gar nicht weiter in unserer Preisklasse auf den TRX eingehen muß.
Nun kommen wir zum Yaesu FT-450 (FT-450AT), welches im Grunde auch noch zu der Familie der 8er-Serie gehört, jedoch schon einige Verbesserungen vorweisen kann, was ihn in die Preisklasse um 750,- Euro neben dem FT-897 bringt.
Den FT-450 gibt es in zwei Versionen, einmal ohne und einmal mit eingebautem Antennentuner, auch das DSP funktioniert nun NF-seitig auf der ZF (Zwischefrequenz), was einen erheblichen Vorteil gegenüber der 8er-Serie darstellt.
Das Gerät ist äußerst kompakt, wiegt auch nur etwas über 1 kg und hat die meisten Funktionen in Griffnähe an der Front.
Es handelt sich um einen ausgewachsenen 100 Watt-TRX, der zudem noch eine Spracheinheit an Bord hat, was für blinde Funkamateure schon erheblich förderlich ist.
Ein großes Display zeigt übersichtlich alles an, was man wissen muß, eine digitale Sprachaufzeichnung wurde zusätzlich integriert.
Der Empfänger ist wirklich gut, für ein Gerät dieser Preisklasse bietet der TRX alles, was das Herz begehrt und bietet sich in seiner Kompaktheit auch als Portabelgerät gerade noch an.
Aber auch hier gilt, ohne externe Stromversorgung geht nichts, zudem handelt es sich nur um einen KW-Transceiver ohne UKW.
Aber ein reiner KW-Transceiver wird immer qualitativ etwas besser sein als ein Allband-TRX, der alles können muß, das muß man sich vor Augen halten.
Es ist im Grunde dasselbe wie in der Antennentechnik, eine Mehrbereichsantenne zwingt einen immer zu mehr Kompromiße gegenüber einem Monopol.
Vergessen dürfen wir natürlich nicht die Firma Kenwood, die in der von uns beleuchteten Preisklasse immerhin den zweiten Platz einnimmt (mal vom SDR abgesehen) mit ihren TS-480SAT und TS-480HX.
Diese Geräte sind qualitativ sehr hochwertig und in einer Preissparte bis 1.000,- Euro kaum zu erwarten, aber Kenwood hat das geschafft.
Mit absetzbaren Bedienteil und einer hervorragenden DSP-Einheit, als auch einen sehr hochwertigem Empfänger, ist das Gerät wärmstens zu empfehlen und bedarf einer guten Pflege.
Allerdings sind die Geräte relativ schwer, aber kompakt und recht bedienungsfreundlich.
Für Portabelzwecke würde ich sie allerdings nicht hernehmen, wäre mir persönlich auch zu schade.
Die beiden Modelle unterscheiden sich nur in zwei Dingen, der eine hat 100 Watt und einen eingebauten Antennentuner, der andere 200 Watt nur ohne AT.
Bei der 200 Watt-Version liegt die Stromaufnahme allerdings schon bei guten 40 Ampere, was einer portablen Nutzung eh widerspricht.
Das Display ist ordentlich sortiert, recht groß und übersichtlich, die Bedienung gelingt im Handumdrehen - eben echte Kenwood-Qualität!
Das Bedienteil wird auf eine Art Ständer gesetzt und kann überall mittels Separations-Kit getrennt von der Basis angebracht werden.
Die AT-Variante liegt bei gut 830,- Euro, der "Bolive" mit seinen 200 Watt schon bei 900,-Euro insgesamt, das sind aber beide auch wert.
Leider können wir kaum Geräte der Firma Icom hier anführen, da sie sich aus dem Preissegment verabschiedet hat, als einzigstes Modell hat sich der IC-7200 mit gut 900,- Euro noch einreihen können.
Er ist auch ein reiner KW-Transceiver, der allerdings fast gleichzusetzen ist mit der Qualität von Kenwood, nur fehlt ihm das FM-Modul.
Ansonsten ein sehr schöner, robuster und hochwertiger Transceiver, der keine Wünsche offen läßt und an die alte Icom-Qualität anknüpft.
Normalerweise ist er auch als Outdoor-Gerät vorgesehen, so jedenfalls wurde er gebaut, jedoch ist er meines Erachtens nicht unbedingt mehr Rucksack-Beigepäck.
Somit ziert dieses Gerät wohl eher die Stationstische, ein ebenso ausgewachsener 100 Watt TRX, der, mal abgesehen vom fehlendem FM, alles bietet, was man so braucht.
Und FM ist bei KW nicht unbedingt das Wichtigste, es sei denn, man will die 10 m-FM-Relais bearbeiten.
