Freitag, 8. Juli 2011

Rotary-Dipol MFJ-1775

Jeder der platzgeschädigten Funkamateure überlegen ständig, was für eine Antenne für sie in Frage kommt, die eben nicht so überdimensioniert ist, daß man davon Abstand nehmen muß.
Natürlich können Kompromißantennen die Physik nicht neu erfinden, sie werden immer mit einem geringeren Wirkungsgrad arbeiten, wie ein "ausgewachsendes" Exemplar.
Jedoch kann man versuchen, hier eine Antenne zu finden, die trotz verninderten Wirkungsgrad eine gute Abstrahlung bietet und uns den Müll etwas vom Hals hält.
Denn man kann nur etwas arbeiten, was man auch hören kann !
Ein Mini-Beam oder ein Mini-Rotary-Dipol werden logischerweise immer noch besser sein wie so mancher kurze Draht oder Stabantenne.
Mini-Beams sind im Verhältnis zu ihrer Leistung recht teuer und stehen im Preis den Großen fast in nichts nach, deshalb schauten wir uns mal bei Rotary-Dipole um, die recht gute Gewinn /Preisverhältnisse haben und zudem wesentlich weniger QRM auffangen.
Diese eine S-Stufe, die man damit größtenteils gewinnt, kann über Erfolg und Mißerfolg einer Verbindung entscheiden.
Ein solcher Mini-Rotary-Dipol hat mit seinen knapp 5 m Spannweite eine überschaubare Größe und läßt sich meistenteils noch unterbringen.
Selbstverständlich nicht auf dem Balkon, aber auf kleineren Vordächern, Terrassen, Garagendächern u.s.w.


Ein Nachteil gibt es aber dabei, das Abstimmen gestaltet sich nicht so einfach und dauert sicherlich etwas mehr Zeit, zudem ist die Bandbreite zwischen 40 - 60 KHz auf dem 20 bzw. 40 m Band recht schmal, was auf jeden Fall einen Tunereinsatz bedeutet.
Zum Anpassen sollte man sich schon mal einen Antennenanalizer, oder zumindest ein gutes SWR-Meter zurechtlegen und für den Aufbau einen 5 - 6 m Mast samt Rotor.
Die genauen Abmessungen des Dipols betragen 427 cm Länge, welcher mit bis zu 1500 Watt PEP belastbar ist.
Sein Drehradius ist mit 213 cm einer der Kleinsten überhaupt.
Er umfasst die Bänder 2 m bis 40 m und ist damit ein echter 8 Band Rotary-Dipol.
Der Aufbau sollte an einer Stelle gewählt werden, wo andere Personen keinen Kontakt zu den Auslegern (Kapazitäten) bekommen, Hochspannungsleitungen sind sowieso zu vermeiden und eine gute Erdung ist logischerweise Voraussetzung.


Fazit wäre, der Dipol ist genau das Objekt, was einem die ein bis zwei S-Stufen mehr gegenüber anderen Kompromißantennen einbringt, was sehr nützlich sein kann.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist noch zu ertragen, der Rotary-Dipol wird mit ca. 270,- Euro inzwischen angeboten, was immer noch unter den meisten Vertikalantennen liegt, die dabei nicht besser (eher schlechter) abschneiden und oftmals viele Radiale benötigen !
Ihr könnt gerne einen Blick in das Datenblatt und das dazugehörige Manual werfen, die Antennen sind hier in Deutschland beim Christian ( DK5FTV ) zu beziehen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Antennen-Stealth-Kit

Dieses Antennenkit wird von der Firma SGC bzw. WIMO angeboten und soll praktisch für eines sorgen, nämlich schnell und einfach qrv zu werden.
Das Kit arbeit auf 1,8 - 60 MHz und verkraftet rund 100 Watt PEP.
Dabei handelt es sich um eine Loop-Antenne, die auch in mehreren Schleifen angeordnet werden kann und dadurch annehmbare Dimensionen erreicht.
Das eigentliche Herzstück des Ganzen bildet der Smarttuner SGC-237, der auch den härtesten Anforderungen gerecht wird und bei - 35 bis + 70° C noch arbeitet.
Natürlich gehört eine Wasserfestigkeit ebenso dazu, also fast unverwüstlich.
Das Kit selbst besteht aus dem Tuner, 25 m Draht und 5 Abspannseile mit Haken und Kabelbinder, dazu noch mehrere Anleitungen und Tipps zum Bau verschiedener Loops.




