Dienstag, 10. Mai 2011

ECO-Balkonantenne

Für all diejenigen, die keine großen Antennen aufstellen können und evtl. zudem noch in Mietwohnungen ihr Leben meistern müssen, gibt es gewagte, aber interessante Kompromißlösungen.
Nicht jeder kann sich eine Magnetic Loop kaufen oder gar bauen, deshalb spreche ich diese Antenne mal an.
Auch in diesem Fall wäre ein Selbstbau gar keine so schlechte Idee mittels PVC-Rohr und Draht, was erstmal für ein Band zum testen gehen würde, später baut man sich dann die Traps.
Die hier angesprochene Balkonantenne von ECO erinnert an ein Rechteck, welches zwar mit verlustbehafteten Traps ausgelegt ist, aber zumindestens eine relativ gute Möglichkeit bietet, überhaupt an der Kurzwelle teilnehmen zu können.


Traps findet man heutzutage des öfteren bei Antennen vor, um ihre mechanischen Ausmaße in Grenzen halten zu können.
Traps sind somit nichts anderes wie Sperrkreise, um Antennen auch in den niederfrequenteren Bändern betreiben zu können.
Die ECO-Balkonantenne hat bei Tests schon gezeigt, daß sie ohne weiteres recht ordentliche Ergebnisse erzielt.
Ihre Ausmaße betragen 170 x 120 cm, sie kann sowohl vertikal, als auch horizontal polarisiert werden.
Als Anschluß hat sie eine PL-Buchse und bringt es auf ein Gewicht von 4,5 Kg.
Aber auch sie braucht anständig Masse, eben ein Gegengewicht, welches das Balkongitter sein kann, oder eben metallische Flächen, auf der sie angebracht wird.
Fehlt beides, müssen dementsprechende Drahtradiale zum Zug kommen.
Sie geht für die Bänder 10 - 15 - 20 und 40 m, also den klassischen DX-Bändern und kann mit einem Tuner auch auf die WARC-Bänder (12, 17,30 m) angepasst werden.
Die Belastbarkeit beläuft sich nach widersprüchlichen Angaben auf 300 - 500 Watt PEP, hier sollte man dann lieber den kleineren Wert als Basis nehmen.
Auf 40 m ist natürlich der Wirkungsgrad schon etwas geringer aufgrund der kleineren Ausmaße, aber es reicht trotzdem zum Teil für den Europaverkehr.




Man sollte nicht gleich immer negativ allen Kompromissen gegenüberstehen, da auch diese manchmal zum Erfolg führen und bei schwierigen Situationen in einem Mietverhältnis trotzdem das Hobby ermöglichen.

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