Speziell für das Oberallgäu - Ein Werbeschreiben für das Hobby „ Funk „ im Allgemeinen.
Leider konnte ich in den letzten Monaten meinen Blog nicht aktualisieren, die Zeit fehlte und ein nochmaliger Umzug raubte mir die letzte, verfügbare Zeit.
Jetzt versuche ich wieder Fuß zu fassen, alles neu aufzubauen und Euch wieder mit Infos zu versorgen.
Unser Hobby ist nicht „ tot „, wir leben eben heutzutage nur anders, unterliegen mehr Stress und haben andere Regeln zu befolgen.
Das gilt fürs Berufsleben, als auch fürs Privatleben !
Dieser Bericht soll allgemein erstmal wieder für unser gemeinsames Hobby werben, egal, ob nun Lizenz oder Freier Funker.
Im Oberallgäu gibt es drei freie Gateways für Nichtlizenzierte:
149.08750 MHz ( Sonthofen )
446.06875 MHz ( Grünten ) - momentan offline
446.01875 MHz ( Mittag ? )
Leider sind die freien Funker den Sysops dieser Gateways vollkommen ausgeliefert, sie schalten diese Übergänge an- und aus, wie sie möchten.
Sicherlich auch rechtlich etwas problematisch, wenn man nicht Zuhause ist.
Man muß es probieren, ob sie online sind !
Es gibt eine Webseite, auf der man das ersehen kann, sofern sie dem FRN-Netzwerk angehören.
http://frn.dc4fs.de/GatewayRepeaters/german/GatewayList.xml
Aussendungen können mit CTCSS-Ton zu hinterlegen sein, das gilt z.B. bei uns und beträgt 225,7 Hz.
Alle PMR-und Freenetgeräte haben eine Subtonfunktion schon integriert, CB-Funkgeräte nicht immer.
Sie liegen bei 50 bis 400,00 Euro, wobei es wichtig ist, ein Gerät zu nehmen, wo eine andere Antenne angeschlossen werden kann.
Das Gesetz sagt, bei PMR ist die Antenne fest installiert am Gerät, bei Freenet kann man sie wohl ändern.
Es scheiden sich leider die Geister bei diesem Thema, selbst das Internet kennt keine eindeutige Antwort darauf.
PMR ist 70 cm-, Freenet ist 2 m- Band.
Irgendwie ist man sich da auch nicht einig, für PMR gibt es ein Gerät mit der Wechselmöglichkeit, welches auch erlaubt ist: http://www.ebay.de/itm/Midland-G7E-PRO-MAG-PMR-KFZ-Gerat-mit-externe-SMA-MiniMag-Antenne-bis-10Km-3W-/262154778357?hash=item3d09a476f5
Für Freenet gibt es sogar schon Mobilgeräte:
http://www.ebay.de/itm/TEAM-LCmobile-6-Kanal-FreeNet-mobiles-Funkgeraet-mit-MAGNET-Antenne-/302121785389
Es ist klar, daß Freenetgeräte wegen des 2 m-Bandes eine größere Reichweite erzielen und durchaus ganz locker mit CB-Funk-Geräten trotz größerer Antenne mithalten können.
Die Sprachqualität ist mit steigender Frequenz immer besser !
Keine Störungen und kleinere Antennen, was uns Mietern zugute kommt.
Einfach ein 1 m langes Rohr, darauf ein 40 x 50 cm großes Blech, Magnetfuß oder PL-Fuß drauf und Mobilfunkantenne rein - fertig !
Gesamthöhe 2 m vom Boden aus gesehen.
Damit ist alles zu arbeiten, deshalb ist UKW natürlich gegenüber dem „ echten „ CB-Funk im Vorteil
Wenn man Jemanden kennt, der einen guten Standpunkt ( QTH) hat, kann man ihn sogar bitten, ein solches Gateway nebenbei zu betreiben, es ist eine autarke Station und läuft voll automatisch.
Es besteht aus einem ganz normalen Funkgerät mit CTCSS, einer Antenne, einem Interface und einem Computer.
Alles läßt sich stromsparend aufbauen, so daß keine großen Betriebskosten entstehen.
Auch hier gilt, es gibt drei Möglichkeiten, CB-, Freenet- oder PMR-Gateway, es ist absolut egal, über diese Gateways können alle miteinander kommunizieren.
Punkt ist einfach nur, dieses Gateway muß bei einem großen Netzwerk angemeldet sein, dort ist alles über Server verbunden.
Hier bietet sich das „ FRN-Netzwerk „ an, es ist eines der Größten hier.
http://frn.dc4fs.de/
Man kann „ FRN „ auch mit dem Computer per Software betreiben und mitreden, aber das ist dann kein Funk mehr, wie man ihn kennt !
Aber der Vorteil ist, man erreicht auch OMs, die kein Funkgerät haben und trotzdem Jedermannsfunk machen, weil sie eben ihren Computer dazu nutzen.
Im Amateurfunk gibt es ähnliche Vorreiter, die nur eben etwas qualitativer und punktgenauer sind, das nennt sich „ Echolink „, Heute auch schon „ DMR „ auf digitaler Basis.
Das wird es für den freien Funkverkehr nicht geben, hier sind Unterschiede nicht zu vermeiden.
Aber das Prinzip ist ähnlich und ermöglicht so weltweiten Kontakt aller Funkfreunde.
Die Zeit der riesigen Antennen ist vorbei, nur noch „ Enthusiasten „ mit eigenem Grund und Boden haben die direkte Möglichkeit, wir als normale Mieter müssen eben „ Abstriche „ machen und nutzen diese „ Zwitterform „ des Funks ´, um zum selben Ergebnis zu kommen.
Im Gegenteil, bei dieser HF-Internet-Übertragung ist die Sprachqualität weit besser als bei Kurzwelle, sofern das Eingangssignal verständlich ist.
Sollte man allerdings gerne alles machen können, vor allem dürfen, und in den Genuss der wirklich qualitativ hochwertigen Funkübertragung kommen wollen, muß einfach zumindestens die kleine Lizenz her, nennt sich „ E-Klasse „ und erlaubt den Betrieb auf Kurzwelle und UKW mit 100 Watt.