Man geht erstmal im Normalfall von einer normalen einschleifigen Loop aus, deren Kantenlänge 625 cm beträgt und ein Steilstrahler darstellt.
Für DX sollte man die Loop vertikal polarisieren, wobei der Tuner seitlich eingeschliffen wird.
Gibt es jedoch Probleme mit dem Platzangebot, können die Loops auch mehrschleifig werden, was ihre Größenordnung reduziert.
Selbstverständlich kann die Loop in Räumen eingesetzt werden, wobei sie von Eisen und Stahlbeton einen gewissen Abstand aufweisen sollte.
Die Schleifen müssen nicht senkrecht aufgebaut werden, je nach Befestigungspunkten und dem zur Verfügung stehenden Platz können diese genauso schräg abgespannt werden. Weiterhin möglich sind rechteckige Anordnungen, wobei das Verhältnis von langen zu kurzen Seiten 3:1 nicht überschreiten sollte.
Ein wohl wichtiger Vorteil gegenüber anderen Kompromißantennen ala kurzen Stabantennen, ist darin zu erkennen, daß man keine zusätzliche Erde benötigt. Man benötigt somit kein Gegengewicht und hat auch keine "Verbrennungen" an der Station zu befürchten.




Der Tuner ist eben so, wie man sich SGC-Tuner vorstellt, er hat einen großen Impedanzbereich und kann auch Zweidrahtleitungen aufnehmen.
Es ist immer möglich, diese Loop-Varianten anzupassen, das SWR übersteigt nirgends 1,6:1.
Dabei wird der Tuner nicht mal warm !
Allerdings muß man beim Aufbau etwas rechnen und messen wegen der Spannweite der Diagonalen, Schätzen hilft da wenig, das geht meist daneben.
Je kleiner die Loop wird, desto geringer wird natürlich der Wirkungsgrad, jedoch arbeitet die Antenne selbst als 4 fache Schleife noch recht ordentlich und erzeugt brauchbare Resultate.
Der Tester dieser Loop (DK7ZB) hat vorab mit Werten um 152 cm Seitenlänge und für die Diagonale 217 cm verwendet.
Stellt man die Loop wirklich als Quadrat auf (parallel zum Boden) passt sie unter Garantie in eine Wohnung oder unter das Dach.
Damit stellt diese Möglichkeit eine weitere Garantie für platzgeschädigte OMs und YLs dar, doch auf KW qrv werden zu können.
Weitere Informationen erhaltet Ihr auf der Seite von DK7ZB.

Funkentstörung im KFZ

Leider muß man sich als Mobilist immer wieder mit dem Thema Funkentstörung beschäftigen, weil moderne Fahrzeuge heutzutage recht funkfeindlich gebaut sind und somit dem Hobby einige Barrieren entgegensetzen.
Wir sind nicht selten überrascht, wenn es plötzlich in unserem Empfänger prasselt und rauscht, kaum etwas zu verstehen ist und der QRM bis S9 am S-Meter ansteht und uns damit fast taub macht.
Umgekehrt gilt dasselbige, drücken wir die PTT, um irgendwas sagen zu wollen, brauchen wir nicht einmal mehr unser Rufzeichen nennen, weil alle anderen OMs sofort anhand der übertragenden Lichtmaschinengeräusche wissen, wer sich da reinmeldet !
Noch schlimmer, unser Wagen bleibt plötzlich stehen, heult und leuchtet auf wie eine Lichtorgel, Bordcomputer und ähnliche Warneinrichtungen weisen uns darauf hin, den nächsten Service aufsuchen zu müssen.
Und eben noch vieles mehr, damit hat sich Heute ein Funker (auch CB-Funker) viele Stunden zu beschäftigen, wobei das Lesen der Fahrzeugunterlagen mit dazugehört.
Denn hier entnehmen wir zum Teil die Auflagen, die wir beim Einbau des Funkgerätes, der Antenne und der Inbetriebnahme unserer Sendeanlage beachten sollten !