Wir sehen also anhand dieser Betrachtung, daß selbst in dieser Preislage einige Geräte auch für den Ablauf des Funkverkehrs sorgen können und für jeden Geschmack auch etwas dabei ist.
Man muß nicht Unsummen ausgeben, um am Amateurfunk teilnehmen zu können, es ist eben wie bei jedem anderen Hobby auch, investieren muß man immer!
Ich denke, wir haben einen kleinen Überblick erhalten, ohne großartig auf die technischen Details eingehen zu können, aber im Großen und Ganzen weiß man die Punkte, auf die es dabei ankommt.
Wer nicht gleich in die Vollen gehen möchte und dessen Standort auch keine allzu großen Kompromißantennen zuläßt, der wird sicherlich erstmal mit UKW beginnen (immer besser) und sich dann in das Abenteuer "Kurzwelle" stürzen - und sei es portabel.
Aber man muß eben genau überlegen, ob man gleich ein Gerät für alles, oder eben getrenntes Equipment nimmt.
Freitag, 27. Mai 2011
Leichte Portabelantenne im Gepäck
Hier sind wir wieder beim Thema "Gewicht" und "Wirksamkeit" des Equipments, wenn es heißt, portabel mit dem Funkgerät unterwegs sein zu wollen.
Die einen nehmen relativ leichte GFK-Masten incl. Draht mit, die anderen schwören auf MP-1 und Buddistick, wiederum andere hoffen auf hohe Aufhängepunkte für einen Dipol.
Alle haben aber eines gemeinsam, sie möchten unter keinen Umständen auch noch einen externen Antennentuner mitschleppen müssen.
Somit wird also versucht, auf Antennen zu setzen, die sich SWR-mäßig anpassen lassen.
Also habe ich wieder einmal recherchiert und bin zu folgender Überlegung gekommen.
Was läßt sich einfacher anpassen und bedarf zumindest auf den klassischen DX-Bändern kaum einer Änderung ?
Natürlich ein Monopol oder auch Monoband-Antenne, da sie meist genügend Bandbreite zur Verfügung stellt, schnell und einfach nachjustiert werden kann und eben voll die Eigenschaften einer guten Antenne mitbringt.
Nun wird der eine oder andere sagen "aber wir wollen mehr als ein Band machen", dem stimme ich zu, also warum nicht eine Basis nehmen, die von einem zum anderen Band schnell umgewechselt werden kann, ohne gleichen einen Anhänger für das restliche Equipment zu brauchen !
Und da kam mir eine Idee, die ich früher schon des öfteren praktiziert habe, nur eben im UKW-Bereich, aber das geht genauso gut für KW.
Man nehme eine Monoband-Mobilfunkantenne, gebe dieser einen Fuß, der an einem kurzen Maststummel angebracht werden kann (z.B. sehr leichte und relativ kurze Bundeswehr-Maststücke aus Aluminium) und verpasse ihr zudem noch 3 Drahtradials.
Wenn diese Mobilfunkantenne oben eine Anpassrute besitzt, mit der das SWR eingestellt wird, ist zumindest schon mal der AT vom Tisch.
Nun möchte man ja auch eine recht wirkungsvolle Antenne haben und eben mindestens zwei Bänder machen.
Da gibt es dann zwei Varianten, die eine von Hustler ist sehr angenehm, da braucht es nur einen Basisteil, auf dem man die für die jeweiligen Bänder unterschiedlich langen Strahlerruten mit Spule aufbringt und welche sehr leicht sind.
Die andere bedeutet verschiedene Basisteile und eine Strahlerrute, da reden wir von den Antennen der Firma MFJ oder PRO AM (260 cm lang nach dem Zusammenbau).
Die gesamte Antennenausrüstung ist wirklich recht leicht, kann am Rucksack mitgeführt werden und bedarf wenig Platz beim Aufbau.
Desweiteren hätten wir damit eine recht gute und flachstrahlende Antenne dabei, die ganze 250 Watt PEP aushält, was aber für unterwegs nicht gebraucht wird.
Der Halterung für diese Antennen sind keine Grenzen gesetzt, hier kann jeder seine eigene Phantasie ins Spiel bringen, auch gibt es fertige Halter bei WIMO (Danke für die Bilder) oder auch Thiecom.
Wer dem Ganzen nicht traut und seine Bastelkünste für nicht ausgereift ansieht, kann auch in dem von mir schon im Blog erwähnten Funkshop (FTV-Austermeyer) um Rat und Tat bitten.