Diese Lizenz ist recht einfach zu machen, wenn ein paar Vorkenntnisse vorhanden sind, ich habe jahrelang Interessierte ausgebildet und weiß das sehr genau.
Wer Zeit und Lust hat, lernt das in 4 Wochen bei täglich zwei Stunden Training und Pauken im Schnellverfahren, hat dann allerdings alle positiven Seiten unseres Hobbies auf seiner Seite.
Im Amateurfunk werden keine Relais und Gateways einfach abgeschaltet, die Geräte sind zum Teil billiger und besser obendrein.
Für den Einsteiger bedarf es am Anfang nicht der teuersten Gerätschaften, er muß erstmal reinschnuppern.
Wer natürlich aufwendig Kurzwelle machen möchte und kann, könnte hier ganz schnell ein Jahreseinkommen ausgeben.
Aber man fängt klein an, ein „Exportgerät“ für 10 - 12 m, und schon sind die ersten Kontakte in Europa und Übersee geknüpft.
Es gibt recht leistungsstarke Antennen für den Balkon, die natürlich keinen Kontestwettbewerb gewinnen können, aber zumindest die Chance auf Gespräche jenseits der 1000 km- Marke bieten.
Macht man gleich die A-Lizenz ( aufwendiger ), darf man alles machen, da wird es dann richtig interessant.
CB-Antennen lassen sich zumindest für 10 - 15 m gut umbauen, einfach, billig und gut.
Das gilt für beide Lizenzklassen, da der E-Lizenzierte auch 10 und 15 m machen darf.
Nur 12-, 17-, 20-, und 40 m sind ihm verwehrt, die Einschränkung für eine „ schnelle „ Lizenz.
Aber die meisten E-Klasse-Einsteiger wollen eh UKW machen und in den Genuss der weltweiten Verbindung mit kleinsten Mitteln kommen.
40,- Euro „ Chinaböller „ gekauft, Antenne selbst gebastelt, ein wenig Koaxialkabel dran und schon steht der Kommunikation weltweit nichts mehr im Weg !
Grünten und Mittag im Allgäu haben jeweils auch „ Echolink-Relais „ zu stehen, damit ist man in wenigen Sekunden auf allen Kontinenten vertreten !
DMR ist etwas komplizierter und komplexer, auch teurer, der neue Digitalfunk ist auch noch nicht überall vertreten.
Jedoch sagt man nicht umsonst „ Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden „, also alles peu a peu.
Die heutigen Transceiver können ganz leicht mit dem Computer programmiert werden, Kanalliste erstellt, alle Einstellungen eingetragen und schon funktioniert fast alles automatisch.
Nur noch einschalten, Wunschkanal wählen und rausrufen !
Solltest Du als Interessierter den Weg der kleinen Lizenz scheuen, dann bleibt Dir UKW im Jedermannsfunk, auch da kann man eben Heute einiges mehr machen und Spaß haben.
CB-Funk ist schwierig geworden, Antennen mit mehr als 2 m Länge kann keiner mehr aufstellen, alles Andere ist „ Spielzeug „.
Die Zeiten der 5/8- und Halbwellenstrahler im KW-Bereich sind vorbei, das hat das gesamte Hobby klein gemacht.
Die Gesellschaft akzeptiert keine „ Freaks „ mehr, die sie verstrahlen ( Irregeleitete !!! ), Computer und Handy tun ihr Übriges.
Jedoch ist sich keiner darüber im Klaren, was im Katastrophenfall passiert, Strom weg, Handy stumm, Computer aus, alles liegt lahm !
Ohne Kommunikation auch keine Rettung und keine Koordination mehr.
Funkgerät geht immer, das weiß auch das Militär.
So manch „ Oberschlauer „ wünscht sich dann einen Funker zum Nachbarn, war schon immer so !
Relais sind Heute schon oft mit Solarenergie versorgt, völlig unabhängig vom Strom, Kurzwelle geht sowieso, also werden wir immer auf dem Laufenden sein, egal was passiert.
Zumal Funk Heute fast immer mit Computer gekoppelt ist, daher ja auch diese vielen Möglichkeiten.
Aber es funktioniert eben ebenso unabhängig davon, was uns Funkern einen riesigen Vorteil bietet.
Lernen kostet nicht viel, vieles ist bekannt und muß nur nochmal vertieft werden.
Wie schon erwähnt, ich helfe gerne, meine „ Mitstreiter im Hobby „ können immer auf mich zählen.
Ich mache da auch keine Unterschiede zwischen Amateur- und Jedermannsfunk, wir ziehen alle am gleichen Strang.
Und so sehen das sicherlich noch mehr HAMs rundum, sprecht einfach mit ihnen.
Lernutensilien gibt es im Internet, falls Du Dich doch dafür entscheidest, es lohnt sich trotz Computerzeitalter und „ Handy-Manie „.
Die Zeit der „ leeren „ Relais muß jetzt beendet werden, kaum noch Jemand kommuniziert direkt per Sprachgebrauch mit dem Anderen.
Das Handy muß im Chatprogramm laufen, wenn sich Heute Leute gegenübersitzen und sich etwas zu erzählen haben !
Was gibt es Schöneres ( außer gutem Sex - hi ) als eine weltweit miteinander kommunizierende Interessengemeinschaft ?
Freunde sind wichtig im Leben, gemeinsame Interessen ebenso, das erhält uns nämlich erst recht den Weltfrieden.
vy 73
Thomas ( ehemals „ Adlerbasis „ und Euer „ DC7HS „ )
Donnerstag, 8. Juni 2017
Montag, 6. Juni 2016
Berichte
Hallo werte Mitstreiter,
nachdem nun einige Monate ins Land gegangen sind, wollte ich Euch mitteilen, daß ich meinen Blog wieder aufnehmen werde und neue Berichte verfassen kann.
Auf Grund beruflicher Veränderungen mit Standortwechsel war es mir bisher nicht möglich gewesen, Euch weiterhin mit den neusten Informationen zu versorgen.
