Freitag, 12. Oktober 2018

Noch nicht gestorben !

Hallo liebe Freunde der HF-Technik,
ich melde mich nach langer Abwesenheit zurück und habe neue Ideen gesammelt.
Durch mein neues QRL bin und war ich nicht in der Lage, viel Zeit für unser gemeinsames Interesse zu investieren.
Aber ich habe es inzwischen geschafft, eine Dachantenne für 10 - 15 m zu setzen und die Voraussetzungen für eine weitere Antenne ( 17 - 40 m ) zu schaffen ( Bilder werden hier noch ergänzt ).
Das 80 m-Band wird wohl trotz aller Überlegungen ein Traum bleiben, oder eben nur mit starken Kompromissen funktionieren.
Mein Nachbar ist CB-Funker und hat gleich noch eine Antenne zusätzlich von mir aufgestellt bekommen, somit war der Hausfrieden wieder hergestellt.

Ich bin kein Phantast, der denkt, mit einer zu kurzen Antenne Welten auf diesem Band überbrücken zu können, das werdet Ihr auch alle wissen.
Egal, ob nun Vertikale oder verkürzte Dipole, sie alle sind beschränkt in ihrem Wirkungsgrad und erfüllen vielleicht noch die Kriterien eines DL-QSOs zu ruhiger Zeit, aber mehr sollten wir dann doch nicht erwarten.
Ich werde wohl den Kompromiß einer wirklich stark verkürzten Vertikalantenne eingehen müssen, da nur zwei Antennen oben auf das Dach passen ( vom Vermieter so eingeplant ).
Also muß ich Prioritäten setzen und für die höheren Bänder eben gute Antennen wählen.

Viel wichtiger ist jetzt ein Projekt für mich bei einem Freund in Braunschweig, unserem Christian ( noch DO7BEK ), bei dem es leider ebenso Antennenverbote gibt und er mit dem Dachboden ( ohne Alufolie ! ) auskommen muß.
Wahrscheinlich muß er auch mit verkürten Dipolsystemen auskommen, die mittels Verlängerungsspulen auf Resonanz gebracht werden müssen.
Zur Zeit bleibt ihm ja nur 10-, 15-, 80- und 160 m, darum hat er selbst schon überlegt, seine Lizenzklasse noch aufzustocken.
Geplant ist nämlich ein regelmäßiger Kontakt zwischen ihm und mir ( rund 600 km ), was wahrscheinlich nur auf 40 m zu realisieren ist, um die 80 m-Dimensionen und die Zeit der Öffnung zu umgehen.

Einige Ideen der Realisierung schweben mir da schon vor, die auch funktionieren könnten, jedoch versuche ich dabei, eine annähernde Rundstrahlcharakteristik hinzubekommen, da unsere Häuser nicht unbedingt in den Hauptstrahlrichtungen positioniert sein müssen.
Dabei ist die Höhe des Dachbodens interessant, wenn wir an " Inverted Vee " denken, oder eben als " L " gesetzt, hier ist auch wieder die Breite des Dachbodens interessant.

Auf jeden Fall werden wir Euch auf dem Laufenden halten, wenn es jetzt im QRL ruhiger wird und wir endlich zurückgefunden haben zu den wahren Freuden unseres Lebens - der Experimentierleidenschaft im Amateurfunk insbesondere der Antennentechnik.
Also, liebe Freunde, benutzt die Frequenzen und lasst Euch nicht ärgern,
vy 73
Tom

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