Genauso kennt jeder das Phänomen des "Verbrennens" am Funkgerät, also HF, die rücklaufend von der Antenne kommt mangels Gegengewicht und Radialen, geschweige das Einfügen einer Mantelwellensperre.
Normalerweise denken wir, ein heutiges Funkgerät sei HF-fest, aber bei den vollgepackten Multigeräten sind dem wohl starke Grenzen gesetzt.
Man kann seitens der Hersteller schon durch Kondensatoren, Vorwiderständen und Abblockwiderständen in der NF-Leitung etwas tun, aber das reicht bei Weitem nicht aus, da diese Maßnahmen nicht alle Eventualitäten und Aufbaufehler unserseits kompensieren können.
Hier müssen wir als Funker selbst etwas nachhelfen, was wir mittels Ferritmaterial angehen.
Dabei kommt es natürlich auf den richtigen Einsatz des Materials an, in dem Wissen, daß Ferrit wie ein Vorwiderstand für Störsignale wirkt.
Das Ganze hat leider einen Schönheitsfehler, diese "Weisheit" gilt für Einzelleiter, aber die suchen wir heutzutage fast vergebens in modernen Anlagen.
Da fängt man bei der zweiadrigen Lautsprecherleitung an, hier nutzt das Durchziehen des Kabels durch den Ferritkern bei den induzierten Strömen überhaupt nichts !
Bifiliare Verdrosselung (Stromleiter hindurchziehen) können auch nicht alle Störungen beseitigen, schon gar nicht im Sendebetrieb, wenn höhere Ströme fließen.
Ebenso können Mantelwellensperren auch keine Störungen durch symmetrische Ströme verhindern, denn auch hier werden durch die Spule symmetrische Ströme induziert, die selbst bei Direktanschluß an der Batterie nicht zu beseitigen sind.
Nur Koaxialkabel und verdrillte Leitungen sind etwas weniger davon betroffen.

Was lernen wir daraus, man muß erstmal mit Klappferriten und ein paar Ringkernen versuchen, das Gröbste evtl. herauszufiltern, jedoch wird man meistens um andere Maßnahmen nicht herumkommen.
Einzelleiter auf jeden Fall verdrosseln, notfalls eben zweiadrige Leitungen jeweils einzeln.
Ebenso geht das Verdrillen der zweiadrigen Leitungen, wobei jeder Anschluß am Funkgerät verdrosselt werden sollte !
Antennenfuß und Antennenkopplung genaustens betrachten und dort verbessern, genug Gegengewicht herstellen.
Die Verdrosselung sollte in jedem Fall mehrere 100 Ohm Impedanz aufweisen.
Natürlich sind das alles nur Tipps und Ideen, die nicht immer helfen müssen, aber so einige Dinge kann man schon beachten.
Wichtig wäre schon, die Stromversorgung direkt von der Batterie zu nehmen, hat aber mehr mit der benötigten Stromstärke im Sendefall zutun.
Dann sich langsam mit der Ausgangsleistung nach oben bewegen und genau alles beobachten, selbst beheizte Heckscheiben oder Fensterantennen wirken wie ein Dipol und nehmen die HF voll auf.
Benzinpumpen, Zündverteiler Bordcomputer und diverse Elektronik können zum Spielverderber werden, auch hier sollte an Entstörung gedacht werden, zumeist gibt es da schon verschiedene Sachen im Fachhandel.

Der Artikel lehnt sich an die Informationen auf dieser Seite an.