Doch jetzt werde ich wieder loslegen und Euch weiter auf dem Laufenden halten.
Meine neuste Errungenschaft ist ein sehr kleines UKW-Duobandfunkgerät für " platzsparende Autos " und ein Digitalhandfunkgerät der Marke " Tytera ", welches es schon für unter 130,00 Euro gibt und wirklich sehr gut funktioniert.
Die Berichte werden wahrscheinlich zum Wochenende fertig sein, freut Euch schon mal darauf.
Bis dahin, gute DX-Bedingungen und angenehme Gespräche via HF,
Euer Tom
Hierzu sage ich nur " Antennenproblem gelöst !
vy 73
Tom
nachdem nun einige Monate ins Land gegangen sind, wollte ich Euch mitteilen, daß ich meinen Blog wieder aufnehmen werde und neue Berichte verfassen kann.
Auf Grund beruflicher Veränderungen mit Standortwechsel war es mir bisher nicht möglich gewesen, Euch weiterhin mit den neusten Informationen zu versorgen.
Doch jetzt werde ich wieder loslegen und Euch weiter auf dem Laufenden halten.
Meine neuste Errungenschaft ist ein sehr kleines UKW-Duobandfunkgerät für " platzsparende Autos " und ein Digitalhandfunkgerät der Marke " Tytera ", welches es schon für unter 130,00 Euro gibt und wirklich sehr gut funktioniert.
Die Berichte werden wahrscheinlich zum Wochenende fertig sein, freut Euch schon mal darauf.
Bis dahin, gute DX-Bedingungen und angenehme Gespräche via HF,
Euer Tom
Hierzu sage ich nur " Antennenproblem gelöst !
vy 73
Tom
Mittwoch, 18. November 2015
Screwdriver Diamond SD-330
Hallo liebe Funkfreunde,
nun melde ich mich doch zwischendurch wieder, weil ich das Glück hatte, einem Test einer KW-Mobilantenne beizuwohnen, die auch mich schon mal interessiert hat.
Es handelt sich um die Diamond SD-330, die von 3 - 30 MHz vorgesehen ist.
Die Antenne gehört zu den eigentlichen Screwdriver-Antennen, die motorgesteuert sind und somit jederzeit auf das optimal SWR abgestimmt werden können.
Es empfiehlt sich jedoch, für sehr gute Masse zu sorgen und einen schweren Einbaufuß auf PL-Basis zu nehmen.
Ein Magnetfuß kann unter Umständen ab dem 40 m-Band nicht mehr ausreichen, das müßt Ihr dann mal probieren.
Für 80 m ist diese Antenne trotz voll ausgefahrener 170 cm Länge natürlich ein sehr hauchdünner Kompromiss, was auch nicht anders zu erwarten war.
Aber was den Reiz eben am mobilen KW-Funk ausmacht, ist die Tatsache, daß doch mit geringeren Leistungen und Kompromißantennen erstaunlich gute Ergebnisse erzielt werden können.
So mancher Funkamateur kann aufgrund von mangelnder Antennengenehmigung im heimischen Shack dabei etwas reissen und sich ebenso guter QSOs erfreuen.
Es gibt zudem für diese Antenne noch einen kürzeren Strahler für die Fahrt, doch sollte klar sein, hier geht nur noch etwas zwischen 10 und 40 m.
Bedient wird die Antenne mit einem sogenannten Switch, der sich beim Operator befindet, man sucht dann eine freie Frequenz, fährt dann die Antenne etwas ein oder aus und lauscht nach stärker werdendem Rauschen.
Ist dieses geschehen, sendet man mit kleiner Leistung und versucht, ein SWR unter 2:1 zu matchen.
Die meisten modernen Transceiver regeln sonst dezent herunter, wie ja bekannt sein dürfte.
Betrieben wird diese Antenne mit 12 V, sie kann auch stationär eingesetzt werden, sollte dann aber ein Radialnetz oder Dachkapazität erhalten, auch hier wieder experimentell zu ermitteln.
Doch Amateurfunk ist ja auch ein experimenteller Funk, also nicht abschrecken lassen und testen.
Die Antenne selbst ist witterungsresistent, die Verarbeitung eben typisch Diamond, was aber auch den Preis erahnen läßt.
Die Erfolge waren mittelprächtig, es kamen einige QSOs auch auf größeren Entfernungen zustande, am besten lief es auf 17 und 20 m, auch 40 m war noch sehr ausgiebig bestückt, der Rest war eher dürftig, leider.
Wir hatten allerdings einen Trimagneten im Einsatz, wo ich persönlich bezweifle, daß selbst der massetechnisch ausreichen dürfte.
Jedoch ist bei einem Preis von durchschnittlich 440 Euro der Schritt zu einer echten Tarheel-Antenne nicht mehr weit.
Einen Bericht dazu gibt es ja auch bei mir, aber das ist meine ganz persönliche Meinung und sollte von jedem selbst getestet werden.
Ich kann immer nur wieder mal etwas testen, meine Meinung dazu abgeben und Tipps und Tricks verraten, letztendlich kann eine Antenne überall anders reagieren, weil alles an ihr standort- und montagebedingt ist.
Wer am Balkon eine gute Masse hat und ein paar Drähte als Radiale irgendwo hinwerfen kann, ist hiermit zumindest komfortabel bedient.
Bilder sind aus dem Netz genommen, der OM wollte keine Fotos von sich und seinem Fahrzeug machen lassen, das müssen wir so akzeptieren.
Nun schöne Weihnachtsfeiern für Euch, bis zum nächsten Test,
vy 73
Euer Tom
Quellen:
Ebay , QRZ , Forum
nun melde ich mich doch zwischendurch wieder, weil ich das Glück hatte, einem Test einer KW-Mobilantenne beizuwohnen, die auch mich schon mal interessiert hat.
Es handelt sich um die Diamond SD-330, die von 3 - 30 MHz vorgesehen ist.
