Samstag, 15. Oktober 2011

Portabel in den Herbst

Nun bricht die Zeit heran, wo das Wetter morgens und abends schon recht frisch geworden ist, tagsüber aber zumeist die Sonne scheint und die Temperaturen noch angenehm erscheinen.
Hier nun kann man die Zeit nutzen und ins Gelände rausfahren, Transceiver, Batterie, Kabel, Antennentuner und selbstgebaute Portabelantenne eingepackt und ab zu einem potentiellen Standort, der einem zusagt.
Dort kurz aufgebaut und qrv sein in ein paar Minuten, ohne irgendwelche Nachbarn zu ärgern.
Frischer Kaffee dabei, etwas zu Beißen und evtl. ein kühles Bier (für Autofahrer natürlich alkoholfrei - hi), dann läßt es sich draussen sehr schön aushalten.

In unserem Fall wird es ein dafür angefertigtes Fotostativ mit einer C-Whip Maxi sein, die uns den Betrieb auf 10,15,20 und 40 m ermöglicht, 80 m ist tagsüber eh nicht angesagt, zudem dürfte der Wirkungsgrad recht bescheiden sein.




Die Antenne erhält noch 4 Drahtradiale a 750 cm und ist damit voll einsatzfähig.
Das Ganze ist in 8 min. aufgebaut und kann entweder aufs Autodach oder neben das Fahrzeug gestellt werden.
Wer natürlich einen fest eingebauten PL-Fuß im Dach hat, braucht keinen Standfuß und erspart sich die Radiale, ein Magnetfuß reicht hingegen eher selten aus.
Beabsichtigt ist der Betrieb auf 15 und 10 m, da mein Freund Christian mich besuchen kommt, der sich ab Januar 2012 auf die Amateurfunklizenz der Klasse "E" vorbereiten möchte, mit der er ja nur 10, 15,80 und 160 m machen darf neben dem eigentlichen UKW-Funk.
Er möchte erstmal Erfahrungen sammeln und dann später auf die Klasse "A" aufstocken, hierzu bedarf es ja nur einer Nachprüfung im technischen Bereich.

Geplante Ausflugsziele werden die Umgebung von Saalfelden (Österreich), die Roßfeld-Panorammastraße in Berchtesgaden und das Kaisergebirge (Österreich) sein, hier gibt es genügend schöne Punkte, an denen man eine solche Session machen und in aller Ruhe seinem Hobby frönen kann.
Das ausgesuchte Equipment wird ein Yaesu FT-450 sein, die Antenne kann ja genau auf SWR manuell abgestimmt werden.
Im 10 m-Bereich werden wir als Ruffrequenz die vom OV C16 genutzte 28.600 MHz nutzen, bei 15 m ist das noch offen - je nach Bandfrequentierung durch andere Stationen.
Los geht es ab dem 19.10.2011, die erste Fahrt führt uns nach Saalfelden und Umgebung, eine feste Zeit kann leider nicht genannt werden, da wir aufs Geradewohl fahren und dort verweilen, wo es uns gefällt.
Es wird aber unter Garantie nicht vor 11.00 UTC sein.

Über evtl. anwesende Stationen, die nach uns "Ausschau" halten, würden wir uns natürlich sehr freuen, da es nichts Schöneres gibt, als wenn man einem Schüler die Praxis zeigen kann und alles funktioniert - also auch QSO-Partner zu finden sind !
Ersatzweise nehme ich noch eine MP-1 mit und den dazugehörigen 3/8-Adapter für den PL-Fuß auf dem Stativ..
Das von mir verwendete Teleskopteil der MP-1 ist ein MFJ-1956 mit über 3 m Länge und ermöglicht den Betrieb von 10 - 40 m einwandfrei.
Gut DX !

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