Mittwoch, 6. Juli 2011

UKW-Amateurfunk

Bisher hatten wir uns hauptsächlich mit dem Funkverkehr auf der Kurzwelle beschäftigt, eine Ausnahme stellte Echolink dar.
Aber neben dieser Betriebstechnik gibt es noch weitaus mehr, womit ein Funkamateur sich beschäftigen kann, wo er ebenso auf Herausforderungen trifft, die ihn und sein ganzes Wissen fordern.
Gerade für Neueinsteiger und Technikbegeisterte ist z.B. der UKW-Funk ein riesiges Betätigungsfeld, welches Spass und Wissenserweiterung gleichzeitig bringt.
Vorteil ist natürlich nebenher der etwas geringere Aufwand gegenüber der Kurzwelle, wenn es sich nicht gerade um EME (Erde - Mond - Erde) und Satelitenverbindungen handelt.
Wir reden dabei nicht nur von Relais-Ortsbetrieb, was mit der Zeit eine gewisse Langeweile hervorbringen könnte und dabei natürlich seine Grenzen hat, man kommt erfahrungsmäßig nicht weiter.
Solche zeitfüllenden QSOs auf den Repeatern sind natürlich aus kommunikativen Zwecken sehr wichtig und nützlich zugleich, wer aber mehr Technik und Erfahrungen im Amateurfunk sammeln möchte, muß einfach seinen Horizont erweitern, noch andere Betriebsarten kennenlernen, mit denen er noch bessere Erfolge und Sichtweisen erzielen kann.





Ein bestimmtes Thema möchte ich dabei näher betrachten, nämlich der SSB-Betrieb im UKW-Bandbereich, er beschränkt sich zumeist auf das 2 m und teilweise 70 cm - Band.
Anruffrequenz wäre die 144.300 MHz und 432.200 MHz, hier sind immer Stationen anrufbereit qrv, um genauso Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln und ihr Equipment optimieren zu können.
Diese Betriebstechnik ermöglicht dem Funkamateur unter schwierigen Bedingungen (Ausbreitung) DX-Verbindungen zu machen in einem "quasi optischen Ausbreitungsraum".
Aber gerade UKW wird von vielen Faktoren beeinträchtigt, die zu Überreichweiten führen können und auch die Optimierung der Station und der Antenne haben dabei erheblichen Einfluß auf Erfolg oder Mißerfolg.
Ganz wichtig zudem der gewählte Standort, da im UKW-Bereich immer gilt "je höher,desto besser".
Viele von uns haben die Probleme mit Antennengenehmigungen, das kennen wir schon von der Kurzwelle her, jedoch sind die Antennen für UKW natürlich deutlich geringer dimensioniert, so daß der eine oder andere doch diese Möglichkeit hat.
Viele nehmen diese Aufgabe portabel wahr, denn hier können sie sich den besten Standort aussuchen und ihre Antennen ausgiebig testen.
Man sagt nicht umsonst, daß jetzt damit erst der Amateurfunk richtig losgeht, denn nun muß experimentiert, getestet und gebaut werden, um jeden weiteren Kilometer herauskitzeln zu können.
SSB auf UKW bedeutet auch horizontale Polarisation, damit sind wir nun im Bereich der Richtantennen und horizontalen Dipole angelangt.




Richtantennen für den UKW-Bereich gibt es meist schon recht preiswert zu kaufen, aber auch der Nach- und Selbstbau bietet sich bei der Größenordnung an.
Zuhause im Shack wird selbstverständlich ein Rotor zur Pflicht, denn man muß ja alle Richtungen arbeiten können, im freien Gelände (portabel) geht das auch manuell.
Es bedarf ja nicht viel dazu, ein Steckmast bzw. Portabelmast, an dem eben eine solche Richtantenne befestigt werden kann.
Man benötigt zusätzlich ein SWR-Meter, ein dämpfungsarmes Speisekabel und natürlich das SSB fähige Funkgerät nebst evtl. benötigter Stromquelle (Batterie).
Mit der richtigen Antenne und einem guten Funkgerät, aber genauso einem guten Standort, kann man mit kleinen Leistungen recht gute Weitverbindungen herstellen, diese Erfolge machen dann Spass und motivieren erst recht zum Weitermachen und Verbessern der eigenen Funkanlage.
Wer erstmal anfängt, hier gute Erfahrungen zu machen, wird dieser Betriebstechnik in diesem Bandbereich immer wieder gerne seine Aufmerksamkeit schenken.
Gute und preiswerte SSB-Funkgeräte für UKW gibt es viele im Gebrauchtgeräte-Segment, die gerade bei dieser Technik den Neuen in nichts nachstehen.