Die Antenne gehört zu den eigentlichen Screwdriver-Antennen, die motorgesteuert sind und somit jederzeit auf das optimal SWR abgestimmt werden können.
Es empfiehlt sich jedoch, für sehr gute Masse zu sorgen und einen schweren Einbaufuß auf PL-Basis zu nehmen.
Ein Magnetfuß kann unter Umständen ab dem 40 m-Band nicht mehr ausreichen, das müßt Ihr dann mal probieren.
Für 80 m ist diese Antenne trotz voll ausgefahrener 170 cm Länge natürlich ein sehr hauchdünner Kompromiss, was auch nicht anders zu erwarten war.
Aber was den Reiz eben am mobilen KW-Funk ausmacht, ist die Tatsache, daß doch mit geringeren Leistungen und Kompromißantennen erstaunlich gute Ergebnisse erzielt werden können.
So mancher Funkamateur kann aufgrund von mangelnder Antennengenehmigung im heimischen Shack dabei etwas reissen und sich ebenso guter QSOs erfreuen.
Es gibt zudem für diese Antenne noch einen kürzeren Strahler für die Fahrt, doch sollte klar sein, hier geht nur noch etwas zwischen 10 und 40 m.
Bedient wird die Antenne mit einem sogenannten Switch, der sich beim Operator befindet, man sucht dann eine freie Frequenz, fährt dann die Antenne etwas ein oder aus und lauscht nach stärker werdendem Rauschen.
Ist dieses geschehen, sendet man mit kleiner Leistung und versucht, ein SWR unter 2:1 zu matchen.
Die meisten modernen Transceiver regeln sonst dezent herunter, wie ja bekannt sein dürfte.
Betrieben wird diese Antenne mit 12 V, sie kann auch stationär eingesetzt werden, sollte dann aber ein Radialnetz oder Dachkapazität erhalten, auch hier wieder experimentell zu ermitteln.
Doch Amateurfunk ist ja auch ein experimenteller Funk, also nicht abschrecken lassen und testen.
Die Antenne selbst ist witterungsresistent, die Verarbeitung eben typisch Diamond, was aber auch den Preis erahnen läßt.
Die Erfolge waren mittelprächtig, es kamen einige QSOs auch auf größeren Entfernungen zustande, am besten lief es auf 17 und 20 m, auch 40 m war noch sehr ausgiebig bestückt, der Rest war eher dürftig, leider.
Wir hatten allerdings einen Trimagneten im Einsatz, wo ich persönlich bezweifle, daß selbst der massetechnisch ausreichen dürfte.
Jedoch ist bei einem Preis von durchschnittlich 440 Euro der Schritt zu einer echten Tarheel-Antenne nicht mehr weit.
Einen Bericht dazu gibt es ja auch bei mir, aber das ist meine ganz persönliche Meinung und sollte von jedem selbst getestet werden.
Ich kann immer nur wieder mal etwas testen, meine Meinung dazu abgeben und Tipps und Tricks verraten, letztendlich kann eine Antenne überall anders reagieren, weil alles an ihr standort- und montagebedingt ist.
Wer am Balkon eine gute Masse hat und ein paar Drähte als Radiale irgendwo hinwerfen kann, ist hiermit zumindest komfortabel bedient.
Bilder sind aus dem Netz genommen, der OM wollte keine Fotos von sich und seinem Fahrzeug machen lassen, das müssen wir so akzeptieren.
Nun schöne Weihnachtsfeiern für Euch, bis zum nächsten Test,
vy 73
Euer Tom
Quellen:
Ebay , QRZ , Forum
Dienstag, 20. Oktober 2015
Keine Aktivitäten derzeit
Hallo liebe Freunde,
es tut mir derzeit sehr leid, daß ich keine neuen Daten und Informationen für Euch habe, jedoch fehlt mir einfach die Zeit dazu.
Bisher habe ich meine Station noch nicht einmal aufgebaut, was durch schlechtere Wetterbedingungen zusätzlich behindert wird.
Vermutlich geschieht dieses erst im nächsten Jahr nach dem Winter, der im Oberallgäu recht heftig ausfallen kann.
Um doch etwas qrv zu sein - zumindest was UKW angeht - habe ich mir eine Fenster-Quad für 2 m und 70 cm besorgt, die bei mir einwandfrei funktioniert.
Da sich DB0ESS, DM0ESS und DB0ZD in unmittelbarer Nähe zu mir befindet und mein Wohnort schon 800 m hoch situiert ist, ergeben sich dahingehend keine Probleme.
Geplant ist allerdings ein 100 mm starker und 9 m hoher Stahlmast mit Doppelausleger oben, der vierfach mit Drahtseilen abgespannt sein wird.
Tragen soll er eine Diamond X-510N auf der Spitze, sowie links und rechts am Ausleger jeweils eine X-Quad für die beiden UKW-Bänder 2 m und 70 cm.
Zusätzlich wird seitlich eine G5RV als Inverted Vee für 10 - 80 m gespannt sein, die durch einen Smarttuner angepasst werden soll.
Bei KW sollte dabei eine Leistung von 400 Watt PEP gefahren werden, die laut BEMFV bei mir möglich wäre.
Als TRX dient lediglich ein Yaesu FT-747, der nicht viel Schnickschnack hat, aber ein "offenes Ohr" besitzt.
Ansonsten bleibt es im UKW-Bereich bei Kenwood TM-V71E und dem Hytera MD-785G, für SSB kommt der Yaesu FT-857D zum Einsatz.
Sowie also die Wintermonate vorbei sind, gibt es auch die ersten Bilder zum Aufbau, zwischendurch sicherlich mal die eine oder andere Portabelsession unterwegs.
Vielleicht gelingt sogar ein kleiner Fieldday in den verschneiten Bergen rings um Oberstdorf.
Jedenfalls lasse ich wieder von mir hören, und dann füttere ich meinen Blog wieder mit Informationen, Tipps und Tricks rund um unser Hobby.
Im Übrigen gelingen auch gute 40 m - QSOs aus dem Auto heraus auf 350 - 400 km Entfernung, was erst nicht ganz sicher war.
