Samstag, 4. Juni 2011

Teleskopantenne für KW

Die Firma "berlinfunk.de" hat eine recht gut lösbare Alternative für eine große Vertikalantenne im Kurzwellenbereich im Angebot, die sich sowohl unterwegs, als auch auf dem Balkon verwirklichen läßt (auch stationär) und dabei einen beträchtlichen Wirkungsgrad vorweisen kann.
Die Antenne selbst besteht aus einem 8 m Teleskop-Fiberglasmast, an dem insgesamt 17 m Draht incl. einer Verlängerungsspule angebracht sind und die am Speisepunkt eine PL-Buchse besitzt.
Desweiteren ist eine Vorrichtung für Drahtradiale vorgesehen (zwei sind schon dabei),an die ohne Weiteres noch mehr Radiale angebracht werden können und sollten, da bekanntlich jede Vertikale mit besserem Gegengewicht auch mehr Effizienz aufweist.



Die Antenne kann beim Fieldday oder im heimischen Garten schnell aufgebaut werden, aber genauso gut beim Portabelbetrieb auf dem Balkon oder als stationäre Ausführung auf dem Dach.
Unabdingbar ist dabei in allen Fällen der Antennentuner, mit dem man von 1,5 - 30 MHz arbeiten kann.
Für den Balkon gibt es extra noch eine spezielle Halterung, die im 30 ° Winkel z.B. gestellt werden kann, so daß die Antenne nicht vom obersten Balkon abhängig wäre und überall betrieben werden könnte.
Die Transportlänge dieser Konstruktion liegt bei 1 m mit einem Gewicht von 3 kg und einer Belastbarkeit von gut 500 Watt PEP.
Damit ist diese Teleskopantenne ideal für fast alle Einsatzgebiete, selbst im Urlaub schnell irgendwo auf- und wieder abgebaut und ist mit seiner Drahtlänge im flachstrahlenden Bereich optimal für DX-Verkehr.


Praktische Erfahrungen haben gezeigt, daß die Antenne an einem Mast montiert keine Unterschiede zu einer "ausgewachsenen" G5RV (Dipol) aufwies und auf den klassischen DX-Bändern (10,15 und 20 m) dieser sogar überlegen war.
Das hat auf jeden Fall mit der weit besseren Flachstrahlung zutun, die sich natürlich auf diesen Bändern erheblich bemerkbar macht.
Wichtig wäre zu erwähnen, daß bei stationären Betrieb ein Zusammenrutschen des Mastes verhindert werden sollte, indem man selbstverschweißendes Band um die einzelnen Verbindungsteleskopstücke wickelt (kein Klebeband !).
Ich habe auch schon mit dem OM Klaus Verbindung aufgenommen, weil ich Interesse daran hege, diese Konstruktion bei mir stationär zu betreiben anstelle einer G5RV, weil diese eine Hühnerleiter als Anpassungsverbindung zum Koaxialkabel hat und nicht immer unterbringbar ist.
Interessant wäre noch der Preis, der mit 89,- Euro nicht übermütig gewählt ist und eine solche Antenne natürlich vielen anderen (kürzeren) Kompromißantennen weit überlegen wäre!

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