Wichtig ist am Anfang das Zuhören, hier lernt man zuerst die Vorgehensweise und den Ablauf solcher Verbindungen kennen, denn UKW-SSB-Betrieb ist eine eigene Welt für sich, da sollte man sich auch an das zurückerinnern, was man zur Prüfung mal gelernt hat.
Wenn man dann der Meinung ist, einigermaßen in ein solches QSO einsteigen zu können, wird einfach ein CQ-Ruf einer rufenden Station beantwortet, oder selbst ein allgemeiner Anruf gestartet.
Zu beachten wäre dabei, es müssen wenigstens Rufzeichen, RST-Werte und Locator ausgetauscht werden, damit eine Verbindung seine Gültigkeit findet, wenn dieses funktioniert hat, erweitert man das QSO um andere Informationen (z.B. Stationsausrüstung, Wetter etc.).
Entweder weiß man den Locator vorher schon zu dem ausgesuchten Standort, oder man hat eine Locatorkarte dabei.
Heute geht das natürlich ebenso online per mobiles Internet, im Nu hat man diesen herausgefunden und hat ihn für die zu erwartenen QSOs bereit.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß ich diese Vorgehensweise mehr als 7 Jahre hintereinander getätigt habe, die mich weitgehenst auch geprägt hat.
Darauf beruhen viele meiner Erfahrungen und Erinnerungen an eine schöne Zeit, deren Erfolge jedesmal wieder Glücksmomente in mir ausgelöst haben.
Man hört nie auf, sein Equipment zu optimieren zu versuchen, was immer für weitere Beschäftigung sorgt.
Erst dann widmete ich mich langsam zusätzlich der Kurzwelle, da die gemachten Erfahrungen selbstverständlich auch in diesem Bereich von hoher Bedeutung sein werden.
Ich kann deshalb jeden nur ermutigen, sich mal dem SSB-Betrieb auf UKW zu widmen, denn diese Erfahrungen und das Erlebte wird man nicht so schnell vergessen.



Wer noch mehr erfahren möchte und/oder sich nach notwendigen Equipment erkundigen will, kann dieses gerne bei unserem Christian ( DK5FTV ) in Ainring tun.
Als ehemaliger Ausbilder und lange Lizenzierter kann er wohl am besten beurteilen, worauf man zu achten hat und wie man am besten dabei vorgeht, damit nicht schon am Anfang Geld zum Fenster rausgeworfen wird !

Weinheimer UKW-Tagung

Neben der HAM RADIO in Friedrichshafen / Bodensee gibt es als zweitgrößtes Amateurfunktreffen die "Weinheimer UKW-Tagung", bei der fundierte Vorträge über Amateurfunkthemen des gesamten Spektrums vorgesehen sind und einhergehen mit einer Funkgeräte-Ausstellung nebst Amateurfunk-Flohmarkt.
Weinheim an der Bergstrasse ist natürlich eine Weingegend, welcher beim Treffen auch verköstigt werden kann.
Die Tagung wird vom 09.09. - 11.09.2011 stattfinden und wird mit dem legendären Grillabend auf dem Gelände der Clubstation DL0WH eingeleitet.
Hier geht es um den Small Talk zwischen den Funkamateuren am Lagerfeuer bei Grillfleisch,Bier und Wein.
Die eigentlichen Vorträge finden dann am Samstag,den 10.09. in der Karl-Kübel Schule in Bensheim statt, wo ebenso die Funkgeräteausstellung und der Flohmarkt gastiert.
Der Sonntag wird dann mit dem schon allzeit beliebten Brunch auf dem Gelände der Clubstation abgeschlossen.