Dazu ist ein FT-857D und eine Chamäleon- V1 Antenne im Einsatz mit speziellen Balun.
Sie wird irgendwann gegen eine automatische Motorantenne der Marke Taheel ausgetauscht, was bisher nur eine Preisfrage war.
Jetzt erstmal viel Spaß in den kommenden Wintermonaten, zur Weihnachtszeit kommt sicherlich nochmal etwas von mir.
vy 73
Euer Tom
es tut mir derzeit sehr leid, daß ich keine neuen Daten und Informationen für Euch habe, jedoch fehlt mir einfach die Zeit dazu.
Bisher habe ich meine Station noch nicht einmal aufgebaut, was durch schlechtere Wetterbedingungen zusätzlich behindert wird.
Vermutlich geschieht dieses erst im nächsten Jahr nach dem Winter, der im Oberallgäu recht heftig ausfallen kann.
Um doch etwas qrv zu sein - zumindest was UKW angeht - habe ich mir eine Fenster-Quad für 2 m und 70 cm besorgt, die bei mir einwandfrei funktioniert.
Da sich DB0ESS, DM0ESS und DB0ZD in unmittelbarer Nähe zu mir befindet und mein Wohnort schon 800 m hoch situiert ist, ergeben sich dahingehend keine Probleme.
Geplant ist allerdings ein 100 mm starker und 9 m hoher Stahlmast mit Doppelausleger oben, der vierfach mit Drahtseilen abgespannt sein wird.
Tragen soll er eine Diamond X-510N auf der Spitze, sowie links und rechts am Ausleger jeweils eine X-Quad für die beiden UKW-Bänder 2 m und 70 cm.
Zusätzlich wird seitlich eine G5RV als Inverted Vee für 10 - 80 m gespannt sein, die durch einen Smarttuner angepasst werden soll.
Bei KW sollte dabei eine Leistung von 400 Watt PEP gefahren werden, die laut BEMFV bei mir möglich wäre.
Als TRX dient lediglich ein Yaesu FT-747, der nicht viel Schnickschnack hat, aber ein "offenes Ohr" besitzt.
Ansonsten bleibt es im UKW-Bereich bei Kenwood TM-V71E und dem Hytera MD-785G, für SSB kommt der Yaesu FT-857D zum Einsatz.
Sowie also die Wintermonate vorbei sind, gibt es auch die ersten Bilder zum Aufbau, zwischendurch sicherlich mal die eine oder andere Portabelsession unterwegs.
Vielleicht gelingt sogar ein kleiner Fieldday in den verschneiten Bergen rings um Oberstdorf.
Jedenfalls lasse ich wieder von mir hören, und dann füttere ich meinen Blog wieder mit Informationen, Tipps und Tricks rund um unser Hobby.
Im Übrigen gelingen auch gute 40 m - QSOs aus dem Auto heraus auf 350 - 400 km Entfernung, was erst nicht ganz sicher war.
Dazu ist ein FT-857D und eine Chamäleon- V1 Antenne im Einsatz mit speziellen Balun.
Sie wird irgendwann gegen eine automatische Motorantenne der Marke Taheel ausgetauscht, was bisher nur eine Preisfrage war.
Jetzt erstmal viel Spaß in den kommenden Wintermonaten, zur Weihnachtszeit kommt sicherlich nochmal etwas von mir.
vy 73
Euer Tom
Samstag, 25. Juli 2015
Umzug ins Allgäu
So, nun ist es wieder soweit, nach wochenlanger Untätigkeit geht es jetzt hier wieder weiter.
Ich habe mich gerade in den Südwesten aufgemacht, 270 km von meiner alten Heimat Chiemgau entfernt und bin im schönen Oberallgäu angekommen.
Der Umzug war fürchterlich, sehr anstrengend und langwierig, der halbe LKW war schon mit Funkequipment und diversem Antennenmaterial gefüllt.
Aber wer kennt das von uns nicht, alles wird gebraucht und muß eben mit !
Das neue QTH in der Nähe von Sonthofen beinhaltet sogar eine Antennengenehmigung, die mir ja im Chiemgau lange Zeit doch verwehrt wurde.
Sonthofen und Immenstadt sind relaisfunktechnisch gut aufgestellt, es gibt imgrunde alles, was benötigt wird.
Das normale Analogrelais DB0ZD arbeitet auf dem Mittag (Hausberg von Immenstadt), dazu in Verbindung mit dem Echolink-Gateway auf derselben Frequenz 439.000 MHz.
Der Einzugsbereich ist natürlich recht groß, das funktionierte sogar mit Behelfsantenne aus einem Pensionszimmer heraus.
Ebenso ist die Digitaltechnik gut vertreten, DMR und DStar sind im Angebot und liegen genau gegenüber auf dem über 1.700 m hohen Grünten.
Also auch damit liegt man "in der Sonne" und kann diese Möglichkeiten nutzen.
Alle Informationen können auf der OV-Seite von T12 eingesehen werden.
Für SOTA-Anhänger und Portabelkenner bietet die Region hervorragende Ausgangstouren, sportliche Betätigung wird zum Vergnügen.
Heute war Fieldday in Groß bei Imberg, der OV T12 hatte dazu eingeladen.
Es gab u.a. originale Thüringer Bratwurst mit Semmeln und verschiedenen Sorten Senf, Kuchen und diversen Getränken.
Selbstgebaute Antennen wurden ausprobiert, mehrere Vertikale, eine Loop-Schleife für 20 m, eine Magnetic Loop für 137 MHz und ein Zweielement-Beam für die klassischen DX-Bänder.
Ausgelassene Stimmung und erfreuliche Gespräche rundeten das Treffen ab, trotz etwas widriger Wetterverhältnisse.
Jedenfalls war es ein erfreuliches Erlebnis !
Sobald es bei mir dann an den Aufbau der Antennenanlage geht, werde ich hier weiter berichten und ein paar Tests mit einer vertikalen Schleifenantenne einpflegen.
vy 73
Tom
Ich habe mich gerade in den Südwesten aufgemacht, 270 km von meiner alten Heimat Chiemgau entfernt und bin im schönen Oberallgäu angekommen.
