Dienstag, 20. März 2012

Yeticom Optima


Yeticom Optima mit 50 Watt im Outdoorbetrieb

Da jetzt wieder mehr Tage für den Outdoor-Betrieb folgen werden, mußte ich die Gelegenheit nutzen, eine Yeticom Optima (10 - 12 m Mobilfunkgerät) auszuprobieren, was mir sichtlich Spaß gemacht hat.
Das Gerät hatte ich von einem bekannten Funkamateur aus OE gekauft, sie brachte von Hause aus 50 Watt PEP mit und ließ sich über das Fernbedienungsmikrofon wunderbar steuern.
Das Gerät war sehr frequenzgenau und blieb auch im mehrstündigen Betrieb stabil.
Zusätzlich hatte ich noch eine CB-Funk-Endstufe mit 200 Watt PEP Ausgangsleistung bei 20 Watt Eingangsleistungs dazwischengeschaltet, damit das Funkgerät nicht immer Vollast laufen mußte.



Als Antenne für 10 - 12 m wurde eine C-Whip Maxi auf einem guten Magnetfuß und einem extra Masseanschluß zur Karosserie des KFZs genutzt, welche sich auch prima abstimmen ließ.
Der Standpunkt der Antenne befand sich natürlich auf dem Wagendach, das Funk-QTH war extra etwas erhöht gewählt (Alm im Kaisergebirge auf 1.081 m), bis auf eine Richtung (Wilder Kaiser im Rücken) war somit alles frei rundum.
Das Funkgerät selbst wurde mit dem Zigarettenanzünder verbunden,da bei 20 Watt PEP dessen Stromaufnahme völlig ausreichend war, jedoch die PA hatte ich direkt mit einer Zusatz-Autobatterie versorgt, die eine Kapazität von 60 Ah hatte.
Die PA selbst war mittels Bandfilter für 10 - 15 m geeignet und konnte so für die beiden interessanten Bänder 10 und 12 m einwandfrei genutzt werden.

Bei einem SWR von 1,2:1 auf 10 m (28.475 MHz) und 1,1:1 auf 12 m verliefen die ersten Versuche bei ca. 100 Watt PEP recht ordentlich, es wurde Finnland, Dänemark, Italien, Spanien, Irland und Portugal in EU erreicht, außerkontinental immerhin Südafrika, Tunesien, Rußland, Thailand, Oman und die Ostküste der USA.
Die Modulation in USB wurde als sehr angenehm von den Gegenstationen empfunden, sie war recht hell, jedoch noch ausreichend voluminös.
Ich erhöhte dann nochmal auf 200 Watt PEP, was rein rechnerisch nicht allzuviel bringen dürfte, jedoch kam nun erstaunlicherweise noch Japan und Phillipinen dazu.
Schon bestätigte Stationen bescheinigten mir jetzt eine wesentlich höhere Lautstärke, die sogar um 1 Stufe höher als vorher lag.
Also eine Verdopplung der Ausgangsleistung brachte doch schon einen zählbaren Erfolg, was evtl. an dem Mobilbetrieb lag und bei stationärem Betrieb nicht so imposant auffallen würde.

Mein Fazit zu dem Funkgerät mit externer Endstufe fiel danach recht positiv aus, das Gerät selbst ist sehr leicht und relativ handlich, es läßt sich im Handumdrehen schnell montieren, anschließen und dürfte selbst mit seinen eigenen 50 Watt locker für Europaverkehr ausreichen.
Wer also schnell mal auf KW im Auto oder portabel qrv werden möchte, ist damit eigentlich bestens beraten, zumal das Gerät selbst nicht allzu teuer ist.
Allerdings ist es rar und schwer zu bekommen, man muß schon eine Weile recherchieren.
Viel Freude bei Euren eigenen Versuchen,
Euer Tom

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