1955 wurde diese Tagung in einem Nebenzimmer mehr oder weniger ins Leben gerufen und sollte eben Erfahrungen und Entwicklungen im Amateurfunkbereich (hauptsächlich UKW) hervorbringen, die einer breiten Masse zugeführt werden sollten.
Also ein ständig wiederkehrendes Meeting, aus dem eine große Tagungsveranstaltung wurde und die Vorstellungen des Gründers DL3NQ weit übertrafen.
Die Referenten sind Heute wie damals Funkamateure, die man als „Koryphäen ihres Fachs“ bezeichnen kann und die über ihre Erfahrungen, Neuentwicklungen und Planungen berichten.
Weltweit anerkannt ist vor allem das Niveau der Vorträge, in der jetzigen Zeit geht es nicht nur noch um UKW, sondern das Spektrum umfasst den gesamten Amateurfunkbereich.
Hier bekommt man alle nützlichen Informationen dazu, die diese technikorientierte Zusammenkunft betreffen.






Es ist sehr zu empfehlen für technikbegeisterte Funkamateure und welche, die es werden wollen.
Man sollte mal daran teilgenommen haben, da schon alleine das Drumherum sehr interessant und wirklich spaßbringend ist.
Der Austausch unter den Besuchern am Grillabend und dem Brunch sollte ein unvergessenes Erlebnis werden.
Vielleicht sieht man das ein oder andere bekannte Gesicht dort wieder!?
Viel Spass.

Dienstag, 5. Juli 2011

Tape Measure Dipol Antenne

Wieder auf der Suche nach Alternativ-Antennen, die platzsparend und zugleich einigermaßen effektiv sind, bin ich wieder auf unseren alt bekannten OM Hans  ( DH2KAL )  aufmerksam geworden.
Er hat eine leichte und transportable Dipol-Antenne entwickelt, die aus zwei Stahlband-Maßbänder besteht, zwei BNC-Buchsen besitzt und sehr einfach aufzuhängen geht.
Es ist jetzt nichts Neues, aber die Ausführung sieht recht professionell aus und die Wirksamkeit dieser Antenne besteht ohne Zweifel.
Durch das breite Bandmaß ist die Empfangs- und Sendeleistung recht beachtlich, jedes Band kann bis 5 m ausgezogen werden.





Die Antenne geht für 10 - 80 m und ist mit 150 Watt belastbar.
Sie passt in jede Tasche und ist als Urlaubs- und portable Antenne für KW eine echte Alternative.
Normalerweise handelt es sich um zwei Single-Antennen, die es auch für den UKW-Bereich gibt, welche mit einem mechanischem Befestigungshalter zusammengefügt wurde.
Das SWR wird mit Veränderung der Länge eingestellt oder eben mittels Antennentuner.
Ein Versuch ist diese Antenne allemal wert, sie kann genauso in L-Form gesetzt werden und nimmt somit wenig Platz ein.
Mehr kann dazu noch nicht gesagt werden, praktische Erfahrungen folgen später, da ich auch nicht jede Antenne sofort kaufen kann.
Sollte jemand schon vorab Praxisdaten für uns haben, so möge er mir das bitte mitteilen.

Mittlerweilen bin ich dsbzgl. noch auf ein weiteres Selbstbauprojekt gestoßen, welches rein von der mechanischen Längenangabe sehr vielversprechend ist.
Viel Spass weiterhin beim gemeinsamen Hobby.

Freitag, 1. Juli 2011

Echolink im Chiemgau - 2.Teil

Nachdem wir schon über unser Echolinkprojekt im Chiemgau in diesem Blog berichtet hatten, sind nun einige Änderungen gemacht worden, die zu einer weiteren Verbesserung der Reichweite und Erreichbarkeit beigetragen haben.
Es mußten hardwareseitige Modifikationen vorgenommen werden, damit Echolink qualitativ verbessert werden konnte.
Der Link läuft jetzt stabiler und bedarf noch einer Änderung auf der Interfaceseite, dabei ist es nämlich wichtig, daß NF-Übertrager (Trenntrafos) zwischen Transceiver und Interface geschaltet werden, sofern das verwendete Interface das nicht schon von Hause aus hat.