Der Umzug war fürchterlich, sehr anstrengend und langwierig, der halbe LKW war schon mit Funkequipment und diversem Antennenmaterial gefüllt.
Aber wer kennt das von uns nicht, alles wird gebraucht und muß eben mit !
Das neue QTH in der Nähe von Sonthofen beinhaltet sogar eine Antennengenehmigung, die mir ja im Chiemgau lange Zeit doch verwehrt wurde.
Sonthofen und Immenstadt sind relaisfunktechnisch gut aufgestellt, es gibt imgrunde alles, was benötigt wird.
Das normale Analogrelais DB0ZD arbeitet auf dem Mittag (Hausberg von Immenstadt), dazu in Verbindung mit dem Echolink-Gateway auf derselben Frequenz 439.000 MHz.
Der Einzugsbereich ist natürlich recht groß, das funktionierte sogar mit Behelfsantenne aus einem Pensionszimmer heraus.
Ebenso ist die Digitaltechnik gut vertreten, DMR und DStar sind im Angebot und liegen genau gegenüber auf dem über 1.700 m hohen Grünten.
Also auch damit liegt man "in der Sonne" und kann diese Möglichkeiten nutzen.
Alle Informationen können auf der OV-Seite von T12 eingesehen werden.
Für SOTA-Anhänger und Portabelkenner bietet die Region hervorragende Ausgangstouren, sportliche Betätigung wird zum Vergnügen.
Heute war Fieldday in Groß bei Imberg, der OV T12 hatte dazu eingeladen.
Es gab u.a. originale Thüringer Bratwurst mit Semmeln und verschiedenen Sorten Senf, Kuchen und diversen Getränken.
Selbstgebaute Antennen wurden ausprobiert, mehrere Vertikale, eine Loop-Schleife für 20 m, eine Magnetic Loop für 137 MHz und ein Zweielement-Beam für die klassischen DX-Bänder.
Ausgelassene Stimmung und erfreuliche Gespräche rundeten das Treffen ab, trotz etwas widriger Wetterverhältnisse.
Jedenfalls war es ein erfreuliches Erlebnis !
Sobald es bei mir dann an den Aufbau der Antennenanlage geht, werde ich hier weiter berichten und ein paar Tests mit einer vertikalen Schleifenantenne einpflegen.
vy 73
Tom
Samstag, 18. April 2015
Firmware-Upgrade DMR
Heute berichte ich Euch mal in allen Details, wie Ihr ein neues Firmware-Upgrade beim Hytera MD785G machen könnt, was sicherlich auch bei anderen Geräten ähnlich verläuft.
Wie Ihr vielleicht wisst, muß von Zeit zu Zeit nicht nur das Codeplug erneuert werden, sondern auch die funkgerätespezifische Software auf den aktuellen Stand gebracht werden.
Das ist erstens nicht so einfach, und zweitens sollte man wissen, was man da eigentlich macht, sonst bleibt nachher ein ziemlich teurer Briefbeschwerer übrig.
Der erste Schritt wäre die Besorgung der neusten und stabilsten Software (Firmware) für das Gerät.
Man kann sie kaufen (kostet um die 20 - 30,00 Euro), oder aber aus dem Netz laden.
Sie gibt es hier , da deutsche Seiten kaum zur Verfügung stehen, oder aber die Software nicht funktioniert !
Das ist jetzt die stabilste Version, es gibt zwar schon die neuste 7.xxx, aber sie ist nicht stabil und birgt Gefahren in sich.
Also bitte noch die Finger weglassen, zumal sie eine sehr unschöne Eigenschaft mitbringt.
Alle bisherigen Codeplugs funktionieren damit nicht mehr, weil sich in der 7.Version die Endung des Codeplugs (Format) geändert hat.
Ihr würdet Euer blaues Wunder erleben, wenn Ihr diese Version aufspielt und dann versucht, das Gerät wieder zu aktivieren.
Nun zur Vorgehensweise, man lädt jetzt das Upgrade-Kit herunter und installiert es auf dem Rechner.
Dabei handelt es sich um eine ganz normale ZIP-Datei.
Nun ist es wichtig, dass Ihr das originale Programmierkabel für Euer Gerät habt, denn damit ist jeder weitere Schritt recht einfach.
Es wird das Kabel an das Gerät und an Eurem Computer angeschlossen, wobei der Schalter am Kabel von „ CPS“ auf „DL“ umgestellt werden muss.
Bevor aber diese Aktion läuft, sichert Euch in der Stellung „CPS“ vorher Euer aktuelles Codeplug, speichert es auf Eurem Rechner ab.
Das macht Ihr ja mit der bereits vorhandenen CPS-Software, mit der Ihr auch Eurer Codeplug davor mal auf das Gerät gebracht hattet.
Einlesen und speichern - fertig !
Nun also umstellen auf „DL“ und das Upgrade-Kit am Computer starten.
Den Bedienhinweisen auf dem Bildschirm Folge leisten, alles Andere macht jetzt die Software selbst.
Ist der Vorgang beendet, müsstet Ihr unter „Informationen“ in der CPS-Software nach Umschalten auf „CPS“ die neuste Firmware-Version angezeigt bekommen, sie lautet V.05.07.006 .
Nun ladet Euer gespeichertes Codeplug in die Programmiersoftware.
Da wir inzwischen eine neue Firmware haben, das eigentliche Codeplug jedoch mit einer älteren Firmware erstellt wurde, muß jetzt dieses Codeplug angepasst werden.
In der Programmiersoftware gibt es einen Punkt, der nennt sich „Clone“, diesen müßt Ihr zum Überspielen des Plugs nehmen.
Bitte nicht mit „Write“ arbeiten, das würde nicht funktionieren !
Nach Abschluß des Einspielvorganges müsste das Codeplug wieder oben im Gerät sein und Eure voreingestellten Funktionen einwandfrei ablaufen, bitte überprüft dieses im Anschluß nochmal.