Alles in Allem ist das wieder eine weitere Möglichkeit, diese Variante einer Portabelantenne mal auszutesten, da bei dieser Form der Antennen das Wichtigste nur die Drahtradiale sind, womit diese Strahler recht ordentliche Ergebnisse an den Tag fördern.
Gleiches gilt übrigens auch für UKW-Antennen, für diese gibt es sogar schon Radialkränze im Zubehör.
Die PRO AM- Strahler kosten 32,- Euro das Stück, besitzen 3/8-Anschlüsse und sind gleichzeitig auf dem Fahrzeug eine Wucht, aber auch die Hustler-Antennen sind nicht viel teurer und ebenso recht gut.
Die einen nehmen relativ leichte GFK-Masten incl. Draht mit, die anderen schwören auf MP-1 und Buddistick, wiederum andere hoffen auf hohe Aufhängepunkte für einen Dipol.
Alle haben aber eines gemeinsam, sie möchten unter keinen Umständen auch noch einen externen Antennentuner mitschleppen müssen.
Somit wird also versucht, auf Antennen zu setzen, die sich SWR-mäßig anpassen lassen.
Also habe ich wieder einmal recherchiert und bin zu folgender Überlegung gekommen.
Was läßt sich einfacher anpassen und bedarf zumindest auf den klassischen DX-Bändern kaum einer Änderung ?
Natürlich ein Monopol oder auch Monoband-Antenne, da sie meist genügend Bandbreite zur Verfügung stellt, schnell und einfach nachjustiert werden kann und eben voll die Eigenschaften einer guten Antenne mitbringt.
Nun wird der eine oder andere sagen "aber wir wollen mehr als ein Band machen", dem stimme ich zu, also warum nicht eine Basis nehmen, die von einem zum anderen Band schnell umgewechselt werden kann, ohne gleichen einen Anhänger für das restliche Equipment zu brauchen !
Und da kam mir eine Idee, die ich früher schon des öfteren praktiziert habe, nur eben im UKW-Bereich, aber das geht genauso gut für KW.
Man nehme eine Monoband-Mobilfunkantenne, gebe dieser einen Fuß, der an einem kurzen Maststummel angebracht werden kann (z.B. sehr leichte und relativ kurze Bundeswehr-Maststücke aus Aluminium) und verpasse ihr zudem noch 3 Drahtradials.
Wenn diese Mobilfunkantenne oben eine Anpassrute besitzt, mit der das SWR eingestellt wird, ist zumindest schon mal der AT vom Tisch.
Nun möchte man ja auch eine recht wirkungsvolle Antenne haben und eben mindestens zwei Bänder machen.
Da gibt es dann zwei Varianten, die eine von Hustler ist sehr angenehm, da braucht es nur einen Basisteil, auf dem man die für die jeweiligen Bänder unterschiedlich langen Strahlerruten mit Spule aufbringt und welche sehr leicht sind.
Die andere bedeutet verschiedene Basisteile und eine Strahlerrute, da reden wir von den Antennen der Firma MFJ oder PRO AM (260 cm lang nach dem Zusammenbau).
Die gesamte Antennenausrüstung ist wirklich recht leicht, kann am Rucksack mitgeführt werden und bedarf wenig Platz beim Aufbau.
Desweiteren hätten wir damit eine recht gute und flachstrahlende Antenne dabei, die ganze 250 Watt PEP aushält, was aber für unterwegs nicht gebraucht wird.
Der Halterung für diese Antennen sind keine Grenzen gesetzt, hier kann jeder seine eigene Phantasie ins Spiel bringen, auch gibt es fertige Halter bei WIMO (Danke für die Bilder) oder auch Thiecom.
Wer dem Ganzen nicht traut und seine Bastelkünste für nicht ausgereift ansieht, kann auch in dem von mir schon im Blog erwähnten Funkshop (FTV-Austermeyer) um Rat und Tat bitten.
Alles in Allem ist das wieder eine weitere Möglichkeit, diese Variante einer Portabelantenne mal auszutesten, da bei dieser Form der Antennen das Wichtigste nur die Drahtradiale sind, womit diese Strahler recht ordentliche Ergebnisse an den Tag fördern.
Gleiches gilt übrigens auch für UKW-Antennen, für diese gibt es sogar schon Radialkränze im Zubehör.
Die PRO AM- Strahler kosten 32,- Euro das Stück, besitzen 3/8-Anschlüsse und sind gleichzeitig auf dem Fahrzeug eine Wucht, aber auch die Hustler-Antennen sind nicht viel teurer und ebenso recht gut.
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