Die erste Änderung lag im Austausch des Rechners, hier wurde von DJ6TB ein sehr stromsparendes Projekt gestartet, das nur ca. 10 Watt im Betrieb verbraucht, somit bei 16 Stunden Dauerbetrieb pro Tag die Verbrauchskosten sehr niedrig hält.
An diesem Rechner ist derzeit eine USB-Soundkarte angeschlossen, wie auch das USB-Interface SB-2000 von CG Antenna.
Nachteil dieses Interface ist die unzureichende bis fast gar nicht vorhandene galvanische Trennung, somit keine NF-Übertrager zwischen dem TRX und dem Interface, was unter anderem zu einer fürchterlich hohl klingenden Modulation bei sich connectierenden Stationen führt.
Der 300 Hz-Filter (softwareseitig) in der Echolink-Software kann dieses nur zum Teil ausgleichen.
Die Lösung wird ein USB-Interface von Jäger-EDV sein,welches auch die DTMF-Erkennung (Dekodierung) mit übernimmt, so daß sogar automatische Tonfolgen und angerauschte DTMF-Signale erkannt werden.
Die gute galvanische Trennung und die Relaisschaltung der PTT führt zu einer wesentlich besseren Modulation, so daß die Sprachqualität stark gesteigert wird.




Die zweite Änderung ist der Frequenzwechsel und die Statusänderung des Links, per Remote-Link ist nun praktisch Echolink mit dem ortsansässigen 70 cm-Relais (Hochberg) bei Traunstein gekoppelt und erhöht dadurch natürlich die Erreichbarkeit.
Viele Nutzer, die vorher den Simplex-Link fast oder gar nicht erreichen konnten, profitieren nun von diesem Status, sie erreichen das Relais und damit auch das Echolink-Gateway.
Desweiteren sind auch viel mehr Stationen qrv, die für connectierende User dann ansprechbar sind.
Vorher hörten kaum sehr viele HAMs die Direktfrequenz mit, jeder war am Hochberg am Lauschen, das rentiert sich jetzt.

Der Link DC7HS-L läuft nun auf 439.125 MHz (Shift - 7,6 MHz) und ist von 06.00 - 22.00 UTC on the air, die Node-Nummer lautet 536089.

Die Bedienung ist recht einfach und kann unter Echolink nachgelesen werden.

Folgende Änderungen sind vollzogen worden:
Für die Info-Ausgabe des Links (bisher * ) haben wir jetzt " 22# " .
Für den Disconnect All (bisher ## ) haben wir nun " #1 " .
Desweiteren habe ich ein paar Vereinfachungen integriert:
1* connectiert nach Augsburg
2* connectiert nach Regensburg
3* connectiert nach Wien
4* connectiert nach München (Olympia Tower)
5* connectiert nach Grafing
6* connectiert zum Schafberg
7* connectiert zum Gaisberg
8* connectiert nach Kufstein
9* connectiert zum Eschlberg
10* connectiert nach Bad Tölz
11* connectiert nach Landshut
12* connectiert ins Zillertal (Penken)
13* connectiert nach Innsbruck
14* connectiert zum Großen Arber
15* connectiert nach Bozen (Südtirol)
16* connectiert nach Berlin-Hohenschönhausen (DB0BLO-R)
17* connectiert das Berlin-Spandau-Relais (DB0SP-R)

18* connectiert nach Neumarkt i.d.Oberpfalz (DB0TMH-R)
19* connectiert zu K2BR-R (USA)
20* connectiert zu DF1JSF-L (Relais Frankfurt/Oder)
21* connectiert nach 9A0USI-R (Kroatien)
22* connectiert zu DM0ZBD-L (Berchtesgaden)
23* connectiert zu DB0LBB-R (Garmisch-P.)
24* connectiert DB0ANT-R (Wolfenbüttel)
25* connectiert DB0OI-L (Braunschweig
Viel Spass bei der Nutzung 

Wer mehr wissen möchte und immer auf dem Laufenden gehalten werden will, besucht einfach meine Webseite im Netz.
Euer Tom