Es ist wichtig, sich folgenden Punkt zu verinnerlichen, alle Aktionen, die das Codeplug betreffen, müssen am Kabel mit „CPS“ und der Programmiersoftware ausgeführt werden, nur das Firmware-Upgrade selbst bedarf der Umschaltung auf „DL“ .
Nun sollte Euer Gerät die neuste Firmware haben und das Codeplug wieder seinen Dienst tun.
Wenn dann irgendwann die Firmware-Version 7.xxx als stabil freigegeben wird, muß auch das Codeplug angepasst werden, es wird die Endung „rcdx“ haben (?), zur Zeit heißt es „rcd“, was auch der Grund für ein nicht funktionierendes Funkgerät ist, wenn das alte Codeplug auf eine 7.Version aufgespielt wird.
Die Software würde das Codeplug nicht mehr erkennen und nur noch wirres Zeug hervorbringen.
Schreibt Euch am besten alle Schritte in chronologischer Reihenfolge auf, bevor Ihr beginnt, oder druckt Euch meine Anleitung aus, dann wird sich auch ein Erfolg einstellen.
Viel Spass weiterhin mit DMR,
vy 73
Euer Tom
Quelle
Wie Ihr vielleicht wisst, muß von Zeit zu Zeit nicht nur das Codeplug erneuert werden, sondern auch die funkgerätespezifische Software auf den aktuellen Stand gebracht werden.
Das ist erstens nicht so einfach, und zweitens sollte man wissen, was man da eigentlich macht, sonst bleibt nachher ein ziemlich teurer Briefbeschwerer übrig.
Der erste Schritt wäre die Besorgung der neusten und stabilsten Software (Firmware) für das Gerät.
Man kann sie kaufen (kostet um die 20 - 30,00 Euro), oder aber aus dem Netz laden.
Sie gibt es hier , da deutsche Seiten kaum zur Verfügung stehen, oder aber die Software nicht funktioniert !
Das ist jetzt die stabilste Version, es gibt zwar schon die neuste 7.xxx, aber sie ist nicht stabil und birgt Gefahren in sich.
Also bitte noch die Finger weglassen, zumal sie eine sehr unschöne Eigenschaft mitbringt.
Alle bisherigen Codeplugs funktionieren damit nicht mehr, weil sich in der 7.Version die Endung des Codeplugs (Format) geändert hat.
Ihr würdet Euer blaues Wunder erleben, wenn Ihr diese Version aufspielt und dann versucht, das Gerät wieder zu aktivieren.
Nun zur Vorgehensweise, man lädt jetzt das Upgrade-Kit herunter und installiert es auf dem Rechner.
Dabei handelt es sich um eine ganz normale ZIP-Datei.
Nun ist es wichtig, dass Ihr das originale Programmierkabel für Euer Gerät habt, denn damit ist jeder weitere Schritt recht einfach.
Es wird das Kabel an das Gerät und an Eurem Computer angeschlossen, wobei der Schalter am Kabel von „ CPS“ auf „DL“ umgestellt werden muss.
Bevor aber diese Aktion läuft, sichert Euch in der Stellung „CPS“ vorher Euer aktuelles Codeplug, speichert es auf Eurem Rechner ab.
Das macht Ihr ja mit der bereits vorhandenen CPS-Software, mit der Ihr auch Eurer Codeplug davor mal auf das Gerät gebracht hattet.
Einlesen und speichern - fertig !
Nun also umstellen auf „DL“ und das Upgrade-Kit am Computer starten.
Den Bedienhinweisen auf dem Bildschirm Folge leisten, alles Andere macht jetzt die Software selbst.
Ist der Vorgang beendet, müsstet Ihr unter „Informationen“ in der CPS-Software nach Umschalten auf „CPS“ die neuste Firmware-Version angezeigt bekommen, sie lautet V.05.07.006 .
Nun ladet Euer gespeichertes Codeplug in die Programmiersoftware.
Da wir inzwischen eine neue Firmware haben, das eigentliche Codeplug jedoch mit einer älteren Firmware erstellt wurde, muß jetzt dieses Codeplug angepasst werden.
In der Programmiersoftware gibt es einen Punkt, der nennt sich „Clone“, diesen müßt Ihr zum Überspielen des Plugs nehmen.
Bitte nicht mit „Write“ arbeiten, das würde nicht funktionieren !
Nach Abschluß des Einspielvorganges müsste das Codeplug wieder oben im Gerät sein und Eure voreingestellten Funktionen einwandfrei ablaufen, bitte überprüft dieses im Anschluß nochmal.
Es ist wichtig, sich folgenden Punkt zu verinnerlichen, alle Aktionen, die das Codeplug betreffen, müssen am Kabel mit „CPS“ und der Programmiersoftware ausgeführt werden, nur das Firmware-Upgrade selbst bedarf der Umschaltung auf „DL“ .
Nun sollte Euer Gerät die neuste Firmware haben und das Codeplug wieder seinen Dienst tun.
Wenn dann irgendwann die Firmware-Version 7.xxx als stabil freigegeben wird, muß auch das Codeplug angepasst werden, es wird die Endung „rcdx“ haben (?), zur Zeit heißt es „rcd“, was auch der Grund für ein nicht funktionierendes Funkgerät ist, wenn das alte Codeplug auf eine 7.Version aufgespielt wird.
Die Software würde das Codeplug nicht mehr erkennen und nur noch wirres Zeug hervorbringen.
Schreibt Euch am besten alle Schritte in chronologischer Reihenfolge auf, bevor Ihr beginnt, oder druckt Euch meine Anleitung aus, dann wird sich auch ein Erfolg einstellen.
Viel Spass weiterhin mit DMR,
vy 73
Euer Tom
Quelle
Samstag, 7. Februar 2015
Chameleon Hybrid Antennensystem
Heute hatte ich mal die Möglichkeit, eine von den berühmten Chameleon-Antennensystemen ausprobieren zu dürfen und entschied mich für das Hybrid-System, welches mir mehrere Optionen der Antennenmontage zur Verfügung stellen kann.
Es kann als endgespeiste Lösung, als Dipollösung, als Vertikallösung und Portabellösung hergenommen werden.
Im Grunde handelt es sich um einen adaptiven Antennenfuß, in dem ein Breitband Anpaßtransformator eingebaut ist und der sowohl mit Drahtantennen, als auch 3/8 Zoll Vertikalantennen genutzt wird.
Natürlich passen hier die originalen Chameleon-Mobilfunkstrahler drauf, die ebenso stationär nutzbar sind, aber auch jede andere 3/8 Zoll-Variante möglich ist !
Normalerweise werden keine Radiale benötigt, jedoch um optimale Abstrahlbedingungen zu erzielen, kann ich die Nutzung von Radialen nur empfehlen.
Kommen wir mal zum Versuchsaufbau, ich hatte ein Dreibein mit ausziehbarem 4 m langen Mast dabei, an dem ich den Hybrid-Fuß mit einem Stahl-U-Winkel angebracht hatte.
An der unteren Masseschraube, wo der Fuß auch befestigt wird, hatte ich 4 Radiale a 5 m Länge angebracht und in die jeweiligen Himmelsrichtungen ausgelegt.
Als Strahler diente eine C-Whip Maxi-Antenne für 10, 15, 20, 40 und 80 m, deren Stubs ich noch für 12 und 17 m austauschen kann.
Zur Vorsicht hatte ich einen automatischen Antennentuner von MFJ noch dabei.
Als Funkgerät diente ein Yaesu FT-857d und ich befand mich in Umrathshausen bei Prien auf einer Anhöhe mit ringsherum freier Fläche.
Auf 10 m ging die Antenne auf Anhieb mit sehr gutem SWR-Verhältnis von 1,2:1 bis 1,4:1 im gesamten Band, der AT war nicht integriert.
Nach Austausch des 12 m-Stubs war auch hier die Anpassung kein Problem ohne Tuner.
Auf 15 und 17 m mußte ich den Stub etwas anpassen, erzielte aber dort 1,2:1 bis 1,5:1 im gesamten Band.
Die 20 m waren überhaupt kein Problem, hier bewegte sich die SWR-Nadel so gut wie gar nicht !
Die 40 m waren genauso problemlos anzupassen, gemessen wurde grundsätzlich mit 10 Watt Ausgangsleistung.
Bei 80 m mußte ich den Staub schon etwas „streicheln“, das SWR ergab nach 20 min. Einstellungsphase 1,3:1 bis 1,5:1 über das gesamte Band, was ich schon als sehr gut empfinde.
Somit brauchte ich nirgends einen Antennentuner und konnte anfangen zu arbeiten.
Gleich auf 15 m gelangen mir 4 QSOs mit europäischen Stationen und zwei russischen Stationen in Omsk und Krasnodar.
10 m ging jetzt noch weiter, hier war die US-Ostküste präsent und Namibia dabei.
Auf 17 m hatte ich ein QSO mit Dänemark und einer sibirischen Station in Novosibirsk.
Die 20 m waren perfekt, ich führte aufgrund von Zeitmangel nur zwei QSOs mit Finnland und wiederum Ostküste USA.
Alle Gespräche ergaben Rapports um 57 bis 59, was für einen eigentlichen Mobilfunkstrahler und 80 Watt Ausgangsleistung schon recht ordentlich ist.
Letztendlich noch 3 QSOs auf dem 40 m-Band nach Stuttgart, Hamburg und Lyon in Frankreich, damit endete dann mein Test, weil die Antenne ausgeborgt war und bis 13.30 unserer Küchenzeit wieder zurück sein sollte.
Alle QSOs waren natürlich in SSB geführt worden, so daß die durchschnittliche Ausgangsleistung eh nur bei 60 Watt PEP lag.
Mein Fazit war sonnenklar, als Portabellösung wirklich optimal, schnell aufgebaut und auf allen Bändern (außer 160 m) qrv mit ordentlichen Ergebnissen.
Aber nochmal gesagt, mit Radiale schon eine wesentliche Verbesserung beim Empfang, somit kann man auch beim Senden davon ausgehen.
Diesen adaptiven Antennenfuß gibt es bei WIMO zu kaufen, er liegt bei 265,- Euro und beinhaltet eine endgespeiste Lösung zum Start.
Diese Hybridlösung kann auf jedem Truck, Auto, Balkon, Dach und Portabelmöglichkeit genutzt werden, wichtig auch hier, Masse muß vorhanden sein, ansonsten Radiale verwenden !
Es gibt von MFJ die langen Teleskope mit 3/8 Zoll-Gewinde, diese können ebenso damit „on the Air“ gehen und kosten im Durchschnitt 50,- Euro.
Allerdings könnte für 12 und 17 m ein AT doch hilfreich sein.
Leider hatte ich Tropen-Toni meine Cam nicht dabei, weil alles so schnell gehen mußte, ich habe eigene Bilder immer lieber in meinem Bericht, aber ich hoffe, Ihr entschuldigt das !
Es war mal wieder ein KW-Erlebnis mit einer sogenannten Kompromißlösung, die ich aber gerade bei Portabelbetrieb, oder beengten Platzverhältnissen im heimatlichen Shack für absolut akzeptabel halte.
Es gibt ein kleines Video zur Balkonvariante zum Anschauen.
Der Preis ist jetzt nicht so sonderlich günstig, aber er scheint es wert zu sein, das muß Jeder für sich selbst entscheiden.
Europa und angrenzende Gebiete sind anscheinend immer zu arbeiten, die 7.000 km-Grenze wurde auch erreicht, alles Weitere müßte man in einem längeren Laufzeittest nochmal analysieren.
Leider war es nicht gerade warm da draussen, sonst hätte ich um eine Verlängerung der zur Verfügung stehenden Zeit gebeten, jedoch war das völlig ausreichend bei - 7° C und eisigem Wind trotz Sonnenschein.
Viel Spaß und bis zum nächsten Bericht,
Euer Tom
vy 73
Abonnieren
Posts (Atom)














